Vicky Leandros und ihre Familie

Musikikone ganz privat

Die Interpretin hat Musikgeschichte geschrieben. Hinter dem gigantischen Erfolg der Ikone steht Vicky Leandros Familie – Sohn Leandraki und die Töchter Milana und Sandra. Heute ist Vicky privat glücklich, doch das war nicht immer so.

Vicky Leandros Familie
Vicky Leandros Familie hält fest zusammen.

Es ist der 25. März 1972, den Vicky Leandros wohl nie vergessen wird. Der Tag, an dem sie sich in Edingburgh, Schottland, beim Grand Prix Eurovision de la Chanson in Millionen Zuschauerherzen sang. „Après toi“ hieß ihr Siegerlied, das in sieben Sprachen veröffentlicht wurde. Seitdem verkaufte sie 55 Millionen Alben – damit ist und bleibt sie eine Ikone der Musikgeschichte. Im vergangenen Jahr feierte der Superstar übrigens 40-jähriges Jubiläum!

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Die Entführung von Sohn Leandraki

Doch es war nicht immer alles heile Welt: Als Vicky Leandros am 23. August 1952 an der Westküste der griechischen Insel Korfu zur Welt kam hieß sie Vassiliki Papathanasiou. 1958 wanderte Vicky mit ihrer Familie nach Hamburg aus. Darum besitzt sie auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Doch familiär lief es nicht rund im Leben der kleinen Vicky Leandros. Sie war sehr früh auf sich allein gestellt:

„Ich war elf, als meine Eltern sich trennten. Mami ging nach New York. Ich war in Hamburg. Allein. Das hat sehr wehgetan, die Mutter hat mir gefehlt, ich habe viel geweint.“

1980 heiratete die heutige Ikone den Griechen Ivan Zissiadis, mit dem sie den gemeinsamen Sohn Leandraki (kurz Leo) hat. Doch schon drei Jahre später trennten sich die beiden. Wohl jedem Leandros-Fan noch in lebhafter Erinnerung ist die Entführung des Sohnes nach Griechenland, durch den eigenen Vater. Sohn Leandraki war damals vier Jahre alt. Es war mit Abstand die schlimmste Zeit im Leben der Vicky Leandros, doch sie kämpfte wie eine Löwin und bekam nach anstrengenden sieben Wochen Gerichtsverhandlung schließlich das Sorgerecht zugesprochen. Doch tiefe Wunden haben die Entführung im Herzen der Mutter hinterlassen.

„Eine düstere Zeit war auch die Entführung meines Sohnes Leo durch seinen griechischen Vater. Das war eine richtige Entführung damals. Da gab es sehr erschreckende Momente. Ich musste richtig kämpfen um mein Kind“, erinnert sie sich zurück.

Die Musikikone und der Baron

Baron Enno Freiherr von Ruffin lernte Vicky in den darauffolgenden Jahren kennen und lieben. Als sie ihm 1986 das Ja-Wort gab, war es Vickys zweiter Gang zum Traualtar. Die Sängerin und der Baron haben zwei gemeinsame, inzwischen erwachsene, Kinder: Tochter Milana und Tochter Sandra. Doch auch diese Ehe war leider nicht von Dauer: 2005 trennte sich Vicky von Ruffin.

„Das erste Jahr war sehr schmerzvoll. Nach 19 Jahren Ehe, ich war sehr traurig und allein.“

Mit der Trennung habe sie auch ein „glückliches Leben“ hinter sich gelassen.

„Aber ich hatte ja zum Glück meine Kinder, die mich sehr gestützt haben.“

Heute stehen beide aber in freundlichem Kontakt zueinander.

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Tochter Milana heiratet

Nach der Entführung von Sohn Leandraki legte sich der öffentliche Rummel um Vickys Familie. Doch 2012 brach das mediale Blitzlichtgewitter wieder los, diesmal aber im positiven Sinne. Denn Vickys älteste Tochter Milana überraschte im Sommer mit der frohen Botschaft: Heirat! Um das private Glück perfekt zu machen, brachte Milana im Herbst 2010 einen gesunden Sohn zur Welt – das erste Enkelkind für die überglückliche Oma Vicky.

„Es ist immer ein Wunder und ein Geschenk Gottes, wenn ein gesundes Baby auf die Welt kommt“, freute sich die frisch gebackene Oma.

Zu ihrem 60. Geburtstag hatte die Sängerin noch den großen Wunsch öffentlich gemacht:

„Ich will Oma werden, möchte ein Enkel-Foto auf meinem Handy.“

Wenn auch etwas verspätet – in Erfüllung gegangen ist ihr Herzenswunsch letztendlich doch.

Tochter Sandra - die erfolgreiche Schauspielerin

Dann gibt es noch Tochter Sandra. Sie ist die jüngste der drei Kinder und arbeitet heute als Schauspielerin. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie in London. Sandra ist zweisprachig aufgewachsen. Sie ist die Disziplinierte die erreichen will, was sie sich in den Kopf setzt.

„Aber nie verbissen, sondern immer mit einem Lächeln“, sagte sie mal.

Vickys Leben ist geprägt von Höhen und Tiefen. Angesprochen auf ihre Fehler oder Versäumnisse im Leben sagt Vicky heute:

„Rückblickend hätte ich noch mehr um meine Ehe kämpfen sollen. Die Familie zu erhalten ist etwas sehr Wertvolles.“

Stephanie Hirschvogl
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