„Der Elvis der Alpen“: Doku über Andreas Gabalier im TV und Stream

TV-Tipp!

Die österreichische Dokumentation „Der Elvis der Alpen – Das Phänomen Andreas Gabalier“ kommt dem Volks-Rock’nRoller ungewöhnlich nah und gibt Einblicke in das Leben des Stars.

Andreas Gabalier
Andreas Gabalier steht im Mittelpunkt einer neuen Dokumentation.

Andreas Gabalier hat die Musikwelt nachhaltig verändert. Mit österreichischem Dialekt und seinem Bekenntnis zu Heimat, Tradition und Tracht ist er für viele nicht nur eine Stilikone, sondern auch jemand, der in einer politisch aus den Fugen geratenen Welt für das Bewährte und für Sicherheit steht. Lieder wie „I sing a Liad für di“, „Amoi seg ma uns wieda“ oder „Hulapalu“ kennt mittlerweile jedes Kind.

Andreas Gabalier polarisiert

Doch das Phänomen Andreas Gabalier polarisiert auch. Seine Fans halten ihn für eine Art „Alpenelvis“. Seine Gegner empören sich über ihn und vermuten eine politische Mission. Fakt ist: Gabalier sorgt für ausverkaufte Stadien, mittlerweile auch in Deutschland. Erst im Sommer hat er als erster Österreicher vor 75.000 Menschen im ausverkauften Münchner Olympiastadion gespielt. Seine Konzerte sind Megapartys mit einem einheitlichen Dresscode: Sogar die städtische Jugend und die Norddeutschen kommen in Dirndl und Lederhose. Und alle sind textsicher, wenn Gabalier über Liebe, Tod und Heimat singt.

Im TV und Stream

„Am Schauplatz“ ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten. In einer neuen Folge steht Volks-Rock’nRoller Andreas Gabalier im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Der Elvis der Alpen – Das Phänomen Andreas Gabalier“ bietet die Dokumentation spannende Einblicke in das Leben des von vielen verehrten Musikers aus der Steiermark.

Im deutschen TV könnt ihr „Der Elvis der Alpen – Das Phänomen Andreas Gabalier“ am Dienstag, 18. September, um 12:10 Uhr auf 3SAT sehen. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich die Dokumentation noch drei Tage lang hier in der Mediathek des ORF ansehen.

Patrick Kollmer
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