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Kerstin Ott: Sie kriegt Howard Carpendale nicht aus dem Kopf…

Kerstin Ott: Sie kriegt Howard Carpendale nicht aus dem Kopf

Wegen Dir

Schlager-Fusion! Mit ihrem Song „Wegen Dir“ geht Kerstin Ott neue Wege. Ein Klassiker von Howard Carpendale spielt darin keine unwesentliche musikalische Rolle.

Kerstin Ott Wegen Dir
Kerstin Ott hat jetzt die zweite Single ihres Albums „Ich muss dir was sagen“ veröffentlicht.

„Ha Haha Ha ha…“ dieses gehauchte Intro kennen Millionen aus dem Howard Carpendale-Hit „Nachts wenn alles schläft“ von 1979. Jetzt hat Kerstin Ott die zweite Single aus ihrem neuen Album „Ich muss dir was sagen“ veröffentlicht.

„Wegen Dir“ heißt der Titel und ist kein echtes Carpendale-Cover aber zumindest sowas wie eine neue Schlager-Fusion. Denn immer wieder taucht die Hookline aus dem Intro von Howard Carpendale auf.

Aber schon im Refrain „Wegen dir schlafe ich keine Nacht. Wegen dir liege ich jetzt noch wach“ ist es wieder ein typischer Kerstin Ott-Song mit den tragenden Beats.

In der Schlagermusik gehört Ideenklau und Kollegendiebstahl ja leider zum Geschäft, genauso wie im Pop und Rap. Aber Kerstin Ott geht hier einen anderen, neuen Weg. In diesem neuartigen Fusion-Schlager zitiert sie bewusst aus diesem alten Schlager-Klassiker. Übrigens auch im Songnamen, denn in Klammern steht auf dem Album hinter: „Wegen Dir (Nachts wenn alles schläft).

Das ist Schlager-Fusion pur

Das passt zur offenen und ehrlichen Art von Kerstin Ott, sie macht die Erfolge der anderen nicht zu ihren eigenen, sondern bewundert sie. Das zeichnet die norddeutsche Sängerin aus, das macht sie für uns Fans so glaubwürdig. Typisch Ott eben!

Und vielleicht trägt auch ihr Produzent Thorsten Brötzmann zu dieser neuen Schlager-Idee bei, denn er ist verantwortlich für die letzten Alben von Kerstin Ott und Howard Carpendale. Und übrigens noch einem Sänger, der neben seiner Musik, durch die neue Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit („Credibility“) überzeugt: Ben Zucker.

Und sollte diese Idee, die ja schon die Beatles 1967 im Jahrhundert-Album „Sgt. Pepper’s“ realisiert haben, im Schlager Erfolg haben, dürfen wir uns auf eine neue Welle der Schlager-Fusionen freuen. Schlager-Erfolge solidarisieren eben dieses Genre – analog und digital. Das ist mal so sicher wie Weihnachten!

Man spürt: Dieses Album ist ein Kind seiner Zeit – und doch vielleicht zeitlos gültig.

Ob dieser Song dann auch live so darzustellen ist, wird sich sicher beim Schlagerbooom in Dortmund zeigen. Denn da ist ebenfalls Howard Carpendale am Start. Und kein anderer haucht so erotisch, emotional dieses Intro: „Ha Haha Ha ha…“

Hört hier mal rein!

© Kerstin Ott/youtube
Starmaker
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