Schlager-Texterin Irma Holder ist tot

Texterin für Helene Fischer, Howard Carpendale...

Die Schlager-Welt trauert um Irma Holder. Die Song-Texterin schrieb unzählige Hits, wie Howard Carpendales „Hello Again“, Helene Fischers „Und morgen früh küss ich dich wach“, oder Andrea Bergs „Du hast mich tausendmal belogen“.

Schlager-Texterin Irma Holder gemeinsam mit Udo Jürgens im Jahr 1977.
Schlager-Texterin Irma Holder gemeinsam mit Udo Jürgens im Jahr 1977.

Schlager-Texterin Irma Holder ist tot. Sie starb im Alter von 93 Jahren in Gärtringen im Landkreis Böblingen. Das erfuhr SWR4 Baden Württemberg. Irma Holder schrieb seit den 70er Jahren Schlager-Texte für die bekanntesten Stars der Szene und legte damit teils die Basis für ihre Karrieren. Mehr als 1000 Schlager gehen auf ihr Konto.

Irma Holder schrieb für Helene Fischer, Howard Carpendale, Freddy Quinn und viele mehr

Bereits in den 70er Jahren schrieb Holder etwa für Stars wie Monica Morell oder Howard Carpendale. Für letzteren textete sie unter anderem den Mega-Hit „Hello Again“. Kaum ein Schlager-Star für den Holder nicht schrieb. So sangen auch Michelle, Heino, Freddy Quinn, Anita & Alexandra Hofmann, Udo Jürgens, Andy Borg, Kristina Bach und viele mehr Lieder aus ihrer Feder.

Knapp 400 ihrer Lieder schafften den Sprung in die deutschen Charts. Für viele Künstler stellten die Songs von Holder auch die Basis ihres Erfolges dar. So schrieb sie etwa Stefanie Hertels Erfolg „Über jedes Bacherl geht a Brückerl“ und Helene Fischers „Und morgen früh küss ich dich wach“. Gemeinsam mit Andrea Berg schrieb Holder auch den Song „Du hast mich tausendmal belogen“.

Patrick Lindner sagte gegenüber SWR4 Baden-Württemberg über den Tod von Irma Holder: „So etwas geht einem immer nah. Dennoch bin ich sehr froh und dankbar, dass es Irma Holder bis zum Schluss sehr gut ging und dass sie immer noch mit der Musik so verbunden war. Ich glaube, das hat ihr bis ins hohe Alter sehr geholfen. Ich weiß aus ihrer Familie, dass sie bis zum letzten Tag fröhlich war und sie ist fröhlich aus dem Leben gegangen“.

Richard Strobl
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