Eine rote Weste, ein Pokal in der Hand und Karl Moik an seiner Seite: Stefan Mross hat auf Instagram ein Foto geteilt, das 37 Jahre alt ist. Für den ehemaligen „Immer wieder sonntags“-Moderator ist der Moment trotzdem noch ganz nah – und seine Fans erinnern sich ebenfalls.
Stefan Mross teilt ein Foto aus dem Jahr 1989
Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, meldete sich Stefan Mross mit einem Blick zurück bei seinen Followern. Auf dem alten Foto ist der damals 13-Jährige in roter Weste zu sehen, in der Hand einen Pokal. Neben ihm: Volksmusik-Legende Karl Moik, mit Blumen in der Hand, der den jungen Trompeter umarmt.
Zu dem Bild schreibt der heute 50-Jährige, der Moment komme ihm so vor, „als wäre es gestern gewesen“. Viele seiner Fans wissen sofort, welcher Abend gemeint ist.
So reagieren die Fans auf das alte Foto
In den Kommentaren unter dem Beitrag werden Erinnerungen wach. Auch ein Kollege aus der Musikszene meldet sich zu Wort: Musiker Andre Markus schreibt laut t-online:
„Ich erinnere mich noch genau an diesen Fernsehmoment. Ich war damals neun Jahre alt.“
Andre Markus unter dem Instagram-Post von Stefan Mross
Weitere Reaktionen, die t-online aus den Kommentaren zitiert:
- Ein Nutzer schreibt: „Der legendäre Moment, als Karl Moik weinen musste.“
- Ein Follower vergleicht das damalige Aussehen mit dem heutigen und findet, Mross habe sich „kaum verändert“.

Entdeckt auf einer Hochzeit: Karl Moik als Ziehvater
Dass ausgerechnet Karl Moik auf dem Foto zu sehen ist, ist kein Zufall. Der „Musikantenstadl“-Moderator hatte Mross als 13-Jährigen auf einer Hochzeit entdeckt und gilt bis heute als sein Ziehvater. Mross hat Moik, der 2015 starb, auch später öffentlich gewürdigt – bei „Immer wieder sonntags“ zeigte er 2019 sogar ein großes Porträt seines Förderers in die Kamera.
Nur kurz nach der Entdeckung folgte der Auftritt, an den Mross jetzt erinnert: Beim Grand Prix der Volksmusik 1989 trat der Junge aus dem bayerischen Traunstein für Österreich an – und gewann mit dem Titel „Heimwehmelodie“. Es war der Durchbruch einer Karriere, die bis heute andauert.
Die wichtigsten Stationen im Überblick
| Jahr | Station |
|---|---|
| 1975 | Geburt am 26. November in Traunstein (Bayern) |
| 1989 | Sieg beim Grand Prix der Volksmusik für Österreich mit „Heimwehmelodie“ |
| 1994 | Platz zwei beim Grand Prix der Volksmusik für Deutschland mit „Heilige Berge (Montagne sante)“ |
| 2005 | Übernahme der Moderation von „Immer wieder sonntags“ (ARD/SWR) |
| 2026 | Letzte Ausgabe von „Immer wieder sonntags“ am 6. September |
Nach mehr als 20 Jahren: Das Aus für „Immer wieder sonntags“
Den meisten Zuschauern ist Stefan Mross heute vor allem als Gastgeber von „Immer wieder sonntags“ bekannt. Über 20 Jahre lang moderierte er die Schlagershow aus dem Europa-Park in Rust, bis im September 2026 die letzte Ausgabe lief. ARD und SWR begründeten die Absetzung laut t-online mit Sparmaßnahmen, einer sinkenden Reichweite und einer stärkeren Ausrichtung auf digitale Formate.
Seitdem halten Fans jedes Lebenszeichen des Moderators genau im Blick – wie zuletzt bei seinem Besuch im Europa-Park, über den Schlagerplanet hier berichtet hat. Wie es finanziell um den Entertainer nach dem ARD-Aus steht, zeigt unser Überblick zu seinem Vermögen.

Privat: Drei Kinder und an der Seite von Eva Luginger
Privat ist Stefan Mross Vater von drei Kindern, darunter Tochter Johanna aus seiner früheren Ehe mit Volksmusikerin Stefanie Hertel. Seit Anfang 2023 ist er mit Sängerin Eva Luginger liiert. Welche Rolle Evas Familie inzwischen für ihn spielt, hat Mross erst kürzlich erzählt – mehr dazu hier.
Warum dieses Foto so besonders ist
Das Bild aus dem Jahr 1989 zeigt also nicht irgendeinen Auftritt, sondern den Abend seines ersten großen Triumphs: den Sieg beim Grand Prix der Volksmusik, mit seinem Entdecker Karl Moik an der Seite. 37 Jahre später – und nur wenige Wochen nach dem Ende von „Immer wieder sonntags“ – schließt sich damit für Stefan Mross ein Kreis. Kein Wunder, dass sich dieser Moment für ihn immer noch anfühlt, „als wäre es gestern gewesen“.