Sängerin Safiya musste in den vergangenen Tagen einen schweren Verlust hinnehmen: Ihr Vater ist überraschend gestorben. Die Deutsch-Türkin, die aktuell mit ihrer Neuinterpretation des Rosenstolz-Klassikers „Ich bin ich“ für Aufsehen sorgt, hat den Verlust in Abstimmung mit Schlager.de öffentlich gemacht.
Nach schwieriger Vergangenheit ein Neuanfang
Für Safiya bedeutet der Tod ihres Vaters einen tiefen Einschnitt. Das Verhältnis zwischen den beiden war lange von Konflikten geprägt, im Erwachsenenalter hatten Vater und Tochter jedoch wieder zueinandergefunden.
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Eine Kindheit voller Herausforderungen
Safiyas Lebensgeschichte ist von frühen Verlusten geprägt. Im Alter von zwei Jahren zog sie mit ihrer Familie von der Türkei nach Deutschland, mit drei Jahren verlor sie ihre Mutter. Ihr Vater stand von da an allein da – mit fünf Kindern in einem fremden Land.
| Steckbrief | Safiya |
|---|---|
| Genre | Popschlager |
| Herkunft | Gaziantep, Türkei |
| Aufgewachsen | bei Stuttgart |
| Aktuelle Single | „Ich bin ich“ (Cover, Original: Rosenstolz) |
| Geschwister | vier |
Flucht aus dem Elternhaus und Neustart in der Türkei
Auch Safiyas Jugend verlief alles andere als leicht: Mit fast 18 Jahren riss sie von zu Hause aus und lebte zeitweise in Frauenhäusern. Anschließend zog sie in die Türkei, wo sie mit ihrer Musik erste große Erfolge feierte. Erst zehn Jahre nach ihrer Flucht aus dem Elternhaus wagte sie – zurück in Deutschland – wieder den Kontakt zu ihrem Vater.
„Das ist nichts für Mädchen“ – ein Vater im Wandel
Als Kind hatte ihr Vater ihr die Musik verboten. Verbote, Bestrafungen und eine sehr konservative Erziehung prägten ihren Weg – bis sie schließlich aus Verzweiflung von zu Hause wegging.
„Das ist nichts für Mädchen.“
Safiyas Vater, laut ihrer eigenen Schilderung über ihre Musik in der Kindheit
Bei der erneuten Kontaktaufnahme Jahre später spürte Safiya jedoch: Ihr Vater war stolz auf sie. Er habe erkannt, wie wichtig ihr das Singen und Komponieren war.
Familie in Trauer, Musik als Halt
Der Verlust trifft die Musikerin deshalb besonders schwer. Auch ihre vier Geschwister trauern derzeit um den Vater. Die Familie muss die schwere Zeit nun gemeinsam bewältigen.
Safiya selbst verarbeitet ihren Schmerz auf ihre Weise: in der Musik. Sie produziert, komponiert und singt ihre Lieder selbst – und möchte damit auch anderen Menschen Mut machen. Für die Zukunft hat sie sich einiges vorgenommen:
- Weiterhin eigene Songs schreiben und produzieren
- Anderen Frauen und Mädchen mit ähnlichen Erfahrungen Mut machen
- Ein Buch über ihre Geschichte, ihre Träume und Wünsche schreiben
Mit diesem Buch will Safiya vor allem Mädchen und Frauen erreichen, die unter ähnlichen Bedingungen aufgewachsen sind wie sie selbst. Ihre Botschaft: Man schafft alles, was man sich vornimmt.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI