Die Berufe der Schlager-Stars vor ihrer Musikkarriere

Vom Tellerwäscher zum Millionär

Auch sie waren beruflich gesehen einmal Normalos: Andreas Gabalier, Helene Fischer oder Andrea Berg – sie alle erlernten einen bürgerlichen Beruf. SchlagerPlanet stellt euch die früheren Berufe der Stars vor.

Andreas Gabalier
Vom Tellerwäscher zum Millionär? Fast... Andreas Gabalier studierte einst Rechtswissenschaften in Graz.

Vom Tellerwäsche zum Millionär?! Das geht! Diese Schlagerstars sind der Beweis für ein Leben in Saus und Braus. Doch auch sie wurden nicht mit dem Superstar-Gen geboren, sondern erarbeiteten sich ihren Erfolg hart. Damit verdienten Gabalier und Co. früher ihre Geld…

Euer Ehren: Andreas Gabalier!

Wir kennen ihn als den Volks-Rock´n-Roller schlechthin – doch Andreas Gabalier war nicht schon immer ein Bühnen-Rocker. Der österreichische Sänger besuchte einst die Uni in Graz. Dort studierte er Rechtswissenschaften. Jedoch beendete er sein Studium nicht, da ihm die Musik dazwischen kam. Anfangs produzierte er seine Songs, die er selbst mit Musik und Text hinterlegte, hobbymäßig in einem Studio. Zwei Lieder von ihm schafften es noch während seiner Studienzeit im Jahr 2008 ins ORF-Landesstudio der Steiermark. Und so ging es los mit der Musikkarriere. Heute sind wir froh, dass er sein Leben den rockigen Tönen widmet und sich nicht hinter einer Robe versteckt.

Beatrice Egli: Sie kann´s mit Schere und Stimme!

Sie kam, sah und siegte: Beatrice Egli, Gewinnerin der zehnten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, ist seit 2013 in aller Mund. Zuvor stand die smarte Schweizerin aber keineswegs im Rampenlicht. Die Musikerin stammt zwar aus einer Familie, die Rhythmus im Blut hat und Beatrice selbst singt seit sie ein kleines Mädchen ist, doch ihr tatsächlicher Beruf ist ein anderer: Beatrice Egli ist gelernte Friseurin. Sie absolvierte ihre Lehre und war anschließend ein Jahr lang als Friseurin beschäftigt.

 

Beatrice Egli
Die Frisur sitzt: Beatrice Egli arbeitete vor ihrer Schlagerkarriere als Friseurin.
©Facebook/Beatrice Egli

 

Helene Fischer: Bühnenwechsel

Mit über zehn Millionen verkauften Platten darf sie sich heute als eine der populärsten Sängerinnen in unserem Land zählen. Helene Fischer ist ein geborener Star. Sie hatte schon von klein auf das Performen im Blut. Bereits in der Realschule besuchte Helene Musicalstunden und die Theater-AG. Nachdem sie 2000 die Schule abschloss ließ sich Helene Fischer auf der Stage & Musical School in Frankfurt am Main drei Jahre lang ausbilden. So darf sie sich seit 2003 als Musicaldarstellerin bezeichnen. Heute steht Helene Fischer zwar nicht mehr auf der Musicalbühne, dafür füllt sie ganze Stadien mit ihrer Stimme als Schlagersängerin.

Andrea Berg: Arzthelferin wird Superstar

Von Krankenhaus auf die Bühne! So kann es gehen, wenn man Andrea Berg heißt. Die 51-jährige Krefelderin lernte vor ihrer Schlagerkarriere den Beruf der Arzthelferin und arbeitete mitunter im Krankenhaus auf der Onkologie. Ihre Leidenschaft zur Musik ließ sie auf vielen, anfangs noch kleineren, Veranstaltungen teilhaben. So kam es, dass sie Anfang der 90er von einem Produzenten entdeckt wurde und bald darauf groß raus kam.

DJ Ötzi: Der (akustische) Feinschmecker

Bei ihm kommen Gaumenfreunde genauso auf ihre Kosten, wie Musikliebhaber: Der Tiroler ist heute DJ und war früher Koch. Gerhard Friedle, besser bekannt als DJ Ötzi, machte in Seefeld in Tirol eine Lehre zum Koch. Mitte der 90er Jahre wurden Musikkenner auf ihn aufmerksam, als er bei einem Karaoke-Wettbewerb teilnahm. Von da an tauschte er beruflich die Küche gegen die Bühne ein.

 

DJ Ötzi
Der ehemalige Koch DJ Ötzi (rechts) mit seinem guten Freund Florian Silbereisen.
©Facebook/DJ Ötzi

 

Peter Maffay als Grafik-Experte?

Was wären wir nur ohne ihn? Peter Maffay prägte die deutschsprachige Rock- und Popszene wie kaum ein anderer. 17 Nummer-Eins-Alben verschafften ihm in den nationalen Hitlisten den Titel zum erfolgreichsten Musiker. Zudem ist er der Erschaffer von Tabaluga, dem kleinen grünen Drachen. Der 67-jährige Maffay begann Ende der 60er Jahre eine Ausbildung zum Chemigraf. Dieser Beruf meint die Arbeit im grafischen Gewerbe, existiert heute aber gar nicht mehr. Gut, dass er schon vier Jahre zuvor, 1964, seine eigene Band ins Leben rief und als Gitarrist in Kneipen auftrat.

Dürfen wir vorstellen: Frau (Doktor!) Monika Martin

Die 54-jährige Monika Martin setzte von Anfang an auf eine solide Ausbildung. So kann sie sich heute Frau Doktor der Philosophie nennen. Zuvor studierte Monika Martin Kunstgeschichte und Volkskunde und absolvierte zudem auf der Hochschule in Graz ihren Abschluss im Sologesang an der Uni für Musik und darstellende Kunst. Ihre Liebe zur Kunst scheint wohl immer noch sehr ausgeprägt zu sein, leitet sie doch in der Landeshauptstadt der Steiermark seit 1994 ihren Keramikladen.

Stephanie Hirschvogl
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