Nina „Bambi“ Bruckner wurde in Österreich als Begleiterin von Richard „Mörtel“ Lugner bekannt. Jetzt hat sie geheiratet – und der Bräutigam ist alles andere als ein Unbekannter. Für den entscheidenden Moment brauchte es weder Ring noch Kniefall, sondern nur einen einzigen Satz am heimischen Esstisch.
Es ist eine Hochzeit, die so gar nicht zu den großen Society-Auftritten passt, für die Nina „Bambi“ Bruckner in Wien jahrelang bekannt war: keine Gästeliste, kein Blitzlichtgewitter, kein Ballsaal. Wie das österreichische Portal „oe24.at“ berichtete, hat die Österreicherin erneut geheiratet – und zwar denselben Mann wie vor 20 Jahren.
Der Antrag kam von ihr – am eigenen Esstisch
Ungewöhnlich war schon der Weg zum zweiten Ja-Wort. Nicht er stellte die entscheidende Frage, sondern sie. Und zwar ohne Inszenierung, einfach zu Hause am Esstisch.
„Wolln wir nicht noch einmal?“
Nina „Bambi“ Bruckner mit ihrem Heiratsantrag an Partner Senad
Senads Antwort fiel ähnlich unaufgeregt aus: „Ja, okay.“ Mehr Worte brauchte es offenbar nicht, um eine Geschichte fortzuschreiben, die vor zwei Jahrzehnten schon einmal am Standesamt begonnen hatte – und damals erstaunlich schnell wieder endete.
Zwölf Monate Ehe – und dann Jahre ohne Trauschein
Vor 20 Jahren gaben sich Nina Bruckner und Senad zum ersten Mal das Jawort. Diese Ehe hielt nur zwölf Monate, dann folgte die Scheidung. Getrennt haben sich die beiden deshalb aber nicht: Das Paar blieb zusammen, zog vier gemeinsame Kinder groß und lebte über Jahre hinweg ohne Trauschein. Erst jetzt folgte der zweite Gang zum Standesbeamten.
Trauung im engsten Familienkreis
Gefeiert wurde bewusst klein. Die Trauung fand im Standesamt statt, dabei waren nur die engsten Familienmitglieder. Auf ein großes Fest verzichtete das Paar ganz bewusst – die Hauptrollen übernahmen stattdessen die eigenen Kinder:
- Die älteste Tochter Larissa war Trauzeugin.
- Die drei jüngeren Geschwister traten als Blumenkinder auf.
- Farblich setzte die Familie auf Schwarz und Weiß: Die Braut und die Blumenkinder erschienen in Weiß, der Bräutigam und die übrigen Familienmitglieder in Schwarz.
Nach der Zeremonie lud das frisch vermählte Paar zur Feier ins Restaurant Schauspiel am Rathausplatz in St. Pölten.
| Die zweite Hochzeit im Überblick | Details |
|---|---|
| Bräutigam | Senad, bereits vor 20 Jahren ihr Ehemann |
| Erste Ehe | hielt zwölf Monate, danach Scheidung |
| Antrag | von ihr, am heimischen Esstisch |
| Ort der Trauung | Standesamt, im engsten Familienkreis |
| Trauzeugin | Tochter Larissa |
| Blumenkinder | die drei jüngeren Geschwister |
| Dresscode | Schwarz und Weiß |
| Feier | Restaurant Schauspiel am Rathausplatz, St. Pölten |
| Flitterwochen | keine |
Keine Flitterwochen – am Nachmittag zurück in die Arbeit
Wer nun mit Strandbildern aus den Flitterwochen rechnet, wird enttäuscht. Eine Hochzeitsreise gab es nicht. Stattdessen kehrte Nina Bruckner noch am Nachmittag ihres Hochzeitstages direkt in die Arbeit zurück. Die große Feier im erweiterten Freundes- und Familienkreis soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
Bekannt wurde sie an der Seite von Richard Lugner
Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Nina „Bambi“ Bruckner an der Seite des Wiener Baulöwen Richard „Mörtel“ Lugner bekannt. Im Jahr 2009 waren die beiden kurzzeitig ein Paar.

Auch nach dem Liebes-Aus rissen die gemeinsamen Auftritte nicht ab: 2017 zeigten sich Bruckner und Lugner gemeinsam beim Wiener Opernball. Der Unternehmer kommentierte das Verhältnis zu seinen Ex-Partnerinnen damals so:
„Ich bin halt noch mit allen gut.“
Richard Lugner im Jahr 2017 über das Verhältnis zu seinen Ex-Partnerinnen
Im August 2024 starb Richard Lugner im Alter von 91 Jahren. Bei der öffentlichen Verabschiedung im Wiener Stephansdom nahm auch Nina Bruckner Abschied.

Zwei Jahre später steht in ihrem Leben nun wieder ein Neuanfang – allerdings einer, der eigentlich eine Rückkehr ist. Der Mann, den sie geheiratet hat, war nie wirklich weg. Und die entscheidende Frage dazu fiel nicht auf einer Bühne, sondern an einem ganz normalen Esstisch.
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Quelle: t-online, unter Berufung auf „oe24.at“
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI