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Johann Lafer nach der Chemo: „Ich fühle mich besser“

12.10.2026, 08:52 Uhr

Monatelang hat Johann Lafer (68) gegen seinen Lymphdrüsenkrebs gekämpft – jetzt gibt der TV-Koch ein Update, das Hoffnung macht. Auf dem „Roten Sofa“ des NDR sprach er am Samstagabend offen darüber, wie es ihm nach der Chemotherapie geht, was die Krankheit mit ihm gemacht hat und wem er jetzt danken will.

Johann Lafer bei „DAS! Rote Sofa“: „Ich fühle mich besser“

In der NDR-Sendung „DAS! Rote Sofa“ bei Moderatorin Inka Schneider wirkte der gebürtige Steirer zuversichtlich. Laut einem Bericht von echo24, der sich auf „Focus“ beruft, sagte Lafer:

„Ich freue mich, weil ich in den letzten Wochen gemerkt habe, dass der Kampf, den ich zuvor geführt habe, sich lohnt.“

Johann Lafer bei „DAS! Rote Sofa“ (NDR), 10.10.2026

Und weiter: „Ich fühle mich besser.“ Er sei „auf dem Weg, den man sich wünscht, wenn man so was hat“. Überstanden ist die Erkrankung allerdings noch nicht. „Ich muss aber dranbleiben auf jeden Fall und bin sehr dankbar, dass es mir besser geht“, so der 68-Jährige. Laut t-online sagte er in der Sendung außerdem: „Es ist besser geworden, es ist natürlich noch nicht zu Ende.“

Die Behandlung hat sichtbare Spuren hinterlassen. Während der Chemotherapie verlor Lafer deutlich an Gewicht und weitgehend seinen Geschmackssinn – für einen Spitzenkoch ein besonders harter Einschnitt. Auf dem Sofa gab er offen zu: „Zugenommen habe ich noch nicht.“ Viel wichtiger als die Waage sei aber etwas anderes: „Entscheidend ist die Kombination aus dem Gefühl vom Körper, das man hat, und die Psyche.“

Johann Lafer bei der Media Night der FEI World Championships in Aachen im August 2026
Johann Lafer bei der Media Night der FEI World Championships auf dem CHIO-Gelände in Aachen, 11.08.2026. Foto: IMAGO / Panama Pictures (Christoph Hardt)

„Ein sehr großes Paket“: So hat der Krebs Johann Lafer verändert

Die Krankheit sei nicht nur körperlich belastend, erklärte Lafer. Er sprach laut t-online von einem großen Paket mit körperlichen und psychischen Folgen. Seitdem sehe er vieles anders:

  • Nachdenklicher: „Ich bin viel nachdenklicher, ich bin auch sehr viel bewusster im Umgang mit mir selber“ – und mit seinem Umfeld.
  • Dankbarer: „Und ich bin sehr viel dankbarer.“
  • Voller Respekt für die Medizin: Die Ärzte, die ihn behandeln, nannte er die „Helden der Gegenwart“.
  • Verbunden mit seinen Fans: „Ich möchte heute gerne die Gelegenheit wahrnehmen, um den Leuten ‚danke‘ zu sagen.“ Sein Dank galt allen, die ihm geschrieben und Gutes gewünscht haben.

Kritik am Weiterarbeiten: Das sagt Johann Lafer

Lafer hat während seiner Erkrankung nicht aufgehört zu arbeiten – und musste dafür auch Kritik einstecken. Wie t-online berichtet, warfen ihm einige vor, mit seiner Krankheit Geld verdienen zu wollen. Lafer hielt dagegen: In der Klinik müsse man psychisch sehr stark sein, um mit negativen Gedanken umzugehen. Geholfen habe ihm beim Weitermachen der Gedanke „Es geht ja noch“.

Schon im Mai hatte er im Interview mit der „Bild“ klargemacht, wie wichtig ihm seine Arbeit ist: „Ich will arbeiten, ich muss arbeiten.“ Bereits im Sommer hatte Lafer zudem über seine finanzielle Situation gesprochen – hier lesen Sie, was er zu seinen Schulden sagte.

Im Fernsehen ist der Koch weiterhin präsent: Am Sonntagabend (11. Oktober) war er bei VOX in „Grenzenlos Genial Gekocht“ an der Seite von Steffen Henssler zu sehen – bei der Barbecue-Europameisterschaft in Vilnius. Zwei weitere Folgen sind laut echo24 angekündigt.

Johann Lafer beim Shop-Opening bei Breuninger in Stuttgart im April 2026
Johann Lafer beim Shop-Opening bei Breuninger in Stuttgart, 04.04.2026. Foto: IMAGO / Eibner-Pressefoto (Dimitri Drofit)

Johann Lafers Krebserkrankung: Die Chronik

Öffentlich gemacht hatte Lafer seine Diagnose Ende Mai 2026 in einem Interview mit der „Bild“. „Ich bin krank. Ernsthaft krank“, sagte er damals. „Ich habe Lymphdrüsenkrebs.“ Heilbar sei der Krebs nicht, er könne aber eingedämmt werden, sagte er laut t-online.

Zeitpunkt Was passierte
vor rund zweieinhalb Jahren Bei einer Routineuntersuchung während einer Fastenkur sieht ein Arzt „Schatten in der Leiste“ – Lafer hat zunächst keine Schmerzen.
Januar 2026 Sein Zustand verschlechtert sich deutlich.
Anfang 2026 Beginn der Chemotherapie
30. Mai 2026 Lafer macht seine Erkrankung im „Bild“-Interview öffentlich.
10. Oktober 2026 Hoffnungsvolles Update bei „DAS! Rote Sofa“ im NDR

Fazit: Johann Lafer ist auf dem Weg der Besserung

Nach Monaten der Chemotherapie geht es Johann Lafer spürbar besser – das hat der TV-Koch selbst im NDR bestätigt. Überstanden ist die Krankheit noch nicht. Die Krankheit hat ihn nachdenklicher und dankbarer gemacht. Seine wichtigste Botschaft an diesem Abend: Er ist auf dem Weg, den man sich wünscht – und er bleibt dran.

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