Kerstin Ott, Jürgen Drews & Co.: Schlagerstars warnen vor Fake-Profilen im Netz

„Lasst euch nicht veräppeln!“

Schlagerstars wie Jürgen Drews, Beatrice Egli, Peter Maffay, Frank Lukas oder Kerstin Ott warnen: Betrüger geben sich für sie aus und versuchen ihre Fans mit Fake-Profilen reinzulegen.

Kerstin Ott, Jürgen Drews und Beatrice Egli haben bereits Erfahrungen mit Fake-Profilen im Netz gehabt.
Kerstin Ott, Jürgen Drews und Beatrice Egli haben bereits Erfahrungen mit Fake-Profilen im Netz gehabt.

Achtung! Schlagerstars warnen vor Internet-Betrügern. Jürgen Drews, Beatrice Egli, Peter Maffay, Frank Lucas oder Kerstin Ott haben in den vergangenen Tagen ihre Fans auf Facebook, Instagram & Co. vor Internet-Betrügern gewarnt. Dem sonst so gut gelaunten Jürgen Drews platzte etwa der Kragen, als mit seinem Namen im Web Werbung für ein Wellness-Produkt gemacht wurde. „Bitte fallt nicht auf diese Werbung herein und bestellt bloß keine Wellnessprodukte oder Medikamente, für die ich angeblich werbe“, warnt Onkel Jürgen seine Fans. Über Fake-Accounts gestreute Gerüchte, dass er von der Bühne abtrete, seien ebenfalls frei erfunden.

Jürgen Drews und Beatrice Egli warnen

Auch Beatrice Egli warnt ihre Fans vor betrügerischer Diät-Werbung mit ihrem Namen und Gesicht. Auf Instagram schreibt die Schlagersängerin: „Keine Pille dieser Welt kann dazu führen, dass du abnimmst. Das ist erlogen und völliger Betrug. Die nehmen Bilder von prominenten Menschen und setzen mit Photoshop das Produkt in die Hand ein. Völliger Fake!!!“

Neben der Fake-Werbung gibt es weitere Betrugsmaschen, die auf Schlagerstars und ihre Fanschar abzielen, zum Beispiel der Identitätsdiebstahl, bei dem sich ein Betrüger als Prominenter ausgibt und Fans anschreibt, um etwas von ihnen zu verlangen oder sie in eine Falle zu locken. Im schlimmsten Fall passiert ein Account Takeover, bei dem das Konto eines Stars gehackt wird, um in dessen Namen Werbung oder andere Fake-Botschaften hinaus in die Welt zu katapultieren.

Identitätsdiebstahl bei Kerstin Ott, Peter Maffay und Frank Lukas

Kerstin Ott und Peter Maffay haben es erlebt, dass sich andere Nutzer für sie ausgegeben haben und Fans angeschrieben haben, um mit ihnen zu chatten. Kerstin Ott stellt klar: „Wenn euch jemand anschreibt, dann bin ich das garantiert nicht. Ich chatte nicht… Meistens handelt es sich leider um Fake-Profile.“ Sie rät: „Lasst euch nicht veräppeln!“

Bei Peter Maffay haben die Betrüger die ganze Klaviatur ihrer Methoden angewandt, so warnt der Rocker sowohl vor Fake-Werbung als auch vor Fake-Profilen, die Nachrichten verschicken, und gibt seinen Fans einen wichtigen Rat: „Achtet immer, ob das Profil einen blauen Haken hinter dem Namen hat. Facebook & Instagram bestätigen euch damit die Echtheit.“

Besonders hart hat es Schlagersänger Frank Lukas getroffen. Als dieser ein Fake-Profil bei Instagram meldete, geschah erst einmal lange nichts, so dass über das falsche Profil weiterhin seine Fans mit dubiosen Angeboten belästigt wurden. Dann wurde zwar das Fake-Profil gelöscht, aber auch sein eigenes, offizielles Konto bei Instagram. Und da es bei Facebook, Instagram und Co. bis heute kein transparentes Beschwerdemanagement gibt, das sich um solche Fehler kümmert, war es für Frank Lukas einfacher, sich ein neues Konto anzulegen als das alte wiederherstellen zu lassen. „Es ist natürlich extrem ärgerlich, dass ich dadurch tausende Follower verloren habe. Aber ich bin motiviert genug, von vorne zu beginnen in der Hoffnung, dass nicht wieder so ein Mist passiert.“

Tipps gegen Internet-Betrüger

So schützt ihr euch gegen Internet-Betrüger und Fake-Profile von Schlagerstars:

  • Achtet bei Stars in den Sozialen Netzwerken auf den blauen Haken, er bestätigt die Echtheit eines Starprofils
  • Seid misstrauisch, wenn euer Lieblingsstar euch plötzlich auf einen Kaffee einlädt oder sonst ein ungewöhnliches Angebot macht. In der Regel haben Stars genug um die Ohren und nur wenig Zeit sich einzelnen Fans so ausführlich zu widmen. Wenn sie dies tun, dann bestimmt nicht über eine Chat-Nachricht im Netz
  • Gebt öffentlich selbst so wenig wie möglich im Netz von euch preis. Über die „Privatsphäre“-Einstellungen könnt ihr zum Beispiel auf Facebook festlegen, wer welche Informationen zu sehen bekommt – und wer nicht.
Patrick Kollmer
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