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Trauer um Achim Wolff: Seine Frau mit bewegenden Worten

09.07.2026, 09:25 Uhr

Trauer in der deutschen Schauspielbranche: Achim Wolff ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Ehefrau, Schauspielerin Rita Feldmeier, gegenüber dem Magazin „SuperIllu“.

Wie die Künstleragentur 60plus, die Wolff vertreten hat, auf Instagram mitteilte, starb der Schauspieler bereits am vergangenen Dienstag, dem 7. Juli 2026, nach schwerer Krankheit. Mit ihm verliert die deutsche Theater- und Fernsehlandschaft einen ihrer dienstältesten Darsteller: Wolff stand seit den frühen 1960er-Jahren vor der Kamera und auf der Bühne.

Vom DDR-Theater zum gesamtdeutschen Publikumsliebling

Geboren am 13. Oktober 1938 in Berlin, gab Achim Wolff sein Fernsehdebüt bereits 1960. Sein Kinodebüt folgte 1961 in der DEFA-Komödie „Die Liebe und der Co-Pilot“. In der DDR spielte er an zahlreichen Theatern, unter anderem am Friedrichstadtpalast in Berlin. Nach der Wiedervereinigung fand er nahtlos Anschluss an seine Karriere und wurde einem breiten Publikum vor allem an der Seite von Wolfgang Stumph bekannt.

In der ZDF-Sitcom „Salto Postale“ (1993 bis 1996) sowie den Nachfolgeserien „Salto Kommunale“ und „Salto Speziale“ spielte er den Postboten Rudi Reschke – eine Rolle, die ihn deutschlandweit populär machte. Jüngeren Zuschauern ist Wolff dagegen eher als Weihnachtsmann aus der KiKA-Serie „Beutolomäus“ in Erinnerung, die er von 2005 bis 2012 verkörperte. Nach Angaben seiner Agentur stand er insgesamt für mehr als 100 Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

Auch auf der Theaterbühne war Wolff bis zuletzt aktiv: Seit 1997 spielte er über 800 Mal den Philipp Klapproth in „Pension Schöller“ am Theater am Kurfürstendamm in Berlin. Dort und am benachbarten Schlosspark Theater fand er nach der Wende seine künstlerische Heimat.

Achim Wolff und Rita Feldmeier bei einer Theaterpremiere während der Beelitzer Festspiele 2025
Achim Wolff und Rita Feldmeier bei der Premiere von „Maxe Baumann – Ferien ohne Ende“ während der Beelitzer Festspiele, 14.08.2025. Foto: IMAGO / Future Image (Matthias Wehnert)

Steckbrief: Achim Wolff

Kategorie Angabe
Geboren 13. Oktober 1938 in Berlin
Gestorben 7. Juli 2026 (87 Jahre)
Beruf Schauspieler, Theaterregisseur
Bekannt für „Salto Postale“, „Pension Schöller“, „Beutolomäus“
Ehefrau Rita Feldmeier (verheiratet seit 1980)
Kinder zwei

Noch 2025 gemeinsam mit seiner Frau auf der Bühne

Erst im vergangenen Jahr stand Achim Wolff gemeinsam mit Rita Feldmeier bei den Beelitzer Festspielen auf der Bühne. Die beiden waren seit 1980 verheiratet und lebten seit 1985 in Stahnsdorf bei Berlin. Auch bei mehreren Theaterpremieren in Berlin zeigte sich das Paar zuletzt gemeinsam in der Öffentlichkeit.

Rita Feldmeier und Achim Wolff bei einer Theaterpremiere im Schlosspark Theater Berlin
Rita Feldmeier und Achim Wolff bei der Premiere von „Der eingebildete Kranke“ im Schlosspark Theater, Berlin, 05.09.2025. Foto: IMAGO / Future Image (Matthias Wehnert)

So reagieren Weggefährten und Fans

Unter dem Instagram-Beitrag der Agentur 60plus, in dem der Tod des Schauspielers bekanntgegeben wurde, häufen sich die Abschiedsworte von Kollegen und Fans.

„So traurig! Ein ganz Großer ist gegangen. Gute Reise.“

Kommentar unter dem Instagram-Beitrag von Agentur 60plus

Weitere Fans erinnern sich vor allem an seine Rolle als Weihnachtsmann: „Ruhe in Frieden, Achim Wolff. Habe ihn bei Bartholomäus als Weihnachtsmann so gerne gesehen! Wieder ein Stück Kindheit verstorben“, schreibt ein weiterer Nutzer unter dem Beitrag.

Zu seinen bekanntesten Rollen und Stationen zählen unter anderem:

  • Rudi Reschke in „Salto Postale“, „Salto Kommunale“ und „Salto Speziale“ (1993–2006)
  • Der Weihnachtsmann in der KiKA-Serie „Beutolomäus“ (2005–2012)
  • Philipp Klapproth in „Pension Schöller“ am Theater am Kurfürstendamm (seit 1997, über 800 Vorstellungen)
  • Kommissar Maiwald neben Harald Juhnke im TV-Film „Ach, du fröhliche“ (1995)

Mit Achim Wolff verliert die deutsche Schauspielbranche einen Darsteller, der über Jahrzehnte zwischen DDR-Theater, gesamtdeutschem Fernsehen und Berliner Bühnen zu Hause war – und der bis ins hohe Alter aktiv blieb.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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