Vincent Gross hat sich vom Schweizer ESC-Kandidaten zum gefeierten Schlagerstar hochgesungen. 2026 ist sein bislang turbulentestes Jahr: ein Sieg in einer der größten Shows im deutschen Fernsehen, ein Auftritt auf der Kinoleinwand, eine Liebe, die nicht gehalten hat – und eine Falschmeldung, über die er nur noch lachen kann. Schlagerplanet hat die wichtigsten Fakten über den 30-Jährigen zusammengetragen.
Vincent Gross privat: Alter, Herkunft und die ersten musikalischen Schritte
Vincent Valentin Gross wurde am 23. August 1996 in Basel geboren und ist 30 Jahre alt. Seine Eltern stammen aus Norddeutschland, zogen aber in die Schweiz, wo Vincent aufwuchs. Sein Vater arbeitete als Diakon, seine Mutter studierte Theologie. Musikalisch zeigte sich Vincent Gross schon mit vier Jahren interessiert: Er bekam eine Ukulele geschenkt und funktionierte Kochtöpfe kurzerhand zu Schlagzeugen um. Später nahm er Lauten-Unterricht, sang im Kinderkirchenchor und brachte sich mit 14 Jahren dank seines Bruders die ersten Gitarrengriffe bei.
Sportass und Fast-Psychologe: die überraschende zweite Seite
Neben der Musik hatte Vincent Gross schon früh eine zweite große Leidenschaft: den Sport. Er besuchte ein Sportgymnasium, trainierte 13 Jahre lang Taekwondo, hat zwei schwarze Gürtel und wurde Schweizer Meister. Auch akademisch war er unterwegs: An der Universität Basel studierte er mehrere Semester Psychologie, legte das Studium aber zugunsten seiner Musikkarriere auf Eis.
Den Ehrgeiz des Leistungssportlers hat er behalten. Bei Stefan Raabs Wok-WM in Winterberg raste er im November 2024 im Wok den Eiskanal hinunter und holte Silber – knapp hinter Ex-Handballstar Pascal Hens. Im Januar 2025 sprang er außerdem beim Promi-Special von „Ninja Warrior Germany“ für Luca Hänni im Team von Jan Köppen ein.
Vom YouTube-Pseudonym zum Dritten beim Schweizer ESC-Vorentscheid
Weil er sich lange nicht traute, vor Freund*innen zu singen, veröffentlichte Vincent Gross seine ersten Songs unter einem Pseudonym auf YouTube. Das positive Feedback machte ihm Mut: 2014 bewarb er sich beim Swiss Talent Award, 2015 wählte ihn das TV-Publikum der Sendung „Hello Again“ zum Newcomer des Jahres. 2016 folgte der nächste Meilenstein: Mit dem Song „Half a Smile“ trat er beim Schweizer ESC-Vorentscheid an und sicherte sich den dritten Platz.
Karriere-Turbo: Plattenvertrag, Chart-Rekorde und der Wechsel zu Telamo
Nach dem ESC-Erfolg unterschrieb Vincent Gross 2016 seinen ersten Plattenvertrag bei Ariola/Sony Music. Im März 2017 erschien sein Debütalbum „Rückenwind“, die Single „Nordlichter“ stand danach sieben Wochen lang auf Platz eins der deutschen Airplaycharts. 2020 wechselte er aus eigenem Wunsch zum Münchner Label Telamo und legte direkt nach: Gleich mehrere Singles kletterten auf Platz eins der Konservativ-Pop-Airplaycharts. Mit dem Album „Hautnah“ schaffte er 2021 den Sprung in die deutschen Top Ten – in der Schweiz stand die Platte sogar auf Platz eins.
| Steckbrief | Vincent Gross |
|---|---|
| Bürgerlicher Name | Vincent Valentin Gross |
| Geburtsdatum | 23. August 1996 (30 Jahre) |
| Geburtsort | Basel, Schweiz |
| Beruf | Sänger, Moderator, Unternehmer |
| Aktuelles Album | „Prost!“ (2025) |
| Neueste Single | „Cheerio“ (2026, mit Lorenz Büffel und DJ Aaron) |
| Band | Vincent Gross & die OUZOs |
| TV-Erfolge | Sieger „Die Verräter“ (2023), Sieger „The Masked Singer“ (2026) |
| Kino | Gastauftritt in „Der perfekte Urlaub“ (2026) |
| Beziehungsstatus | Single (Trennung von Freundin Sara im Oktober 2026 bestätigt) |
Moderator, Verräter-Sieger und gefragter TV-Gast
Vincent Gross ist längst nicht mehr nur Sänger. Seit 2021 moderiert er „Das grosse Musikquiz“ in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“. Im Herbst 2023 zog er bei der RTL-Show „Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ ein und gewann gemeinsam mit Schlagerkollegin Anna-Carina Woitschack die erste Staffel. Im Frühjahr 2025 kämpfte er bei „Das große Promibacken“ um den goldenen Cupcake – in der sechsten Woche war für ihn allerdings Schluss, das Halbfinale verpasste er knapp.
