Schöne Seefahrer-Songs zum „Tag der Seefahrer“

Nicht nur für Seemänner

Ahoi (Musik)-Matrosen! Heute ist der „UNO Tag der Seefahrer“ Wir grüßen anlässlich dieses kuriosen Feiertages nicht nur Santiano, sondern auch alle Gute-Laune-Fans, die gemeinsam mit uns auf einer Musikwelle ins tosende Rhythmus-Meer stechen wollen.

Seefahrer Songs
Es gibt viele Lieder zu Ehren der Seefahrer, sogar ein eigener Ehrentag wurde ins Leben gerufen.

Heute ist der „UNO Tag der Seefahrer“. Klingt komisch? Ist aber so. Der kuriose Feiertag entstand 2010 in Manila, auf einer Konferenz. Er wird alljährlich am 25. Juni gefeiert. Wie das kommt? Dieses Datum wurde vor einigen Jahren von der UNO und der Internationalen Martime Organization (IMO) zum Gedenken an alle Seefahrer ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, die Anerkennung und Aufmerksamkeit der Menschen auf die Arbeit der Seefahrer zu lenken und den Seehandel stärker in deren Bewusstsein zu rücken.

Auch alle Landsleute und Seekranken können mitfeiern. Denn der internationale Seefahrertag ist auch etwas für BODENständige. Wir stellen Euch anlässlich dieses kuriosen Feiertages die schönsten Seefahrer-Songs vor, hissen die Segel und reiten mit Euch gemeinsam auf einer Musikwelle ins tosende Rhythmusmeer. Leine los. Musik Ahoi!

Musikalisch Seemänner

Klar gibt es keine bessere Personifikation für Seemänner, als die Band Santiano. Die musikalischen Nordlichter kommen aus Schleswig-Holstein und bewegen sich rhythmisch im Bereich Schlager, Irish Volk und Volksmusik. Ihre rauen Stimmen passen zur Stimmung des Meeres, ihr Aussehen zeichnet von taffen Gestalten, doch ihr Gemüt ist sanft wie eine zaghafte Brise eines lauen Sommerabends. Sie singen von und „Mit den Gezeiten“ und schippern musikalisch „Bis ans Ende der Welt“. Für diese Titel wurde Santiano mit mehreren Auszeichnungen geehrt, so erhielt die Gruppe zum Beispiel die goldene und die diamantene Schallplatte in Deutschland und den Nachbarländern.

Santiano/youtube

Der „Sailing“-Mann

Auch Rod Steward lichtet den Anker und sticht textlich ins Musikmeer. Er probiert es auf Englisch und schlug großartig damit ein: Sein „Sailing“-Song wurde zum Klassiker aus den 70er Jahren, der immer noch bekannt wie beliebt ist.

„I am sailing, I am sailing. Home again 'cross the sea. I am sailing, stormy waters, to be near you, to be free.“

Diese Zeilen singt Rod Stewart in seinem Segel-Lied, und meint übersetzt:

„Ich segele, ich segele, wieder nach Hause, über's Meer.

Ich segele in stürmischen Gewässern, um dir nahe zu sein, um frei zu sein.“

Der knallrote Gummiboot-Klassiker

Ein bisschen Spaß muss sein: Der knallrote Gummiboot-Klassiker von Wencke Myhre muss an dieser Stelle einfach erwähnt werden. Der Song „Er hat ein knallrotes Gummiboot“ aus den 70er Jahren ist Kult – und in gewisser Weise auf ein (hobbymäßiges) Seefahrer-Lied. Den Refrain kennt fast heute noch jeder:

„Er hat ein knallrotes Gummiboot.

Mit diesem Gummiboot fahren wir hinaus.

Er hat ein knallrotes Gummiboot.

Und erst im Abendrot kommen wir nach Haus.“

Wencke Myhre/youtube

Der betrunkene Seemann

„What shall we do with a drunken sailor?“ fragt ein bekanntes Seefahrerlied. Der Song ist ein Traditions-Shanty, er stammt aus dem musikalischen Repertoire der Seemänner-Lieder. Vom „Drunken Sailor“ existieren verschiedene Varianten, weil er so vielfach interpretiert und weiter gesungen wurde. Ganz ursprünglich geht das Lied aber auf eine Tanz- und Marschmelodie aus Irland zurück und wurde 1891 zum ersten Mal veröffentlicht.

So weit wie die See, so verbreitet sind auch die Lieder. Heute gedenken wir also den Seemfahrern und ihren Songs, die zum Mitschunkeln schön sein können.

Stephanie Hirschvogl
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