Andy Borg: „Karl Moik ist mein Vorbild“

Das sagt Andy Borg über seinen Freund Karl Moik

Rückblick

Am 26.03.2015 ging „Musikantenstadl“-Legende Karl Moik von dieser Welt. Sein Kollege und Freund Andy Borg erinnert sich.

Andy Borg Karl Moik
Karl Moik war und ist für Andy Borg ein Vorbild.

Als Karl Moik am 26.03.2015 verstarb, ging für Andy Borg nicht nur ein Kollege von dieser Welt, sondern auch ein Freund und ein Vorbild. Er selbst hat sich viel von seinem Moderatoren-Vorgänger abgeschaut und sagt auch nach seinem Tod: „Er ist mein Vorbild.“ Heute erinnert er sich mit einem weinenden und einem strahlenden Auge an seinen Freund Karl Moik.

„Moderator, Künstler und Musik waren und sind vor allem eins: authentisch!“, beschreibt Andy Borg, den wichtigsten Fakt, weshalb für Karl Moik der „Stadl“ so besonders war. Und auch die Vorbildfunktion von Karl Moik für Andy Borg und viele weitere kam nicht von ungefähr, schließlich war Karl Moik bei seinem Publikum und auch bei seinen Kollegen im Allgemeinen sehr beliebt. Das liegt laut Andy Borg vor allem an einer Tatsache: „Weil er uns in seinen Sendungen eine Heimat gab. Er hat einigen Kolleginnen und Kollegen zu einer großartigen Karriere verholfen. Mit einer volkstümlichen Sendung hat er alle sieben Kontinente bereist!!!!!“

Nach Karl Moiks Tod erinnert sich Andy Borg an viele Momente mit seinem Kollegenfreund zurück. Einen einzigen besonderen Augenblick kann er gar nicht genau festlegen. Er erinnert sich stattdessen „an jede einzelne Sendung – das war für mich als Schlagersendung eine, wenn nicht DIE wichtigste Sendung, bei der auch absolut mein Publikum zuschaut. Ganz privat war jeder ‚Stadl‘, egal wo er gastierte, ein Besuch in meiner Heimat – ein ‚Ausflug nach Österreich‘.“

Der Mensch Karl Moik fehlt Andy Borg nicht nur als Kollege, sondern auch als Freund. Rückblickend beschreibt er seinen Vorgänger: „Er war ein liebevoller Ehemann und Vater, ein Vorbild. Karl hat für seine Familie und für sein Publikum gelebt. Ach ja – und ein bisserl für seine Satellitenanlage. das war sein geliebtes Hobby.“

Gerda Naumann
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