Roy Blacks Mutter 90-jährig gestorben

Todesfall!

Statt „Ganz in Weiß“ heißt es jetzt leider „Ganz in schwarz“. Über 20 Jahre ist es her, dass Roy Black verstarb. Nun folgt ihm seine Mutter Elisabeth in den Himmel.

Trauer
Trauer um Roy Blacks Mutter.

Elisabeth Höllerich, so der richtige Name der Mutter von Roy Black, starb kürzlich nach langer Krankheit in einem Altenstift in Augsburg. Sie wurde 90 Jahre alt.

In ihrem Privathaus war sie unglücklich gefallen und brach sich den Ellenbogen. Elisabeth Höllerich musste notoperiert werden und bekam dabei eine Kreislaufschwäche, konnte sich aber zunächst wieder erholen. Auch ein älterer Oberschenkelhalsbruch hatte ihr immer noch zu schaffen gemacht. Wir trauern mit den Hinterbliebenen und möchten hiermit kondolieren.

Roy Black wurde von seinen Fans als Schlagersänger und Schauspieler in Heimatfilmen wie „Schwarzwaldfahrt aus Liebeskummer“ geliebt. Am meisten aber vergötterte ihn wahrscheinlich seine Mutter. Den frühen Tod ihres Sohnes, der als Gerhard Höllerich geboren wurde, konnte Elisabeth niemals richtig verwinden. Roy Black starb 1991 mit gerade einmal 48 Jahren in seiner kleinen Anglerhütte, in die er sich zuletzt immer öfter zurückgezogen hatte. Um seinen Tod rankt sich ein großes Mysterium. Medienberichten zufolge sind Alkoholmissbrauch und Herzversagen die Gründe. Ein Jahr vor dem Tod ihres Sohnes Roy Black, hatte sich bereits Elisabeths Mann Georg umgebracht. Eine Tragödie.

Elisabeth Höllerich vermisste ihren Sohn, welcher bis zu seinem Tod von Lebenszweifeln und Depressionen geplagt wurde, bis zum Schluss. Die Ungewissheit um die Umstände des Todes ihres Sohnes nagten viele Jahre an ihr und zehrten an ihren Kräften. Nun verlor wohl auch sie endgültig die Stärke zum Kämpfen. Sie wurde neben ihrem Sohn und ihrem Mann auf dem Friedhof im bayerischen Bobingen-Straßberg beerdigt.
Roy Black war einer der erfolgreichsten und beliebtesten Schlagersänger seiner Zeit. Er wäre am 25. Januar 2013 70 Jahre alt geworden. Zahlreiche Fans pilgerten deshalb zu seiner Grabstätte. Mutter und Sohn sind dort wieder vereint – aber bestimmt auch im Himmel. Vielleicht ist es für Elisabeth Höllerich die langersehnte Befreiung von Einsamkeit und Trauer.

Gerda Naumann
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