Der erste Sonntag ohne „Immer wieder sonntags“ ist vorbei – und Stefan Mross hat ihn weit weg von Bühne, Publikum und Live-Kamera verbracht. Der Moderator meldete sich stattdessen mit einem ruhigen Urlaubsgruß bei seinen Fans. An seiner Seite: Partnerin Eva Luginger.
Stefan Mross meldet sich aus den Bergen
Nach dem Finale seiner ARD-Show hat sich der 50-Jährige eine Auszeit genommen. Auf Instagram teilte er am Wochenende ein gemeinsames Foto mit seiner Partnerin und schrieb dazu schlichte Zeilen, die nach Durchatmen klingen.
„Wir entspannen erstmal ein paar Tage in den Bergen und genießen die wunderschöne Natur.“
Stefan Mross auf Instagram
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Es ist der erste Sonntag seit Jahren, an dem für Mross kein Countdown läuft, keine Gäste betreut werden und keine Sendung im Ersten auf ihn wartet. Das Foto aus den Bergen wirkt entsprechend entschleunigt – ein deutlicher Kontrast zu den Wochen davor.
Ein Dank, der viele Fans berührt
In demselben Beitrag bedankte sich der Moderator ausdrücklich bei seinem Publikum. Nach der letzten Ausgabe hatten ihn zahlreiche Nachrichten erreicht.
„Danke für eure lieben Nachrichten und wie sehr ihr ‚Immer wieder sonntags‘ ins Herz geschlossen habt.“
Stefan Mross auf Instagram
In den Kommentaren mischen sich Urlaubswünsche für das Paar mit Enttäuschung über das Sendungsende. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer machen dort klar, dass ihnen der feste Termin am Sonntagvormittag fehlt.
„Immer wieder sonntags“: 31 Jahre und ein abruptes Ende
Die letzte Ausgabe lief am 6. September 2026 live im Ersten. Der SWR hatte das Format aus Kostengründen gestrichen – nach mehr als drei Jahrzehnten im Programm. Mross moderierte die Show seit 2005 und prägte sie damit rund 21 Jahre lang.
| Sendung | „Immer wieder sonntags“ |
|---|---|
| Start | 1995 |
| Sender | Das Erste (SWR) |
| Moderator seit 2005 | Stefan Mross |
| Sendeort | Europa-Park Rust bzw. Rulantica |
| Letzte Ausgabe | 6. September 2026 |
| Grund für das Aus | Sparzwang beim SWR |
Der Abschied hallt nach
Das Finale war für den Moderator sichtlich emotional: Vor laufender Kamera kämpfte er mit den Tränen. Bei der anschließenden Abschiedsfeier fand Mross dann deutliche Worte zum Umgang des Senders mit der Absetzung und verließ die Veranstaltung vorzeitig. Der SWR reagierte wenige Tage später öffentlich auf die Kritik – nachzulesen in unserem Bericht „Ich wurde vorgeführt!“ – SWR antwortet.
Auch in der Schlagerszene wirkt das Aus nach:
- Anna-Carina Woitschack sprach offen darüber, wie sehr ihr die Sendung fehlt.
- Andy Borg rührte Fans mit seinen Worten zum Sonntags-Aus.
- Beobachter werten die Sendung als eine der letzten großen Live-Bühnen für Schlager im Ersten.
So geht es für Stefan Mross weiter
Ganz vom Bildschirm verschwindet der Moderator nicht. Anfang September wurde bekannt, dass ihn ausgerechnet Stefan Raab für ein Oktoberfest-Special bei RTL ins Boot holt. Die Hoffnung auf eine Fortsetzung seiner Sonntagsshow hat Mross zudem noch nicht aufgegeben – öffentlich hatte er zuletzt genau das durchblicken lassen.
Fürs Erste gilt aber das, was er selbst geschrieben hat: ein paar Tage Berge, Natur und Ruhe. Der Sonntag gehört jetzt ihm – und nicht mehr der Sendung.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI