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Prinz Harry: Doppelter Rückschlag sorgt für Wirbel

07.07.2026, 15:52 Uhr

Prinz Harry ist zurück in Großbritannien – doch statt einer ruhigen Ankunft gibt es gleich zwei Nachrichten, die ihm die Woche verhageln. Erst sorgt sein Zuhause für Verwirrung, dann verliert er auch noch vor Gericht.

Seit diesem Dienstag hält sich Prinz Harry (41) wieder in London auf – und selten wurde eine Reise des Herzogs von so vielen widersprüchlichen Schlagzeilen begleitet. Zunächst hieß es, er übernachte im Buckingham-Palast. Kurz darauf dementierte der Palast das wieder. Grund soll eine verpasste Frist für das ursprüngliche Angebot von König Charles III. gewesen sein. Ein Sprecher Harrys reagierte „enttäuscht“ auf die Rolle rückwärts.

Chaos um Harrys Unterkunft in London

Bereits im Juni hatte Charles III. seinem Sohn und dessen Familie angeboten, während des Aufenthalts in einer royalen Residenz zu wohnen. Ursprünglich sollte Harry auch Ehefrau Meghan (44) und die beiden Kinder Archie (7) und Lilibet (5) mitbringen. Das ist inzwischen vom Tisch – Berichten zufolge wegen ungeklärter Sicherheitsfragen rund um den Polizeischutz der Familie.

„Es ist unklar, warum das Unterkunftsangebot, nachdem es formell angenommen worden war, nun im letzten Moment zurückgezogen wurde.“

Ein Sprecher von Prinz Harry gegenüber der Presse

Trotz des Hin und Her gibt sich der Prinz gelassen. „Er ist wirklich glücklich, wieder in Großbritannien zu sein, und freut sich sehr auf die Termine dieser Woche“, ließ sein Team dem US-Magazin „People“ mitteilen. Anlass des fünftägigen Besuchs sind mehrere Termine, darunter Feierlichkeiten rund um die von Harry gegründeten Invictus Games für kriegsversehrte Veteranen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan bei gemeinsamem Auftritt in Sydney
Prinz Harry und Herzogin Meghan beim gemeinsamen Auftritt in Sydney, 17.04.2026. Foto: IMAGO / AAP (Dan Himbrechts)

Auch vor Gericht bleibt Harry der Erfolg verwehrt

Kurz nachdem sein Sprecher noch von Vorfreude gesprochen hatte, folgte der nächste Rückschlag: Ein Gericht in London wies am Dienstagnachmittag alle Anklagepunkte in Harrys Prozess gegen den Verlag Associated Newspapers Limited (ANL) ab. Der Herzog und weitere prominente Kläger – darunter Elton John und Elizabeth Hurley – hatten dem Verlag der „Daily Mail“ vorgeworfen, mit illegalen Recherchemethoden systematisch in die Privatsphäre von Prominenten eingegriffen zu haben.

Richter Mr Justice Nicklin sah weder die vorgeworfene Bespitzelung als erwiesen an, noch einen unrechtmäßigen Eingriff in Harrys Privatsphäre. Sämtliche 97 Vorwürfe der Kläger wurden zurückgewiesen. ANL bezeichnete die Klage im Anschluss als „vorgeblich orchestrierten Versuch“, die Zeitungstitel nachträglich in den Abhörskandal hineinzuziehen. Die jahrelange juristische Auseinandersetzung soll die Beteiligten insgesamt mehr als 50 Millionen Pfund an Anwaltskosten gekostet haben.

Datum Ereignis
Juni 2026 König Charles III. bietet Harry Unterkunft in royaler Residenz an
Ende letzte Woche Frist für das Unterkunftsangebot läuft offenbar ab
Dienstag, 07.07.2026, vormittags Harry landet in London, Palast dementiert Übernachtung im Buckingham-Palast
Dienstag, 07.07.2026, nachmittags Gericht weist Harrys Klage gegen Daily-Mail-Verlag ANL vollständig ab

Offene Fragen zum Polizeischutz

Neben der Unterkunft sorgt vor allem ein weiterer Streitpunkt für Spannungen zwischen Harry und seiner Familie: der Umfang des Polizeischutzes, der dem Prinzen und seinen Angehörigen in Großbritannien noch zusteht. Mehrere Fragen bleiben laut BBC bislang unbeantwortet:

  • Wo genau Harry während seines fünftägigen Aufenthalts unterkommt
  • Ob Meghan und die Kinder zu einem späteren Zeitpunkt der Reise doch noch nachreisen
  • In welchem Umfang künftig Polizeischutz für die Familie gewährt wird

Ein Verhältnis, das seit Jahren auf der Kippe steht

Harry und Meghan hatten sich 2020 von ihren royalen Pflichten losgesagt und leben mit ihren Kindern inzwischen in Kalifornien. Das Verhältnis zur Königsfamilie gilt seither als zerrüttet, auch wenn Harry im vergangenen Jahr öffentlich den Wunsch nach einer Aussöhnung geäußert hatte. Bei früheren Besuchen lehnte er es Berichten zufolge selbst ab, im Buckingham-Palast zu wohnen – dieses Mal war die Entscheidung offenbar nicht seine eigene.

Mehr zum Thema: Prinz Harry ohne Meghan in London: Das plant sie jetzt

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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