Ina Müller gewinnt Deutschen Fernsehpreis 2019 für „Inas Nacht“

„Beste Unterhaltung Late Night“

Ina Müller hat den Deutschen Fernsehpreis 2019 für ihren originellen Late-Night-Talk „Inas Nacht“ – bereits zum zweiten Mal.

Ina Müller mit den Deutschen Fernsehpreis 2019 in Düsseldorf.
Ina Müller mit den Deutschen Fernsehpreis 2019 in Düsseldorf.

Am gestrigen Donnerstag, 31. Januar, wurden in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Deutsche Fernsehpreis 2019 verliehen. Powerfrau Ina Müller hatte an dem Abend allen Grund zum Jubeln, denn sie ging mit der Auszeichnung für „Beste Unterhaltung Late Night“ für ihre Show „Inas Nacht“ nach Hause. Wer die Sendung noch nicht kennt: Ina Müller trifft sich für „Inas Nacht“ mit zwei, drei prominenten Talkgästen in der kleinen Hamburger Hafenkneipe „Zum Schellfischposten“. Gemeinsam wird „gesabbelt“ und gesungen, unter anderem mit dem Seemannschor De Tampentrekker, der wegen der winzigen Kneipenstube, von draußen durch das Fenster singen muss. Seit 2007 gibt es die Show vom NDR, bereits 2008 gewann Ina Müller den Deutschen Fernsehpreis für ihr originelles Talk-Konzept.

Ina Müller räumt ab

NDR Intendant Lutz Marmor: „‘Inas Nacht‘ ist nach wie vor etwas ganz Besonderes, und ich bekenne: Auch ich bin ein Fan. Danke an die Jury, dass sie diese immer wieder inspirierende, überraschende und höchst unterhaltsame Sendung zum zweiten Mal mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet hat.“

Die Preisträger des Deutschen Fernsehpreises 2019 im Überblick:

Bester Fernsehfilm
„Aufbruch in die Freiheit“ (ZDF/Relevant Film)

Bester Mehrteiler
„Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Drama-Serie
„Bad Banks“ (ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Beste Comedy-Serie
„jerks.“ (ProSieben/maxdome GmbH/Talpa Germany)

Beste Schauspielerin
Vicky Krieps für „Das Boot“ (Sky/Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schauspieler
Albrecht Schuch für „Der Polizist und das Mädchen“ (ZDF/Sperl Film für Wiedemann und Berg), „Kruso“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction), „Gladbeck“
(ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Regie
Christian Schwochow für „Bad Banks“
(ZDF/Arte/LETTERBOX Filmproduktion/IRIS Productions)

Bestes Buch
Mizzi Meyer für „Der Tatortreiniger“ (NDR/LETTERBOX Filmproduktion)

Beste Kamera
David Luther für „Das Boot“ (Sky/ Bavaria Fiction/Sonar Entertainment)

Bester Schnitt
Ueli Christen für „Gladbeck“ (ARD/ARD Degeto/RB/Ziegler Film)

Beste Musik
Annette Focks für „Die Freibadclique“
(ARD/SWR/ARD Degeto/MDR/NDR/SR/ Ziegler Film/MIA Film)

Beste Ausstattung
Martina Müller, Jana Karen für „Der große Rudolph“
(ARD/BR/ARD Degeto/WDR/ORF/Producers at Work)

Beste Unterhaltung Primetime
„Let’s Dance“ (RTL/Seapoint Productions/Tower Productions)

Beste Moderation Unterhaltung
Luke Mockridge für „LUKE! Die 2000er und ich“, „LUKE! Die Schule
und ich“, „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV/Lucky Pics)

Beste Unterhaltung Late Night
„Inas Nacht“ (ARD/NDR/beckground tv)

Beste Comedy
„Kroymann“ (ARD/Radio Bremen/SWR/NDR/rbb/bildundtonfabrik)

Bestes Factual Entertainment
„Bares für Rares“ (ZDF/Warner Bros.)

Beste Ausstattung Show
Guido Heinz Frinken, Oli Egon Ide für „Das große Backen“
(SAT.1/Tower Productions)

Beste Dokumentation/Reportage
„Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR/zero one)

Bester Doku-Mehrteiler
„Terra X: Die Reise der Menschheit“ (ZDF/Arte/Gruppe 5)

Beste Information: Auslandsreporter
Antonia Rados für „Jemens langsamer Tod“ (n-tv)

Bestes Infotainment
Jenke von Wilmsdorff für „Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs“ (RTL/infoNetwork), „Das Jenke-Experiment“ (RTL/infoNetwork), „Jenke Über Leben“
(RTL/Bavaria Entertainment)

Beste Sportsendung
„ranNFL“ (ProSieben/ProSieben MAXX)

Förderpreise für Lena Urzendowsky und Michelangelo Fortuzzi 

Ehrenpreis der Stifter für Jürgen von der Lippe

Im maßgeblichen Vergleich der Werkkategorien nach Sendern gehen in diesem Jahr jeweils vier Auszeichnungen an ARD und ZDF sowie zwei Nennungen an RTL und ProSieben. Der Deutsche Fernsehpreis 2019 wurde in insgesamt 25 Kategorien verliehen – an 31 Frauen und 33 Männer. Über Nominierungen und Preisträger entschied ein unabhängiges, 14-köpfiges Fachgremium.

Patrick Kollmer
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