Ikke Hüftgold spricht erstmals über Willi Herrens Drogensucht

Ikke Hüftgold spricht über Willi Herrens Drogensucht

Schockierende Details

Willi Herren verstarb überraschend im April dieses Jahres. Nun spricht Ikke Hüftgold das erste Mal über das Drogenproblem seines Freundes.

Willi Herren starb im April an einer Überdosis

Am 20. April dieses Jahres wurde Willi Herren tot in seiner Wohnung in Köln aufgefunden. Der Schauspieler war seiner Drogensucht erlegen und starb mit 45 Jahren an einer Überdosis. Schon früh fing seine Sucht nach Rauschmitteln an und immer wieder versuchte Willi gegen sein Alkohol- und Drogenproblem anzukämpfen.

Der Reality-Star machte mehrfach einen Entzug und ließ sich dabei sogar von TV-Kameras begleiten. Doch am Ende half dies alles nicht - Er hat den Kampf gegen die Drogen verloren. Nun hat sich Sänger Ikke Hüftgold über die Drogensucht seines langjährigen Freundes geäußert. 

Ikke Hüftgold: "Ich war oft dabei, wenn es eskaliert ist"

Willi und Ikke waren nicht nur Freunde und Kollegen, sondern standen oft am Ballermann gemeinsam auf der Bühne. Im Köln-Talk "Loss mer schwade" redet Ikke nun ganz offen über Willis Suchtproblem: "Ich war oft dabei, wenn es eskaliert ist und ich habe ihn auch das eine oder andere Mal rausgeholt aus sehr gravierenden Situationen."

"Er war der Teufel, wenn er mit Drogen in Berührung kam und ohne Drogen ein absoluter Herzmensch. Das zeigt alleine schon, welche Macht Drogen haben und die Spielsucht ist ja da nicht anders. Das ist die Hölle", so Ikke.

Ikke Hüftgold: "Der Willi hat sich verloren – und zwar schon ganz früh"

Schon als Teenie wurde Willi Herren erühmt, als er für "Die Lindenstraße" vor der Kamera stand. Und genau darin liegt für Ikke das Problem: "Der Willi hat sich verloren – und zwar schon ganz früh. Er ist mit 18 oder 19 Jahren in die Lindenstraße eingestiegen. Wenn ein Junge aus eher normalen, bescheidenen Verhältnissen kommt und dann so gehypt wird, an dem jeder in der Jugend reißt, brauchst du ein starkes Umfeld, ansonsten wirst du irgendwann einer Droge oder irgendeiner Sucht erliegen. Das war bei Willi so. Er hat es ja selbst öffentlich gemacht. Ich verrate da ja keine Geheimnisse."

Ikke zufolge braucht so ein Beruf sehr viel Disziplin: "Du musst dich im Griff haben. Weil du dich dreimal viermal die Woche einer Party aussetzt und dauernd das Glas Bier in die Hand gedrückt bekommst. Wenn du da keinen Ausgleich und keine Aufgabe wie Familie oder Sport hast, dann gehst du in dem Segment unter. Dafür ist Willi ein Beispiel. Ein Kölner, ein Freund."
 

Jenny
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