Der größte TV-Triumph: Vincent Gross gewinnt „The Masked Singer“
Seinen bislang größten Fernseh-Coup landete Vincent Gross im Herbst 2026. Wochenlang stand er bei „The Masked Singer“ auf ProSieben im Kostüm des Stiers „Fernando El Toro“ auf der Bühne – mit weißem Fell, Silberketten und goldenen Hörnern. Unter anderem sang er „YMCA“, im Finale am 21. Oktober 2026 dann „Everybody“ von den Backstreet Boys. Am Ende holte der Stier den Sieg in der 13. Staffel und wurde als Letzter demaskiert.
Ganz unbemerkt blieb Vincent Gross dabei nicht: Hinweise auf Griechenland und griechische Spirituosen führten auf seine Spur – eine Anspielung auf seinen Hit „Ouzo“. Rateteam-Mitglied Chris Tall hatte schon zu Staffelbeginn auf den Schweizer getippt. Das Finale war für Schlagerfans ein Fest, denn auf dem Treppchen landeten gleich drei Stars aus der Szene:
| Platz | Maske | Promi |
|---|---|---|
| 1 | Fernando El Toro | Vincent Gross |
| 2 | Wild Thing | Anna-Carina Woitschack |
| 3 | P.S. | Joey Heindle |
| 4 | Professorin Dr. Dr. Schweinstein | Jasmin Schwiers |
| 5 | Yeti Cat | Gisa Flake |
Im Interview mit Joyn verriet der Sänger, dass er für die Rolle bewusst seine Stimme verändert habe, um älter zu wirken. Das Versteckspiel hatte für ihn auch seine schönen Seiten:
„Ich habe mich manchmal ein bisschen wie ein Superstar gefühlt.“
Vincent Gross im Interview mit Joyn, Oktober 2026
Bereits vor dem Finale hatte Schlagerplanet über die Spekulationen berichtet: „The Masked Singer“: Zwei Schlagerstars sollen noch im Kostüm stecken.
Trinklieder mit Kultstatus: Ouzo, Aperol und Co.
Kaum ein anderer Schlagerstar hat sich so konsequent der Getränkekarte verschrieben wie Vincent Gross. Seine bekanntesten Sommerhits drehen sich fast alle um ein Glas in der Hand:
- Ouzo (2023) – über 20 Millionen Streams, der Song, der alles ins Rollen brachte
- Aperol Spritz (2024) – viraler TikTok-Hit mit über 10 Millionen Streams
- Rum (2025) – eine Hommage an Seemannslieder und das Leben auf dem Wasser
- Drinking Wine Feeling Fine (2025) – das Duett, das ihn sogar in die britischen Charts brachte
- Cheerio (2026) – Party-Kollaboration mit Ballermann-Star Lorenz Büffel und DJ Aaron
„Ich trink Ouzo, was trinkst du so?“
Aus Vincent Gross‘ Sommerhit „Ouzo“ (2023)
Neues Album „Prost!“ und die eigene Band „die OUZOs“
Am 2. Oktober 2025 veröffentlichte Vincent Gross sein fünftes Studioalbum „Prost!“ – eine Hommage an die Geselligkeit, die im Bundle sogar mit Getränkekarte oder XXL-Glas daherkommt. Passend dazu ging der Sänger ab dem 29. August 2025 erstmals mit eigener Band auf Tour: „Vincent Gross & die OUZOs“. Für die Besetzung veranstaltete er ein Casting, zu dem sich rund 200 Musiker*innen bewarben.
Duett mit Olaf der Flipper: 50 Jahre Altersunterschied, ein gemeinsamer Sommerhit
Für den Song „Drinking Wine Feeling Fine“ tat sich Vincent Gross mit Olaf Malolepski alias Olaf der Flipper zusammen – ganze 50 Jahre trennen die beiden Musiker. Der Titel erschien im April 2025 und wurde bereits nach drei Tagen von der BBC Radio 2 als Sommerhit promotet. In der Folge kletterte er bis auf Platz 10 der britischen iTunes-Charts, ein seltener Erfolg für einen deutschsprachigen Schlager im Ausland.
Ballermann-Premiere und neue Musik zum Jubiläum
2026 eroberte Vincent Gross auch Mallorca: Laut „Blick“ spielte er seine ersten beiden Shows im Megapark und veröffentlichte mit Lorenz Büffel und DJ Aaron die Partynummer „Cheerio“. Auf der Insel schrieb er zudem an neuen Songs – denn im Frühjahr 2027 wird sein Debütalbum „Rückenwind“ zehn Jahre alt.
