Michael Wendler: Der Zug ist engültig abgefahren

„Keine anstrengenden Künstler mehr“

„Keine anstrengenden Künstler mehr“

In der Vergangenheit ging es in den Schlagzeilen rund um Michael Wendler meistens um Musik. Dann um seine so viel jüngere Partnerin. Jetzt dominiert ein Bild von ihm die Schlagzeilen, dass ihm nicht gefallen dürfte: Das eines Verschwörungstheoretikers.

Ex-Manager zieht Resümee

Markus Krampe hat alles gesagt, was gesagt werden musste. Er hat einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit Michael Wendler gezogen und gleichzeitig Resümee, allerdings ein recht genervtes.

So erklärte er, dass die Zeit der Zusammenarbeit mit „dem Wendler“ die aufreibendste seiner gesamten Laufbahn gewesen ist. Schmeichelhafte Worte klingen anders.

Der Wendler im Telegram-Fieber

Michael Wendler fühl sich währenddessen falsch behandelt und baut sein Netzwerk auf Telegram weiter aus. Die Themen, über die er spricht, bestätigen die Aussagen seines ehemaligen Managers,  es geht zu 90 % um Trump und Corona.

Markus Krampe tat seinen Unmut über die geplatzten Wendler-Deals bereits auf seinem Instagram Kanal, sowie bei Oliver Pocher und jetzt auch noch im SAT1 Frühstücksfernsehen kund, wer weiß, vielleicht gilt hier der Grundsatz „viel (öffentliches Gejammer) hilft viel.“

Ein klein wenig scheinheilig…

Markus Krampe scheint tief in seiner Manager-Ehre verletzt zu sein, denn er findet auch kein gütliches Ende, sondern lässt verlauten: „Ich glaube, dass Michael Wendler bald große Probleme haben und ganz tief am Boden liegen wird“. 

Wir haben es ja jetzt verstanden. Umso ambivalenter der Satz, den er danach sagt: „Da bin ich niemand, der da noch nachtritt und draufhaut, das werden bestimmt andere tun, dafür hat er ja in der Vergangenheit mit seinem Auftreten gesorgt…. “Nachtigall ick hör dir trapsen, ein klein wenig scheinheilig ist das schon.

Den Trennungsschmerz mit einem Nachfolger überwinden

Markus Krampe ruft nun dazu auf, sich bei ihm zu bewerben, aber nur, wenn man kein so anstrengender Künstler ist, wie Michael Wendler einer zu sein pflegt. Es nimmt gerne Bewerbungen entgegen, von Personen, die davon überzeugt sind, Talent zu besitzen….Na wenn er da mal nicht Zuschriften von Kandidaten a la DSDS erhalten wird…

„…damit ich die Verluste wieder reinholen kann“

 Am Ende fällt der Satz, der wohl auch die Erklärung dafür liefert, warum Markus Krampe es so persönlich nimmt, dass Michael Wendler sich selbst auf diesen aktuell absteigenden Ast begeben hat: Weil er seinen ehemaligen Manager mit sich gezogen hat.

Natürlich geht Markus Krampe Geld, mit dem er fest kalkuliert hatte, flöten. Der Wendler-Supergau hat ihm scheinbar mehrere Millionen Ausfall beschert. Wir drücken die Daumen, dass der nächste von ihm gemanagte Künstler weniger Starallüren an den Tag legen wird, als der Wendler.

Sophie Kaiser
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