Unter der Maske der flauschigen Motte Momo steckte bei „The Masked Singer“ Entertainer Guido Cantz. Im Halbfinale flog er auf – und verrät jetzt, wie heiß es im Kostüm wirklich war. Doch die größte Hürde für den 55-Jährigen lag ganz woanders: zu Hause in der eigenen Familie.
Halbfinale: Motte Momo ist Guido Cantz
Im Halbfinale der 13. Staffel von „The Masked Singer“ am 14. Oktober 2026 fielen gleich drei Masken. Nach dem Erdbär musste auch Motte Momo die Show verlassen – und darunter kam Guido Cantz zum Vorschein. Verona Pooth hatte im Rateteam auf den Kölner getippt und lag damit richtig. Laut Joyn waren für die Motte zuvor auch Riccardo Simonetti und Cornelius Küpper im Gespräch.
| Maske | Star darunter |
|---|---|
| Erdbär | Isi Glück |
| Motte Momo | Guido Cantz |
| Mr. Mic | Ronan Keating |
Damit war der Entertainer einer von drei Promis, die im Halbfinale enttarnt wurden. Besonders die Enthüllung von Boyzone-Star Ronan Keating als Mr. Mic hatte laut Joyn niemand im Rateteam auf dem Zettel.
„Mehr schwitzen als in der Sauna“
Im exklusiven Interview mit Joyn blickt Guido Cantz auf seine Zeit als Momo zurück. Die Erfahrung sei besonders, spannend und sehr aufwendig gewesen. Vor allem körperlich hatte es das Kostüm in sich:
„Ich hätte niemals gedacht, dass man in einem Kostüm mehr schwitzen kann als in der Sauna.“
Guido Cantz im Interview mit Joyn
Bereut hat er die Teilnahme trotzdem nicht: „Es hat aber einen Riesenspaß gemacht“, so Cantz. Im Gespräch mit Schlagerpuls.com erzählte er zudem, dass er nach eigenen Angaben eines der wärmsten Kostüme der Staffel trug – und während der Aufzeichnung auch noch mit einer Bronchitis zu kämpfen hatte, was das Atmen unter der Maske zusätzlich erschwerte.

Warum die Motte perfekt zu ihm passte
Dass ausgerechnet die Motte sein Kostüm wurde, kommt nicht von ungefähr. „Ich bin rothaarig und deshalb passt der Fuchsmottenfalter farblich sehr gut zu mir“, erklärt Cantz gegenüber Joyn. Und auch sonst sieht er Parallelen: „Den Falter zieht es ins Licht und mich seit 35 Jahren ins Scheinwerferlicht.“
Sein Ziel war bescheiden: „Mein Ziel war es, nicht in meiner ersten Show auszuscheiden.“ Gleichzeitig war er gespannt, wie lange das Rateteam braucht, um ihn zu entlarven. Die Indizien hielt er für gelungen – zwei davon seien allerdings besonders knifflig gewesen:
- der Tintenklecks
- das Schild mit der Aufschrift „Schiller“
Beide seien laut Cantz „nur was für echte Ratefüchse“ gewesen.
Schlagerstars unter den Masken
Auch für Schlagerfans hatte die Staffel einiges zu bieten. Bereits in Folge 1 wurde Ben Zucker als Bubble enttarnt, in Folge 2 steckte Stefan Mross im Kostüm von Hippo Jones. Mit Isi Glück als Erdbär fiel im Halbfinale eine weitere Schlager-Maske. Schon vorab hatte es geheißen, dass noch zwei Schlagerstars im Kostüm stecken sollen.
Für Cantz und Mross ist es übrigens nicht die erste gemeinsame TV-Geschichte – über eine Szene mit dem Schlagerstar hatte der Moderator bereits offen ausgepackt.

Finale heute Abend auf ProSieben
Das große Finale von „The Masked Singer“ läuft am heutigen Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 20:15 Uhr auf ProSieben und im Livestream auf Joyn. Moderiert wird die Show wie gewohnt von Matthias Opdenhövel. Wer unter den verbliebenen Masken steckt, wird sich dann zeigen.
Die größte Herausforderung: Schweigen vor dem eigenen Sohn
Schwitzen, Bronchitis, knifflige Indizien – all das war für Guido Cantz am Ende gar nicht das Schwierigste. Auf die Frage nach der größten Herausforderung antwortete der Entertainer, der mit seiner Frau Kerstin einen Sohn hat, im Joyn-Interview ohne Umschweife: „Meinem Sohn nichts zu erzählen!“ Das sei für ihn die größte Herausforderung gewesen. Wochenlang dichthalten – ausgerechnet vor dem eigenen Kind. Jetzt, nach der Enthüllung, darf endlich auch zu Hause über Motte Momo gesprochen werden.