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„Gefragt – Gejagt“-Desaster: Jägerin blamiert sich

01.07.2026, 12:28 Uhr

Jägerin Adriane Rickel gilt bei „Gefragt – Gejagt“ als eine der zuverlässigsten Kandidatinnen überhaupt. Im Finale einer aktuellen Ausgabe der ARD-Quizshow läuft für „Die Generalistin“ jedoch plötzlich gar nichts mehr zusammen.

Adriane Rickel ist seit 2021 als Jägerin bei „Gefragt – Gejagt“ im Einsatz und hat sich in dieser Zeit als eine der stärksten Kandidatinnen der ARD-Quizshow etabliert. Umso überraschender war ihr Auftritt im Finale gegen das vierköpfige Rate-Team aus Kristin Lange, Tilmann Gabriel, Rukiye Burkart und Robert Kunz.

Der Fauxpas beginnt schon bei der ersten Frage

Schon die erste Frage des Duells brachte Rickel kein Glück. Gefragt war nach einer italienischen Speise zum Mitnehmen, die in einem flachen Faltkarton verkauft wird. Statt der naheliegenden Antwort „Pizza“ antwortete die Jägerin mit „Panettone“ – dabei handelt es sich um einen gugelhupfartigen Kuchen, der zwar ebenfalls in einem Karton verkauft wird, jedoch niemals in einen flachen hineinpassen würde.

Foto: Das Erste

Acht weitere Patzer sorgen für ein Rekord-Debakel

Nach diesem kulinarischen Ausrutscher fand Rickel nicht mehr in ihren gewohnten Rhythmus zurück. Es folgten acht weitere falsche Antworten in Serie – am Ende stand mit insgesamt neun Fehlern eine der schwächsten Vorstellungen ihrer bisherigen Karriere bei „Gefragt – Gejagt“ zu Buche. Die Jägerin unterlag deutlich und ging als Verliererin vom Platz.

Für das Rate-Team bedeutete das Ergebnis puren Gewinn: Kristin Lange, Tilmann Gabriel, Rukiye Burkart und Robert Kunz durften die im Laufe der Sendung erspielten 23.000 Euro komplett behalten.

Adriane Rickel nimmt die Niederlage sportlich

Groll gegenüber dem siegreichen Team zeigte die Jägerin trotz der Klatsche keinen. Stattdessen gratulierte sie den vier Kandidatinnen und Kandidaten zu ihrer Gewinnsumme und fand einen selbstironischen Kommentar für ihren gebrauchten Tag:

„Da war diesmal der Wurm drin.“

Adriane Rickel nach ihrer Niederlage im Finale

Auch Moderator Alexander Bommes fand nach der Sendung deutliche, aber versöhnliche Worte. Er räumte ein, gerade eines der schlechtesten Finals in der Geschichte der Sendung miterlebt zu haben, betonte aber zugleich die über Jahre konstant starken Leistungen der Jägerin.

Wer ist Adriane Rickel?

Für Fans, die die Jägerin bislang nur aus dem Vorabendprogramm kennen, hier die wichtigsten Fakten zur Person:

Kategorie Angabe
Geboren 9. Juli 1974 in Oldenburg in Holstein
Aufgewachsen Longkamp im Hunsrück
Jägerin seit 13. September 2021
Kampfname „Die Generalistin“
Hauptberuf Korrektorin in einem juristischen Verlag
Wohnort Stuttgart

Einige weitere Details aus ihrem Werdegang, bevor sie zur bundesweit bekannten Jägerin wurde:

  • Sie ist erst die zweite Frau in der Geschichte von „Gefragt – Gejagt“, die als Jägerin auftritt – nach Grażyna Werner, die 2017 in fünf Folgen zu sehen war.
  • Ihren Weg ins Quiz-Business fand sie über die Pubquiz-Szene in Münster, wo sie Germanistik und Philosophie studierte.
  • Seit 2018 ist sie Mitglied im Deutschen Quiz-Verein und war 2019 beste Frau in dessen Gesamtwertung.
  • Vor ihrem TV-Debüt bei „Gefragt – Gejagt“ war Rickel noch nie im Fernsehen zu sehen.

Der Ausrutscher dürfte an Adriane Rickels Ruf als eine der stärksten Jägerinnen der Sendung kaum kratzen – dafür hat sie in den vergangenen Jahren zu häufig bewiesen, dass sie zu den verlässlichsten Gesichtern von „Gefragt – Gejagt“ zählt.

Von: Anna-Lena Kramer bearbeitet mit KI

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