Einer gegen hundert: RTL hat am Freitag, 6. November 2026, eine neue Samstagabendshow mit Stefan Raab angekündigt. In „Raab gegen alle“ muss sich der 60-Jährige gleich gegen 100 Herausforderer behaupten – und wer ihn bezwingt, geht mit Geld nach Hause. Bewerben kann man sich schon jetzt.
Der Sender verkauft das neue Format mit großen Worten: Stefan Raab stelle sich „seiner bislang größten Herausforderung: allen!“, heißt es in der Ankündigung von RTL. Start soll im Jahr 2027 sein, einen konkreten Sendetermin nennt der Sender bislang nicht.
So funktioniert „Raab gegen alle“
Das Prinzip erinnert an Raabs Kultformat „Schlag den Raab“ – nur dass diesmal nicht ein einzelner Kandidat, sondern eine ganze Hundertschaft gegen den Entertainer antritt. Laut Casting-Seite läuft die Show so ab:
- Zehn Spielrunden pro Show
- Raab spielt gegen jeden Kandidaten genau einmal
- Die Zahl der Gegner wechselt von Spiel zu Spiel – mal zwei, mal fünf oder mehr
- Gefragt sind „Wissen, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Strategie, Mut und starke Nerven“
- Die Herausforderer bekommen Unterstützung von einem prominenten Teamkapitän – wer das ist, verrät RTL noch nicht
Wer Raab schlägt, kassiert 1.000 Euro
Für die Kandidaten geht es um mehr als nur die Ehre: Wer ein Duell gegen Raab gewinnt, erhält 1.000 Euro. Zusätzlich winkt die Chance auf einen Hauptgewinn von bis zu 100.000 Euro. Allrounder müssen die Teilnehmer dabei nicht sein – laut RTL können sie in ihrem Duell auf ihre eigenen Stärken setzen.
Bewerbungen sind ab sofort über die Seite raab-casting.de möglich. Tickets für Zuschauer gibt es laut RTL bereits über raab-tickets.de.
RTL-Chefin Leschek: „Größenwahn mit Unterhaltungswert“
RTL-Programmchefin Inga Leschek begründet die Idee hinter der Show mit einem Gefühl, das wohl viele Fernsehzuschauer kennen:
„Gefühlt sitzt in jedem deutschen Wohnzimmer mindestens ein Mensch, der denkt: ‚Den Raab schlage ich ganz locker.‘“
Inga Leschek, CCO RTL Deutschland
Raab selbst lasse sich davon nicht beeindrucken, so Leschek: „Stefan ist fest davon überzeugt, dass auch 100 Gegner für ihn noch kein Grund zur Beunruhigung sind.“ Und weiter: „Auf genau diesen Größenwahn mit Unterhaltungswert freuen wir uns.“
Nach dem Million-Flop: RTL setzt auf Raabs Stärken
Die neue Show ist Teil von Raabs Exklusivvertrag mit RTL, der 2024 geschlossen wurde. Nicht jedes Format seither war ein Erfolg: Die Hybridshow „Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab“ wurde eingestellt. RTL-Chef Stephan Schmitter räumte im Oktober am Rande der Österreichischen Medientage in Wien Fehler ein. „Hybride Sendungen haben noch nie funktioniert“, sagte er laut TV Movie.
Ganz anders lief es für das Quiz „Wer weiß wie wann was war?“: Raab und Barbara Schöneberger holten dafür den Deutschen Fernsehpreis. Mit „Raab gegen alle“ kehrt RTL nun zu dem zurück, was das Publikum an Raab seit „Schlag den Raab“ liebt: den Wettkampf.

Das plant RTL 2027 mit Stefan Raab
„Raab gegen alle“ ist nicht das einzige Raab-Projekt im kommenden Jahr. Laut RTL bleibt der Entertainer fester Bestandteil des Programms:
| Show | Was geplant ist |
|---|---|
| „Raab gegen alle“ | Neue Samstagabendshow, Start 2027 |
| „Wer weiß wie wann was war?“ | Neue Folgen mit Barbara Schöneberger |
| „Jetski Star WM“ | Neue Ausgabe |
| „Die Stefan Raab Show“ | Neue Folgen im Late-Night-Slot am Donnerstag |
Wie es bei der letzten „Jetski Star WM“ zuging, lesen Sie hier. Und warum ausgerechnet Raab Stefan Mross nach dessen ARD-Aus eine neue TV-Bühne bot, steht in diesem Artikel.
Fest steht: Wer schon immer dachte, Stefan Raab locker schlagen zu können, bekommt 2027 die Gelegenheit, es zu beweisen – mit der Chance auf bis zu 100.000 Euro.