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Andy Borg: Diese Worte zum Sonntags-Aus rühren Fans

12.08.2026, 11:32 Uhr

Es ist das Ende einer TV-Ära – und Andy Borg findet dazu Worte, die vielen Schlager-Fans nahegehen. Nach 31 Jahren verschwindet mit „Immer wieder sonntags“ eine der beliebtesten Sendungen des deutschen Fernsehens aus dem Programm. Wie sehr das Aus den Schlagerstar bewegt und was er Moderator Stefan Mross nun verspricht, macht ein aktuelles Interview deutlich.

Andy Borg reagiert emotional auf das Aus

Im Gespräch mit dem Schweizer Magazin „Blick“ hat Andy Borg keinen Hehl aus seinen Gefühlen gemacht. Für den 65-Jährigen ist die Absetzung der ARD-Kultsendung mehr als nur eine Programmänderung – er spricht von einem echten Verlust für die gesamte Schlagerbranche.

„Das ist wie eine Familie, die auseinanderbricht!“

Andy Borg über das Aus von „Immer wieder sonntags“ (Quelle: „Blick“)

Hintergrund ist ein Sparprogramm des Südwestrundfunks (SWR), das im März 2026 verkündet wurde. Trotz konstant hoher Einschaltquoten sieht sich der Sender aus wirtschaftlichen Gründen zu dem Schritt gezwungen. Die letzte Live-Sendung ist für den 6. September 2026 angesetzt, eine finale „Best of“-Ausgabe folgt am 13. September 2026.

„Das kenne ich aus eigener Erfahrung“

Dass ihn das Aus besonders trifft, hat einen persönlichen Grund: Andy Borg musste das schmerzhafte Ende einer erfolgreichen Show bereits selbst erleben.

„Das mit dem Absetzen einer beliebten Sendung kenne ich ja aus eigener Erfahrung.“

Andy Borg (Quelle: „Blick“)

Borg spielt damit auf den „Musikantenstadl“ an, den er von 2006 bis 2015 moderierte, ehe das Traditionsformat in seiner ursprünglichen Form eingestellt wurde. Heute steht der Wahl-Österreicher unter anderem für seine SWR-Show „Schlager-Spaß mit Andy Borg“ vor der Kamera – ausgerechnet bei jenem Sender, der nun auch „Immer wieder sonntags“ streicht.

Dieses Versprechen macht Borg an Stefan Mross

Statt bei der Kritik stehen zu bleiben, richtet Andy Borg eine warmherzige Geste an seinen Kollegen Stefan Mross, der die Sendung seit 2005 präsentiert. Borg möchte ihm beim Abschied zur Seite stehen.

„Wenn er möchte, bin ich bei seiner letzten Sendung am 13. September dabei.“

Andy Borg über einen möglichen Auftritt zum Finale (Quelle: „Blick“)

Damit stellt Borg klar, dass es ihm nicht allein um Stefan Mross geht, sondern um ein ganzes Team, das nach mehr als drei Jahrzehnten seine berufliche Heimat verliert.

Auch an der Musikbranche übt Borg Kritik

Neben dem Show-Aus treibt den Schlagerstar noch ein zweites Thema um: der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz in der Musikproduktion. Auch hier findet Borg deutliche Worte.

„Es ärgert mich maßlos, weil alles konstruiert und nicht komponiert ist!“

Andy Borg über KI in der Musik (Quelle: „Blick“)

Aufhalten lasse sich die Entwicklung aber wohl kaum. „Schrecklich und schade, schade, schade – wir können es nicht verhindern“, so Borg. „Denn, wie heißt es so schön: Die Geister, die ich rief! Wir haben uns alles selber eingebrockt.“

„Immer wieder sonntags“ – die wichtigsten Fakten

Steckbrief Information
Sender SWR / Das Erste (ARD)
Erstausstrahlung 1995
Moderator Stefan Mross (seit 2005)
Ausgaben mehr als 370
Letzte Live-Sendung 6. September 2026
Finale „Best of“-Ausgabe 13. September 2026
Grund für das Aus Sparprogramm des SWR

Andy Borgs Reaktion lässt sich dabei in drei Punkten zusammenfassen:

  • Emotionale Trauer: Für ihn zerbricht mit der Sendung eine „Familie“.
  • Solidarität: Er bietet an, bei der letzten Ausgabe an der Seite von Stefan Mross zu stehen.
  • Grundsatzkritik: Er sorgt sich um die Zukunft der Musik im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

So bleibt am Ende vor allem eine Botschaft: Andy Borg lässt seinen Kollegen mit dem Abschied nicht allein. Wie „t-online.de“ unter Berufung auf das Magazin „Blick“ berichtet, will der Schlagerstar Stefan Mross beim großen Finale persönlich unterstützen – und macht damit aus einem traurigen Programm-Aus einen letzten Moment der Zusammengehörigkeit.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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