Heute Abend zieht René „Redo“ Dost ins „Promi Big Brother“-Haus. Der Kult-Gastronom aus Brandenburg führt ein Firmengeflecht mit Millionenumsatz – doch was davon landet tatsächlich auf seinem eigenen Konto? In einem „Galileo“-Beitrag hat der 57-Jährige erstaunlich offen über seine Finanzen gesprochen.
Redo zieht heute bei „Promi Big Brother“ ein
Am Montag, 5. Oktober 2026, startet die neue Staffel von „Promi Big Brother“ um 20:15 Uhr in Sat.1. Marlene Lufen und Jochen Schropp moderieren, für den Sieger gibt es 100.000 Euro. Mit dabei ist auch Redo, der mit bürgerlichem Namen René Dost heißt und am 6. November 1968 in Hennigsdorf geboren wurde. Wer der Mann mit dem Spruch „Gastro ist geil“ ist, hat Schlagerplanet bereits ausführlich vorgestellt: Redo bei „Promi Big Brother“: Wer ist der Gastronom?
Zu seinen Mitbewohnern zählen unter anderem Box-Legende Axel Schulz und No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa.
Vom Fließband in der DDR zum XXL-König
Reich geboren wurde Redo nicht. In der DDR absolvierte er zwei Ausbildungen – erst zum Restaurantfachmann, dann zum Koch. Schon als Schüler jobbte er in den Ferien in einem Möbelwerk. Gegenüber Joyn erinnerte er sich:
„In den Ferien stand ich jeden Tag zehn Stunden am Fließband für 400 Ostmark im Monat. Ich habe Möbelplatten zusammengebaut.“
Redo gegenüber Joyn
Anfang der 1990er-Jahre machte er sich mit einem Imbisswagen selbstständig, 1997 eröffnete er sein erstes Restaurant. Bekannt wurde er später vor allem durch seine XXL-Portionen – und im Netz durch das „Bubensahne“-Meme.

Ein Firmenimperium mit 17 GmbHs
Heute ist Redo laut „Galileo“ alleiniger Geschäftsführer von 17 GmbHs mit mehr als 200 Mitarbeitern. Zu seinem Reich gehören ein Hotel, mehrere Restaurants und nach eigener Darstellung die größte Foodtruck-Flotte Deutschlands. Das Kerngeschäft bilden seine XXL-Restaurants.
| Kennzahl | Wert laut „Galileo“ |
|---|---|
| Firmen | 17 GmbHs |
| Mitarbeiter | mehr als 200 |
| Jahresumsatz | rund 22 Millionen Euro |
| Laufende Kosten | rund 1,3 Millionen Euro pro Monat |
| Geschäftsfelder | XXL-Restaurants, Hotel, Foodtrucks |
Wichtig: 22 Millionen Euro Umsatz bedeuten nicht 22 Millionen Euro Gewinn. Allein die monatlichen Kosten summieren sich aufs Jahr gerechnet auf rund 15,6 Millionen Euro.
Villa in Potsdam – noch nicht abbezahlt
Privat lebt Redo in einer Villa in Potsdam mit rund 500 Quadratmetern Wohnfläche auf vier Etagen. Im Sat.1-Frühstücksfernsehen wurde er gefragt, ob das Anwesen 1,5 Millionen Euro gekostet habe. Seine Antwort: „Das reicht nicht.“ Den genauen Kaufpreis nannte er nicht – und verriet zugleich, dass die Villa noch nicht vollständig abbezahlt sei.
So viel Gehalt zahlt sich Redo wirklich aus
Und was bleibt nun für den Chef selbst? Laut „Galileo“ zahlt sich Redo pro GmbH ein monatliches Gehalt zwischen 1.500 und 3.000 Euro aus. Hochgerechnet auf alle Firmen ergibt sich:
- Pro GmbH: 1.500 bis 3.000 Euro im Monat
- Bei 17 GmbHs: rechnerisch 25.500 bis 51.000 Euro im Monat
- Nicht eingerechnet: mögliche Einnahmen aus Social Media – dazu gibt es keine Angaben
Im besten Fall verdient Redo also bis zu 51.000 Euro im Monat – mehr als die 100.000 Euro Siegprämie von „Promi Big Brother“ in nur zwei Monaten. Ob er im Container trotzdem um den Sieg kämpft, zeigt sich ab heute Abend in Sat.1.