Matthias Reim: alles Banane außer „Atemlos“

Songs mit Ablaufdatum

Es war das Jahr für Helene Fischer. Musikerkollege Matthias Reim ist ein großer Fan der Überfliegerin, doch ob sie auch in ein paar Jahren noch Erfolg haben wird, wagt er zu bezweifeln.

Matthias Reim Helene Fischer Karriere
Matthias Reim ist ein großer Helene Fischer Fan.

Er ist einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands und feiert im nächsten Jahr großes Jubiläum mit seinem Hit „Verdammt, ich lieb dich“ aus dem Jahr 1990. Sie ist die Schlager-Prinzessin des Jahres 2014 und trumpft mit gigantischen Plattenverkäufen auf. Doch was zählt letztlich mehr? Im Interview mit BUNTE wagt Matthias Reim eine Prognose zu Helene Fischers Zukunft: „Irgendwann wird sie keine Hallen mehr füllen.“

Ein bewusst eingegangenes Risiko

Helene Fischer ist omnipräsent, 2014 zeigte sie nicht nur durch ihre Musik, was in ihr steckt, sondern auch im TV und in Sachen Werbedeals positionierte sich die Sängerin an der Spitze. Doch nicht nur positive Stimmen machten sich breit, schnell regten sich böse Zungen und sprachen von einer „Überdosis“ Helene Fischer.

Matthias Reim sieht das anders und steht zu seiner Fan-Liebe zu Helene Fischer: „Ich würde sie vom Fleck weg heiraten. Helene ist einfach bezaubernd. Sie sprengt Grenzen und schlägt Schneisen für den Nachwuchs. Das finde ich toll“, gestand er gegenüber BUNTE. Doch auch er hat Bedenken, was die Karriere von Helene Fischer angeht. Zurzeit nehme sie alles mit, was geht. Die Omnipräsenz auf allen Vermarktungskanälen sei ein „bewusst eingegangenes Risiko.“ In Sachen Musik würde diese Hochphase allerdings, nach Matthias Reims Meinung nicht lange andauern: „Die musikalische Haltbarkeit ihrer Songs ist begrenzt. ‚Atemlos‘ wird vielleicht noch etwas länger leben, der Rest ist Banane.“ Und weiter heißt es: „Irgendwann wird sie keine Hallen mehr füllen. Sie ist jetzt 30 ... Es gibt leider kaum Schlagersängerinnen mit 55, 60, die noch was bewegen. Vielleicht kümmert sie sich in dem Alter um SOS-Kinderdörfer oder ist als Mäzenin unterwegs.“

Gerda Naumann
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