
Sexuelle Anspielungen und auffällige Performance
Erika Vikmans (32) Beitrag "Ich komme" ist nicht nur durch seinen Titel auffällig. Der Song, eine Mischung aus finnischem Disco und elektronischer Musik, enthält zahlreiche sexuelle Anspielungen. In der Performance kombiniert Vikman ein enges Latex-Outfit mit einer Pole-Dance-Choreografie auf einem überdimensionalen goldenen Mikrofon. Diese Darstellung wurde von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) als "zu sexuell" eingestuft, woraufhin Vikman Änderungen an ihrer Bühnenshow vornehmen musste.
Sie erklärte: "Es ist nicht nur eine Sache, es ist alles: meine Kleidung, worum es in dem Song geht, wie ich mich auf der Bühne bewege. Die EBU hat gesagt, es sei ein bisschen zu sexuell. Sie wollen, dass ich meinen Hintern bedecke." Trotz dieser Anpassungen bleibt die Performance ein Gesprächsthema und sorgt für Diskussionen über die Grenzen von Kunstfreiheit und Zensur beim ESC.
Reaktionen und Kontroversen
Die Reaktionen auf Vikmans Auftritt sind gespalten. Während einige Fans die Offenheit und Selbstbestimmung feiern, kritisieren andere die Sexualisierung der Performance. In sozialen Medien diskutieren Nutzer über die Angemessenheit des Beitrags, insbesondere im Kontext eines familienfreundlichen Programms.
Auch andere Teilnehmer des ESC 2025 setzen auf provokante Inhalte. So musste beispielsweise die maltesische Sängerin Miriana Conte ihren Songtitel von "Kant" in "Serving" ändern, da der ursprüngliche Titel in englischer Aussprache anstößig wirkte.