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Motsi Mabuse: Dieser Royal saß den ganzen Abend neben ihr

24.08.2026, 11:27 Uhr

Vor Millionen Fernsehzuschauern zu sitzen, ist für Motsi Mabuse Routine. Ein Abend auf Schloss Windsor war es nicht. In einem Interview mit der „Abendzeitung“ erzählt die „Let’s Dance“-Jurorin, wie es sich anfühlt, beim Staatsbankett der britischen Königsfamilie zu Gast zu sein – und dass ausgerechnet ihr Tischnachbar diesen Abend für sie zu etwas Besonderem machte.

Dreimal Charles, dreimal Camilla

Die Verbindung zwischen der gebürtigen Südafrikanerin und dem britischen Königshaus läuft über das Tanzparkett: Seit 2019 sitzt Mabuse in der Jury von „Strictly Come Dancing“, dem BBC-Original von „Let’s Dance“. König Charles (77) und Königin Camilla (79) ist sie nach eigenen Angaben bereits dreimal begegnet. Im Dezember 2025 folgte die vielleicht außergewöhnlichste Einladung ihrer Karriere: das Staatsbankett auf Schloss Windsor, mit dem das Königshaus den Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begleitete.

Dass ein solcher Abend keine Routine ist, verschweigt die 45-Jährige nicht.

„Nervös ist man da immer, da wäre jeder nervös. Man hat gar keine andere Möglichkeit, als nervös zu sein, weil da Tausende Menschen sind.“

Motsi Mabuse im Interview mit der „Abendzeitung“

„Das ist alles sehr, sehr formell“

Was die Jurorin am stärksten beeindruckte, war weniger der Glanz der Räume als die Routine der Gastgeber. Wer im Königshaus aufwächst, lernt das Händeschütteln als Handwerk – und genau das fiel Mabuse auf.

„Das ist alles sehr, sehr formell. Die Prinzen und Prinzessinnen und Könige sind darin trainiert, Menschen zu treffen. Sie wissen, was sie zu sagen haben, und sind immer informiert.“

Motsi Mabuse über das royale Protokoll

Steckbrief Motsi Mabuse
Alter 45 Jahre
Geburtsland Südafrika
Bekannt als Jurorin bei „Let’s Dance“ (RTL)
Britische Show „Strictly Come Dancing“ (BBC), seit 2019
Familie Ehemann Evgenij Voznyuk, eine Tochter (8)
Royale Treffen Dreimal Charles und Camilla, Staatsbankett Windsor 12/2025

In England „in and out“, in Deutschland erkannt

Trotz der prominenten Einladung fühlt sich Mabuse in Großbritannien nicht als Star. Gefragt, wo sie häufiger erkannt werde, fällt die Antwort eindeutig aus: „Mit Abstand in Deutschland. In England bin ich eher in and out.“ Der Grund dafür liegt zu Hause.

„Ich sitze immer im ersten Flieger nach Deutschland, weil ich ja eine kleine Prinzessin zu Hause habe und sie der Mittelpunkt unseres Lebens ist.“

Motsi Mabuse über ihre Tochter

„Insofern bin ich immer nur kurz in England“, sagt sie. „Aber in Deutschland mache ich jetzt mittlerweile seit 21 Jahren Fernsehen, und das ist einfach ein Teil meines Lebens.“ Passend dazu ist Mabuse inzwischen Botschafterin der Disney Princess Week – ein Projekt, das sie ausdrücklich mit ihrer achtjährigen Tochter teilt. Ihr Vorbild für eine moderne Prinzessin ist dabei kein Märchen-Klassiker: „Wenn ich an eine moderne Prinzessin denke, dann denke ich an ‚Vaiana‘. Sie kämpft für das, was sie will, und geht selbstbewusst ihren Weg.“

Wie lange macht Motsi Mabuse „Let’s Dance“ noch?

Ein Thema, das Fans regelmäßig umtreibt, spricht die Jurorin im Interview ebenfalls offen an: ihre Zukunft bei RTL. Ans Aufhören denke sie derzeit nicht – ganz sorgenfrei ist sie aber auch nicht.

  • Kein Abschied in Sicht: „Also im Moment denke ich nicht ans Aufhören.“
  • Aber jedes Jahr die Frage: „Ich sage mir auch jedes Mal, wenn ich ‚Let’s Dance‘ mache: ‚Könnte es das letzte Mal sein?'“
  • Und die Unsicherheit bleibt: „Die absolute Sicherheit hat man halt einfach nie.“

Ihr Fazit fällt trotzdem klar aus: „Ich würde noch nicht aufhören, definitiv noch nicht.“ Wichtig sei ihr vor allem, als Frau eine eigene Stimme in der Jury zu haben – anders als ihr Kollege Joachim Llambi, der die Dinge „sehr klar“ sage. „Es ist nicht weniger wert, gefühlvoll und emotional zu sein“, betont Mabuse. „Und da ist der Unterschied.“

Der Royal, der den ganzen Abend neben ihr saß

Bleibt die Frage, mit wem Mabuse beim Staatsbankett eigentlich am Tisch saß. Die Antwort: mit Prinz Edward (62), Duke of Edinburgh und jüngstem Kind von Queen Elizabeth II. Und der Abend an seiner Seite verlief unerwartet unkompliziert.

„Ich saß den ganzen Abend neben Prinz Edward, und das war eigentlich ein ganz normales Gespräch. Er war sehr informiert über viele Sachen im Leben und hatte interessante Fakten zu erzählen. Aber es ist alles sehr formell. Man merkt schon, dass das etwas ganz anderes ist als hier. Man merkt die Grenzen.“

Motsi Mabuse über ihren Tischnachbarn Prinz Edward

Ein normales Gespräch also – und doch eines, bei dem stets spürbar blieb, wo die Grenze verläuft. Genau diese Mischung macht für Mabuse offenbar den Reiz ihrer britischen Doppelrolle aus: gefeiert im BBC-Studio, geladen auf Schloss Windsor – und trotzdem immer im ersten Flieger zurück nach Deutschland.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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