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Harald Schmidt verschenkt seinen Traum-Jaguar

19.10.2026, 08:19 Uhr

„Ein Traum“ war er für ihn – jetzt ist er weg: Entertainer Harald Schmidt (69) hat seinen geliebten Jaguar verschenkt. Ein Auto besitzt der frühere Late-Night-Talker damit nicht mehr. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Köln verrät er, wie es dazu kam – und warum er den Wagen kein bisschen vermisst.

Harald Schmidt: Vom Traumwagen zum Geschenk

Für seinen Jaguar hatte Harald Schmidt einst nur Schwärmerei übrig. Gegenüber der dpa erinnert er sich an den Wagen mit den Worten:

„Achtzylinder-Verbrenner, ein Traum“

Harald Schmidt über seinen Jaguar (dpa)

Doch der Traum hatte irgendwann ein Ablaufdatum. Der Wagen schaffte die Hauptuntersuchung nicht mehr. Statt ihn noch einmal herrichten zu lassen, gab Schmidt das Auto in andere Hände – an einen Bastler, dessen Namen er nicht nennt.

„Ich hab‘ den einem Bastler geschenkt, weil der war nicht mehr durch den TÜV zu kriegen.“

Harald Schmidt im dpa-Interview

Am Geld sei es dabei nicht gescheitert, betont der 69-Jährige: „Ich hätte das nochmal finanziert, aber es gingen jetzt so die Zipperlein los.“ Sein Fazit fällt entsprechend knapp aus: „Ich brauch‘ kein Auto mehr, ich hab‘ kein Auto mehr.“

Harald Schmidt im blauen Hemd mit Krawatte auf der Bühne im Stadttheater Gmunden
Harald Schmidt bei „Termin mit Schmidt“ im Stadttheater Gmunden, Salzkammergut Festwochen, 24.07.2026. Foto: IMAGO / Rudolf Gigler (Rudi Gigler)

So ist Harald Schmidt heute unterwegs

Ganz neu ist das Leben ohne eigenes Auto für Schmidt allerdings nicht. Bahn gefahren ist er nach eigenen Angaben schon immer viel. Wie der Entertainer seinen Alltag heute organisiert:

  • Fernstrecke: mit der Bahn – Schmidt besitzt eine Bahncard 100.
  • In der Stadt: mit Bus und Straßenbahn.
  • Bei Verspätungen: Gelassenheit. Mit der Bahncard 100 kann er beliebig umsteigen.

An Bus und Straßenbahn schätzt er vor allem eines: „Das ist super interessant, weil da höre ich sehr viele Gespräche hier in Köln.“

Bahn-Chaos? Schmidt ändert einfach die Route

Die vielen Verspätungen bei der Deutschen Bahn bringen ihn nicht aus der Ruhe. Über die Lage in den Zügen sagt er: „Gucken Sie mal, wie lange es dauert, bis die Leute mittlerweile in den Zügen sind.“ Seine Lösung: Flexibilität. „Ich ändere teilweise, während ich im Zug bin, die Route.“

Harald Schmidt im Kurz-Steckbrief

Merkmal Info
Name Harald Schmidt
Geboren 18. August 1957 in Neu-Ulm
Aufgewachsen Nürtingen (Baden-Württemberg)
Bekannt durch „Die Harald Schmidt Show“ (Sat.1, ab 1995), „Schmidt & Pocher“ (ARD, 2007–2009)
Im ZDF-„Traumschiff“ als Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle
Ehemaliges Auto Jaguar mit Achtzylinder – inzwischen verschenkt
Heute unterwegs mit Bahn (Bahncard 100), Bus und Straßenbahn

Wer Harald Schmidt kennt, weiß: Er teilt gern aus, etwa wie bei seinem fiesen Seitenhieb gegen Florian Silbereisen. Mehr über die Promis an Bord gibt es in unserem Überblick „Diese Stars haben bereits das Traumschiff erobert“. Und auch sein früherer Late-Night-Partner sorgt aktuell für Gesprächsstoff: Oliver Pocher über ARD und ZDF.

Schmidts Wunsch an die Grünen

Ein Auto braucht Harald Schmidt also nicht mehr – und aus seinem neuen Mobilitäts-Alltag macht er gleich eine Pointe. Denn mit seiner Klimabilanz will der Entertainer jetzt offenbar punkten:

„Ich wünsche mir, dass mich mal ein Grüner angreift wegen meiner CO2-Bilanz. Dann sage ich: ‚Junge, hier ist meine Bahncard!'“

Harald Schmidt im Gespräch mit der dpa

Was der Bastler mit dem einstigen Traumwagen vorhat, verrät Schmidt nicht. Fest steht nur: Der Entertainer sitzt jetzt lieber entspannt im Zug.

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