Die beste Musik Österreichs: die 16. Verleihung der „Amadeus Awards“

„Amadeus Awards“

Österreichs beste Künstler des vergangenen Jahres werden am 3. April geehrt. Mit dabei sind Andreas Gabalier, Hubert von Goisern und Newcomer wie Filous. Kommt es auch in diesem Jahr zu Überraschungen?

Amadeus Awards Andreas Gabalier
Bereits vier Mal durfte sich Andreas Gabalier über diese Ehrung seiner Musik freuen.

Die „Amadeus Austrian Music Awards“ sind der größte österreichische Musikpreis, der in insgesamt 18 Kategorien verliehen wird. Die Awards werden in zehn allgemeinen und acht Genre-Sparten vergeben, in denen die Jury zuerst eine Vorauswahl trifft, die sich an den Verkaufszahlen der Künstler orientiert. Je nach Kategorie werden fünf bis sieben Interpreten nominiert, deren Gewinner jeweils zu 50% von der Jury und den Musikfans gewählt werden. Bis zum 25. Februar können die Fans einmal wöchentlich für ihren Favoriten abstimmen.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören neben Andrea Berg, DJ Ötzi, Semino Rossi und auch Udo Jürgens.

Andreas Gabalier und die Awards

Publikumsliebling Andreas Gabalier ist in vier Kategorien nominiert, unter anderem „Album des Jahres“, „Live-Act des Jahres“ und „Volksmusik“. Dabei hat er ernstzunehmende Konkurrenten, besonders in einer der wichtigsten Kategorien der Preisverleihung: „Künstler des Jahres“. Electroswing-Ikone Parov Stelar und Hubert von Goisern, der als einer der ersten den Schritt wagte, Volksmusik mit Rockeinschlägen zu kombinieren, sind ebenfalls im Rennen um die begehrte Trophäe.

Im vergangen Jahr konnte Gabalier den Preis für den besten Live-Act mit nach Hause nehmen, sorgte jedoch mit seiner Dankesrede für einen Eklat. Dieser entstand durch seine Aussage, man hätte es in Österreich schwer, „wenn man als Manderl noch auf Weiberl“ steht. Die Reaktion des Publikums ließ nicht lange auf sich warten und quittierte diese gewagte Aussage mit Pfiffen und Kraftausdrücken. Ob der eigentlich so charmante VolksRock’n’Roller ein Jahr später seinen Unmut über diese negativen Reaktion vergessen hat, werden die Zuschauer live am 3. April mitverfolgen können.

Sabina Kläsener
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