Bei „Let’s Dance“ steht Christina Hänni für Disziplin, Dauerlächeln und perfekte Körperbeherrschung. Diese Woche hat die Profitänzerin auf Instagram jedoch eine ganz andere Seite gezeigt – und mit einem Satz beschrieben, wie es ihr privat gerade wirklich geht.
Christina Hänni (36) gehört seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern der RTL-Tanzshow. Seit Juni 2024 ist sie außerdem Mutter einer Tochter, deren Namen sie und Ehemann Luca Hänni (31) bis heute bewusst nicht öffentlich machen. Über den Alltag mit dem Kind spricht die Schweizerin dagegen regelmäßig offen – und ausgerechnet dieser Alltag hat sie zuletzt an eine Grenze gebracht, die sie so deutlich noch nie beschrieben hat.
„Seit dieser Woche haben wir gefühlt ein anderes Kind“
Auslöser ist eine Entwicklungsphase, die viele Eltern von Zweijährigen kennen: die Autonomie- oder Quängelphase, im Volksmund „Trotzphase“ oder „Terrible Twos“ genannt. Ihre Tochter habe sich innerhalb weniger Tage spürbar verändert, berichtete Hänni auf Instagram.
„Seit dieser Woche haben wir gefühlt ein anderes Kind.“
Christina Hänni auf Instagram, laut „20 Minuten“
Erschwerend kommt hinzu, dass die Kleine erst seit Kurzem an zwei Tagen pro Woche die Kita besucht. Eingewöhnung und Autonomiephase treffen also zeitgleich aufeinander – eine Kombination, die den Familienalltag komplett umgekrempelt hat, wie der Schweizer „Blick“ berichtet.
Mittagsschlaf-Kampf und Zubettgehen um 22.30 Uhr
Wie sehr sich der Rhythmus verschoben hat, macht Hänni an konkreten Beispielen fest. Aus dem geregelten Tagesablauf einer Tänzerin, die sonst nach Trainingsplänen lebt, ist ein täglicher Verhandlungsmarathon geworden:
- Das Zubettgehen zieht sich inzwischen bis 22.30 Uhr.
- Der Mittagsschlaf wird jeden Tag aufs Neue zum Kampf.
- Emotionale Zusammenbrüche gehören zum Programm – auch unterwegs.

Wenn Fremde die Trotzanfälle filmen
Für prominente Eltern kommt eine Belastung dazu, die andere Familien nicht kennen: Wutanfälle in der Öffentlichkeit bleiben nicht unbeobachtet. Fremde hätten die Szenen bereits mit dem Handy gefilmt, schildert die Tänzerin. Ihre Reaktion darauf fiel trocken aus – und nahm mögliche Schlagzeilen gleich selbst vorweg.
„Falls bald mal in den Medien kommt, dass Luca Hänni sein Kind nicht im Griff hat: Ich habs auch nicht.“
Christina Hänni auf Instagram, laut „20 Minuten“
Trost findet die 36-Jährige im Austausch mit anderen Eltern, deren Kinder im selben Alter sind und die dieselben Phasen durchleben. Der Tenor: Es geht vielen genauso – nur reden die wenigsten so offen darüber.
Das Podcast-Finale muss warten
Wie viel Kraft die vergangenen Tage gekostet haben, zeigt sich an einem Termin, den das Paar eigentlich fest eingeplant hatte. Anfang August hatten Luca und Christina Hänni in Folge 70 ihres Podcasts „Don’t Worry, Be Hänni“ angekündigt, das gemeinsame Format nach rund zweieinhalb Jahren zu beenden. Die 71. und letzte Ausgabe sollte den Abschied besiegeln.
Aufgenommen ist sie bislang nicht: In dieser Woche fehlte schlicht die Gelegenheit, weil die Eltern jederzeit bereit sein mussten, falls die Tochter wieder aufwacht. Ein Krisenzeichen ist das Podcast-Aus selbst allerdings nicht – das Paar hatte die Entscheidung damals gemeinsam und in bester Stimmung getroffen: „Wenn es am schönsten ist, geht es manchmal auch zu Ende“, erklärte Christina Hänni in der Ankündigungsfolge.
Christina Hänni: Steckbrief
| Angabe | Detail |
|---|---|
| Name | Christina Hänni, geborene Luft |
| Alter | 36 Jahre |
| Beruf | Profitänzerin, Tanztrainerin |
| Bekannt durch | „Let’s Dance“ (RTL), im Profi-Ensemble seit 2017 |
| Ehemann | Luca Hänni (31), Sänger und DSDS-Sieger 2012 |
| Kennengelernt | 2020 als Tanzpaar in der 13. „Let’s Dance“-Staffel |
| Hochzeit | August 2023 im italienischen Piemont |
| Kind | Tochter, Geburt im Juni 2024 verkündet |
| Podcast | „Don’t Worry, Be Hänni“ – Aus im August 2026 verkündet |
Warum sie 2026 bei „Let’s Dance“ fehlte
Dass Hänni in der 19. Staffel im Frühjahr 2026 nicht im Profi-Ensemble stand, hatte für Irritation bei den Fans gesorgt. Die Tänzerin stellte damals selbst klar, dass weder eine Schwangerschaft noch ein Streit mit der Produktion dahintersteckte: „Es ist einfach so, dass ich dieses Mal nicht dabei bin“, sagte sie. Nach der Babypause 2024 war sie 2025 zurückgekehrt und hatte die 18. Staffel mitgetanzt.
Mehr aus dem „Let’s Dance“-Kosmos: die Baby-News von Profitänzer Cibis, Motsi Mabuses royale Sitznachbarschaft sowie Vadim Garbuzov über den Altersunterschied zu seiner Freundin.
Der Satz, der viele Eltern trifft
Bleibt die Frage, wie es Christina Hänni nach dieser Woche selbst geht. Die Antwort fiel so unverblümt aus, wie man sie von einer Profitänzerin im Rampenlicht selten hört – und genau deshalb dürfte sie so viele Eltern erreicht haben.
„Man kommt echt an sein Limit! Ich bin am Arsch. Ich kanns nicht anders sagen, ich bin am Ende.“
Christina Hänni auf Instagram, laut „Blick“
Kein Karriere-Aus, kein Beziehungsdrama, keine Krankheit: Was die 36-Jährige an ihre Grenze bringt, ist schlicht die Autonomiephase einer Zweijährigen. Dass sie das offen ausspricht, statt den perfekten Promi-Familienalltag zu inszenieren, kommt in den Kommentarspalten sichtlich gut an – und dürfte für viele Eltern die tröstlichste Nachricht der Woche sein.