Andreas Gabalier spricht über Stadion-Tournee und Auszeit

Mountain-Man auf Tour

Andreas Gabalier sprach einen Tag vor seinem Konzert im Münchner Olympiastadion über die Aufregung vor Konzerten, Glücksbringer und wie ihm familiäre Unterstützung hilft.

Andreas Gabalier posiert im Münchner Olympiastadion.
Andreas Gabalier posiert im Münchner Olympiastadion.

Andreas Gabalier macht sich derzeit wieder auf, das Volk zu rocken! Bereits zum dritten Mal tritt der Steirer am 16. Juni im Münchner Olympiastadion auf und auch diesmal wird es voll. Dazu kann sich Andreas Gabalier aktuell über das Chart-Triple (Nummer 1 der Album-Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz), sowie neunfach Edelmetall-Schallplatten freuen, die ihm in dieser Woche überreicht wurden. Einen Tag vor seinem Konzert in München erzählte Andreas Gabalier, wie es sich anfühlt vor 70.000 Menschen auf die Bühne zu gehen, was er direkt vor einem Konzert macht und was er 2019 vor hat.

Gabaliers nächstes Mega-Konzert

„Mehr geht nicht“, freute sich der Mountain-Man zu seiner aktuellen Erfolgswelle auf seiner Pressekonferenz in München am Freitag, den 15.Juni. Dabei wirkte der Steirer unaufgeregt und bodenständig wie eh und je. Doch er erzählte auch: „Die Knie sind momentan wieder weich“, schließlich trete er im Münchner Olympiastadion vor knapp 70.000 Besuchern auf. Diese Zuschauerzahlen kennt der Steirer allerdings mittlerweile und bewies gerade erst in St. Gallen, dass er auch weiß, mit dieser Situation umzugehen. 

Unter den Zuschauern in München werden auch zahlreiche Freunde und Familienangehörige sein, die sich auf den Weg nach Deutschland machen, berichtet der Steirer freudig. Denn diese ehrlichen Beziehungen seien für ihn schließlich die Basis von der er zehre. Auf die Frage, wie es sich anfühle vor 70.000 Menschen aufzutreten, gerät Gabalier dann aber schon fast ins Schwärmen:

Und auch 2019 steht einiges an bei Andreas Gabalier. Im Sommer wird er auf große Stadion-Tournee gehen und Gabalier feiert Jubiläum, denn sein erstes Album „Da komm‘ ich her“ feiert Zehnjähriges. Zum Jubiläum will sich der Volks-Rock’n’Roller dann auch eine kleine Auszeit nehmen. Die hat sich der 33-Jährige auch redlich verdient, schließlich pendelte er die vergangenen Jahre fast durchgehend zwischen Mega-Live-Tourneen und Studioaufnahmen. Wann genau die Pause  bei seinem vollen Terminkalender ansteht, verriet der Steirer aber noch nicht.

Das hilft vor und auf der Bühne

Bei all der Action und den zahlreichen Konzerten, die nun auch schon für 2019 anstehen, hilft Andreas Gabalier nach eigener Aussage vor allem der Sport, um auch mental mit sich im reinen zu bleiben. Direkt vor einem Konzert gönnt sich der Mountain Man dann aber auch gern ein oder zwei kleine Bier: „Das muss schon sein, wenn man schon so eine große Party veranstaltet“, lacht der Musiker. Auf der Bühne hilft ihm dann auch sein Hirschgeweih-Mikrofonständer, der längst zum Markenzeichen geworden ist. Für Gabalier ist der Halter ein „kleiner Glücksbringer“ und ein sehr persönlicher obendrein, verriet er in München. Schließlich habe ihm ein befreundeter Tischler das charakteristische Teil zu Beginn seiner Karriere angefertigt.

Mit Dialekt auch an die deutsche Chartspitze

Generell stehen auch auf Andreas Gabaliers neuem Album „Vergiss mein nicht“ alle Zeichen auf Heimatliebe und der Mountain-Man rockt im besten steirischen Dialekt. Dennoch, oder vielleicht gerade deswegen lieben ihn seine Fans auch in Deutschland, wie seine erste Nummer-1-Platzierung in den deutschen Album-Charts vergangene Woche beweist. Der Volks-Rock’n’Roller selbst hat eine Theorie warum seine Musik trotz oder gerade wegen dem Dialekt so gut ankommt:

Andreas Gabalier ist und bleibt ein Phänomen. Auch in München bewies er seine Bodenständigkeit und alle, die Tickets für eines seiner Konzerte ergattern konnten, können sich auf eine Show der Superlative freuen.

Richard Strobl
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