„Es wird einige Überraschungen geben.“
Vincent Gross gegenüber „Blick“ über das „Rückenwind“-Jubiläum, Oktober 2026
Auch abseits der Musik ist Vincent Gross unternehmerisch aktiv: Er ist Mitinhaber einer kleinen Brauerei in Basel und hat mit seiner Managerin das eigene Label „Geschlagert“ aufgebaut, unter dem er neue Talente fördert. Live ist er so präsent wie nie – im April 2026 stand er bei der Schlagernacht des Jahres in Leipzig auf der Bühne, Ende Juni beim Gatschiefer Volks- und Schlageropenair im Bündner Prättigau.

Vom Schlagerstar zum Kinodarsteller
Auch die große Leinwand hat Vincent Gross 2026 erobert – wenn auch nur für einen kurzen Moment. In Bora Dagtekins Kinokomödie „Der perfekte Urlaub“, der Fortsetzung von „Das perfekte Geheimnis“, spielt er sich selbst: Auf einer Party führt er mit einem überdimensionalen Aperol-Spritz-Glas eine Polonaise an. Im fertigen Film ist er nur wenige Sekunden deutlich zu sehen. Der Film mit Elyas M’Barek, Karoline Herfurth und Florian David Fitz läuft seit dem 22. Oktober 2026 in den Kinos. Für den Sänger war der Dreh trotzdem ein besonderes Erlebnis:
„Es war für mich total aufregend. Viele der Hauptdarsteller sind Stars aus meiner Kindheit und Jugend.“
Vincent Gross gegenüber „Blick“ über die Dreharbeiten
Mehr dazu: Schlagerstar Vincent Gross wagt den nächsten Schritt.

Kein Dschungelcamp – und ein Kampf gegen Fake News
Im November 2025 sorgten Spekulationen für Aufsehen, Vincent Gross könnte 2026 ins RTL-Dschungelcamp einziehen. Der Sänger reagierte zunächst augenzwinkernd auf Instagram, stellte dann aber gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ klar, dass ein Einzug für ihn nicht infrage kommt.
„Nein, ich werde nicht am Dschungelcamp teilnehmen. Ich habe wahnsinnigen Respekt vor allen, die da mitmachen. Wenn es darum geht, Ekel-Gerichte wie Ziegenaugen zu essen, bin ich raus.“
Vincent Gross gegenüber „Blick“, November 2025
Weniger lustig fand er eine Falschmeldung, die im Sommer 2026 kursierte: Ein mit Künstlicher Intelligenz erzeugtes YouTube-Video behauptete, der Sänger sei an Krebs gestorben. Vincent Gross nahm es auf Instagram mit Humor, stellte klar, dass es ihm gut gehe – und forderte Plattformen wie YouTube auf, solche Videos endlich automatisch auszusortieren. Die ganze Geschichte: Vincent Gross: Diese Todesnachricht erschüttert seine Fans.
Vincent Gross privat: Liebes-Aus nach dem großen Auftritt mit Sara
Anfang 2024 machte Vincent Gross seine Beziehung zu Sara öffentlich, einer Kunststudentin aus Saarbrücken, die mit der Schlagerwelt nichts am Hut hat. Kennengelernt haben sich die beiden schon Jahre zuvor bei einem Konzert des Sängers. Lange hielt das Paar sein Glück aus der Öffentlichkeit heraus – bis zum 2. Mai 2026: Beim 50. Prix Walo in Zürich zeigte sich Vincent Gross erstmals gemeinsam mit Sara auf dem roten Teppich. Für den Sänger war es zugleich seine erste Nominierung für einen Preis in der Schweiz; in der Kategorie Schlager ging die Auszeichnung am Ende an Kollegin Linda Fäh.

Es sollte der letzte gemeinsame öffentliche Auftritt bleiben. Im Oktober 2026 bestätigte Vincent Gross gegenüber „Blick“, dass die beiden kein Paar mehr sind – und zwar schon seit einigen Monaten. Wann genau die Beziehung endete, behält er für sich. Als Grund nannte er vor allem die Entfernung: Zwischen Basel und Saarbrücken liegen rund 250 Kilometer.
„Die Fernbeziehung und unsere unterschiedlichen Lebenssituationen haben es uns auf Dauer nicht leicht gemacht.“
Vincent Gross gegenüber „Blick“, Oktober 2026
Böses Blut gibt es offenbar nicht. „Wir sind im Guten auseinandergegangen und blicken auf eine schöne gemeinsame Zeit zurück“, sagte der Sänger der Zeitung.

Fazit: Vincent Gross 2026 – Masked-Singer-Sieger mit vielen Gesichtern
Ob als Sänger mit britischen Chart-Erfolgen, als Wok-Vizeweltmeister, als Kino-Gast oder als frisch gekürter Gewinner von „The Masked Singer“: Vincent Gross zeigt 2026 so viele Seiten wie nie zuvor. Privat startet er nach der Trennung von Sara als Single in den Winter – und musikalisch kündigt er für das zehnjährige „Rückenwind“-Jubiläum 2027 bereits Überraschungen an. Nur ins Dschungelcamp, dahin zieht es ihn ganz sicher nicht.
Von: Anna-Lena Kramer bearbeitet mit KI