Schlager News

Jürgen Drews (81): Familie äußert sich zu emotionalem Moment

15.07.2026, 15:57 Uhr

Jürgen Drews (81) war beim exklusiven Mercedes-Empfang von „Klassik am Odeonsplatz“ in München zu Gast – wie gewohnt an der Seite seiner Familie. Ein Detail an diesem Abend sorgte jedoch für Aufsehen bei den Gästen und im Netz.

Alle Jahre wieder trifft sich die Prominenz beim exklusiven Empfang von Hauptsponsor Mercedes-Benz München im Rahmen von „Klassik am Odeonsplatz“. Unter den rund 200 geladenen Gästen am vergangenen Sonntag: Uschi Glas, Heiner Lauterbach, Moritz Bleibtreu – und Schlager-Legende Jürgen Drews. Wie schon im Vorjahr erschien der 81-Jährige mit der ganzen Familie. Diesmal jedoch fiel ein Begleiter besonders auf, den man bislang noch nicht öffentlich an seiner Seite gesehen hatte: ein Rollator.

Ungewohntes Bild beim Mercedes-Empfang

Es ist das erste Mal, dass sich der „Ein Bett im Kornfeld“-Sänger öffentlich mit der Gehhilfe zeigt. Auf die Nachfrage der Abendzeitung München reagierte Drews betont unaufgeregt und ließ keinen Zweifel daran, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt habe.

„Ich gehe schon noch ganz normal. Heute Abend wusste ich nicht, ob wir stehen oder nicht, deshalb habe ich ihn dabei.“

Jürgen Drews gegenüber der Abendzeitung München

Den Rollator parkte Drews im Anschluss demonstrativ in einer Ecke und verfolgte die Begrüßungsrede interessiert im Stehen. Zu seinem generellen Befinden sagte er weiter: „Ich bin den Umständen entsprechend eigentlich noch fit, aber ich springe natürlich nicht mehr so herum wie früher.“

Polyneuropathie: die Erkrankung hinter dem Rollator

Hintergrund ist eine Polyneuropathie, an der der Schlagerstar seit Jahren leidet. Die Nervenerkrankung kann unter anderem das Gangbild beeinträchtigen. An derselben Krankheit leidet auch Hitproduzent Ralph Siegel, der sich aktuell weiterhin im künstlichen Koma befindet.

Familie meldet sich: „Wir sind glücklich, dass er ihn annimmt“

Nachdem erste Aufnahmen mit dem Rollator im Netz kursierten, meldeten sich Familie und Management über den offiziellen Instagram-Account des Sängers zu Wort, wie unter anderem Merkur.de berichtet. Darin wird zunächst die Veränderung erklärt:

„Wie man in letzter Zeit unschwer erkennen konnte, hat sich sein Gangbild durch die Polyneuropathie verändert bzw. verschlechtert. Wir alle sind sehr glücklich darüber, dass Jürgen diese Gehhilfe akzeptiert und annimmt.“

Familie und Management von Jürgen Drews auf Instagram

Gleichzeitig bat die Familie alle Medienpartner ausdrücklich um Rücksicht: Drews habe „immer sehr auf sein Äußeres geachtet“ und sei „immer fit und agil“ gewesen. Er würde es nicht schön finden, sich nun am Rollator in den Medien zu sehen – ein Wunsch, den die Familie mit Respekt und Fingerspitzengefühl behandelt wissen möchte.

Halt in der Familie

Beim Empfang am Odeonsplatz stand Drews nicht allein da. An seiner Seite waren:

  • Ehefrau Ramona (52), die ihm nach übereinstimmenden Medienberichten verlässlich zur Seite steht
  • Tochter Joelina (30), die mit ihrem Partner Adrian Louis eigens nach München gezogen ist, um ihren Vater im Alltag zu unterstützen

Erst kürzlich hatte Joelina mit einer eigenen Version von Drews‘ Hit „Durch und durch“ für Aufsehen gesorgt – ein Moment, der ihren Vater nach eigener Aussage auch emotional sehr bewegt haben soll.

Jürgen Drews mit Ehefrau Ramona, Tochter Joelina und Schwiegersohn Adrian Louis bei einem früheren Auftritt in München
Jürgen Drews mit Ehefrau Ramona, Tochter Joelina Drews und Schwiegersohn Adrian Louis bei Klassik am Odeonsplatz in München, 13.07.2025. Foto: IMAGO / Michel Kaers

Steckbrief: Jürgen Drews

Name Jürgen Drews
Alter 81 Jahre
Bekannt für „Ein Bett im Kornfeld“, „König von Mallorca“
Erkrankung Polyneuropathie
Ehefrau Ramona Drews (52)
Tochter Joelina Drews (30)

Kein Comeback geplant – so geht es ihm aktuell

Dass Jürgen Drews auf die große Bühne zurückkehrt, ist weiterhin ausgeschlossen: Mit seiner aktiven Schlager-Karriere hat er längst abgeschlossen. Auf die Frage nach seinem aktuellen Befinden antwortete er beim Termin in München gelassen: „Mir geht es gut. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich so alt werde.“

Der Auftritt mit Rollator war damit weniger ein Anlass zur Sorge als ein Zeichen dafür, wie offen der Schlagerstar mittlerweile mit den Folgen seiner Erkrankung umgeht – unterstützt von einer Familie, die klar hinter ihm steht.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Neueste Meldungen