Rückkehr des „Musikantenstadls“ – im Mini-Format?

Top-Exklusiv

Der „Musikantenstadl“ könnte nach dem Willen der Programmverantwortlichen von ARD, ORF und SRF auf den TV-Bildschirm zurückkehren – allerdings mit einigen Veränderungen, um eine ganz junge Zielgruppe an das Volksmusik-Format zu binden.

Musikantenstadl Kinder Trachten
Die Konkurrenten um die Paar-Moderation des "Mini-Musikantenstadls": Hansi und Gretl (li.) sowie Seppl und Uschi.

Mit dem Ende des von Andy Borg moderierten „Musikantenstadls“ entstand eine Lücke in der hiesigen TV-Landschaft, die bis heute klafft. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass die einstmals größte Volksmusik- und Schlagersendung kurz vor einem Comeback steht. Ein Insider berichtete SchlagerPlanet top-exklusiv, dass ARD, ORF und SRF derzeit unter absoluten Geheimbedingungen Probeaufnahmen für ein rundum erneuertes Konzept des „Musikantenstadls“ tief in den Tiroler Bergen drehen.

„Musikantenstadl“ für Kinder?

Wir erinnern uns: Der „Musikantenstadl“ sollte für eine jüngere Zielgruppe attraktiver gemacht werden. Daraufhin wurde Andy Borg durch Francine Jordi und Alexander Mazza ersetzt. Doch die jüngeren Zuschauer blieben der neuen „Stadlshow“ eher fern. Die Sendung wurde eingestellt. „Das Konzept der Sender war nicht radikal genug“, verriet der Insider jetzt. „Die Zielgruppe muss noch viel, viel jünger sein, damit der ‚Musikantenstadl’ langfristig wieder ein Erfolg wird.“

Die Sender überlegen deshalb eine Neuauflage des „Musikantenstadls“ speziell für Kleinkinder zu konzipieren. Alle auftretenden Künstler und die Zuschauer dürften demnach nicht älter als sechs Jahre sein. Sozusagen ein „Mini-Musikantenstadl“. Damit, so der Grundgedanke, könne die Show über die nächsten Jahre ein Publikum an sich binden, das mit der Sendung wächst. Aus der einstigen Samstagabendshow werde so erst einmal eine Samstagvormittagsshow.

Kampf um die Moderation

Derzeit werde in einem ultrageheimen Studio in den Tiroler Alpen getestet, ob die Idee tragfähig ist. Bleiben die Kleinen während einer vierstündigen Live-Show auf ihren Plätzen sitzen, oder krabbeln sie durch die Kulissen? Braucht es eine Pause zum Windeln wechseln? Können sich die auftretenden Steppkes die Noten merken? Oder überhaupt die Musikinstrumente halten? All das muss geklärt werden, bevor der „Musikantenstadl“ wieder auf Sendung geht. Eine weitere Pleite wie mit der „Stadlshow“ darf es nicht geben.

Ungeklärt ist auch, wer den „Mini-Musikantenstadl“ moderieren wird. Unser Insider spielte uns ein Bild zu, auf dem die beiden derzeit noch konkurrierenden Moderatoren-Paare Hansi und Gretl sowie Seppl und Uschi nebeneinander sitzend zu sehen sind. Es bleibt also spannend! Wir halten Euch auf dem Laufenden.

April, April! Natürlich handelt es sich bei dem Bericht um den "Mini-Musikantenstadl" um einen Aprilscherz. Wir hoffen, Ihr hattet beim Lesen ebenso viel Freude daran, wie wir beim Schreiben. Euer SchlagerPlanet!

Patrick Kollmer
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