TV Shows

„The Masked Singer“: Diese Wende sorgt für Diskussionen

06.07.2026, 10:53 Uhr

Zwölf Staffeln lang war Live-Spannung das Markenzeichen von „The Masked Singer“ – damit ist bald Schluss. ProSieben krempelt sein Erfolgsformat für die 13. Staffel gleich in mehreren Punkten um, und nicht alle Fans dürften davon begeistert sein.

Aus für die Live-Ausstrahlung

Die wohl gravierendste Änderung betrifft das Herzstück der Show: Die neue Staffel von „The Masked Singer“ wird nicht mehr live ausgestrahlt. Stattdessen zeichnet ProSieben die Folgen im Voraus auf – erst einige Wochen später laufen sie dann im Herbst 2026 im Fernsehen und beim Streamingdienst Joyn. Bislang galt „The Masked Singer“ als eine der größten und aufwendigsten Live-Shows im deutschen Fernsehen.

Show-Chef Hannes Hiller, bei ProSieben als EVP Show, Own IP zuständig, begründet den Schritt mit den engen Terminkalendern prominenter Kandidaten.

„Wir machen hier genau das, was weltweit längst Standard ist – ob USA oder Großbritannien, andere Länder zeichnen die Show schon immer auf. Dieser Schritt ermöglicht die Verpflichtung von prominenten Kandidaten, deren Terminkalender eine sechswöchige Live-Präsenz bislang schlichtweg unmöglich gemacht hat.“

Hannes Hiller, EVP Show, Own IP bei ProSieben

Für eingefleischte Fans bedeutet das auch das Ende eines liebgewonnenen Rituals: Durch den Live-Effekt ließen sich bislang während der Ausstrahlung die Social-Media-Profile möglicher Kandidaten nach verräterischen Hinweisen durchforsten. Mit der Aufzeichnung entfällt dieser Nervenkitzel in Echtzeit.

Das ändert sich für die 13. Staffel noch

Auch abseits der Aufzeichnung schraubt ProSieben kräftig am Konzept. Diese Neuerungen erwarten die Zuschauer im Herbst:

  • Mehr Masken als je zuvor: Statt der bisherigen Besetzung treten diesmal 16 maskierte Promis an.
  • Neuer Wettkampf-Modus: In den ersten vier Shows kämpfen jeweils vier Masken direkt gegeneinander.
  • Höheres Tempo: Pro Show müssen bereits zwei Promis ihre Identität preisgeben, während zwei Masken direkt ins Halbfinale einziehen.
  • Unklares Voting: Was die Änderungen für das TV-Voting der Zuschauer bedeuten, hat ProSieben bislang nicht mitgeteilt.

Staffel 12 vs. Staffel 13 im Vergleich

Merkmal Bisher (u. a. Staffel 12) Neu (Staffel 13)
Ausstrahlung Live Aufzeichnung, Ausstrahlung Wochen später
Anzahl Masken Weniger als 16 16 – so viele wie nie zuvor
Anfangsphase Klassisches Rateformat Vier Masken im direkten Duell
Demaskierungen pro Show Meist eine Zwei pro Show in der Anfangsphase
Produktionsort Köln Köln (unverändert)
Moderation Matthias Opdenhövel Matthias Opdenhövel (unverändert)

Das bleibt beim Alten

Trotz der einschneidenden Neuerungen hält ProSieben an bewährten Eckpfeilern fest: Durch die neue Staffel führt weiterhin Matthias Opdenhövel, auch der Produktionsstandort Köln bleibt bestehen. Die Aufzeichnungen sind bereits für August 2026 geplant, Tickets dafür sind ab sofort erhältlich.

Darum geht es bei „The Masked Singer“

Bei „The Masked Singer“ treten Prominente als Sänger auf und verstecken ihre wahre Identität hinter aufwendigen Kostümen. Nur ihre Stimme und kryptische Hinweise verraten, wer sich unter der Maske verbirgt. Ein prominentes Rateteam im Studio und die Zuschauer vor dem Fernseher versuchen gemeinsam, die Stars zu enttarnen. ProSieben brachte das Format 2019 erstmals nach Deutschland, wo es sofort zum Überraschungshit wurde – inzwischen ist die Show in ihre 13. Staffel gestartet.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

Neueste Meldungen