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Vincent Gross: Diese Todesnachricht erschüttert seine Fans

19.08.2026, 08:01 Uhr

Wer in diesen Tagen den Namen Vincent Gross in eine Suchmaschine eingibt, stößt schnell auf eine Schlagzeile, die Fans den Atem stocken lässt. Ein Video verbreitet eine Behauptung über den Schweizer Schlagersänger, die schlimmer kaum sein könnte – und der 29-Jährige hat sich nun selbst dazu geäußert.

Auslöser ist ein elf Minuten langes YouTube-Video, das laut t-online bereits seit rund sechs Monaten im Umlauf ist. Sein Titel: „Endstadium Krebs: Vincent Gross (†29) verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans“. Das vorangestellte Kreuz suggeriert, der Sänger sei tot. Mehr als 5.000 Mal wurde der Clip abgerufen.

 

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Ein Video, das komplett erfunden ist

Richtig daran ist nichts. Das Video ist mit Künstlicher Intelligenz erzeugt und erfindet eine Darmkrebserkrankung samt falscher Details über den Musiker. Selbst die Musik, die darin zu hören ist, hat nichts mit dem Sänger zu tun. „Das sind nicht mal Songs von mir“, stellt Gross klar.

Der Schweizer, der seinen knapp 200.000 Followern auf Instagram sonst Bühnenbilder und Studioeinblicke zeigt, wählte für seine Reaktion den trockenen Weg. Auf Instagram schrieb er:

„Bin letzte Woche anscheinend an Darmkrebs gestorben. Keine Angst. Ich bin wohlauf und kerngesund!“

Vincent Gross auf Instagram

Sogar über das Personal des Fake-Videos konnte er schmunzeln: Darin taucht TV-Moderator Günther Jauch auf, und auch Sängerin Beatrice Egli wird erwähnt. „Immerhin: Beatrice trauert um mich“, kommentierte Gross.

Was das Video behauptet – und was stimmt

Behauptung im Video Tatsächliche Lage
Vincent Gross ist im Alter von 29 Jahren gestorben Der Sänger lebt und ist nach eigenen Worten „wohlauf und kerngesund“
Er litt an Darmkrebs im Endstadium Frei erfunden, keinerlei Grundlage
Im Clip laufen seine Lieder „Das sind nicht mal Songs von mir“
Günther Jauch und Beatrice Egli nehmen Anteil Namen wurden ohne Bezug zur Realität eingebaut
Vincent Gross bei der ARD-Show Immer wieder sonntags in Rust im Juli 2025
Sänger Vincent Gross bei der ARD-Show „Immer wieder sonntags“, Rulantica, Rust, 13.07.2025. Foto: IMAGO / Bildagentur Monn (Ervin Monn)

Warum solche Videos überhaupt entstehen

Für Gross ist das Motiv hinter der Falschmeldung offensichtlich – es geht um Geld. Der Sänger beschreibt das Prinzip in seinem Video so:

„Die posten solche Fake News. Ich tot bin, die Leute klicken drauf, und dann schalten die Werbung vor die Videos. Und dadurch machen die ihr Geld.“

Vincent Gross

Das Muster ist damit schnell erklärt:

  • Ein bekannter Name wird mit einer dramatischen Behauptung verknüpft.
  • KI-Werkzeuge liefern in Minuten Stimme, Bilder und einen langen Text.
  • Die Neugier der Fans sorgt für Klicks – die Werbeeinnahmen bringen.
  • Wer trauert oder sich sorgt, prüft die Quelle selten nach.

Vincent Gross‘ Appell – und was Fans jetzt wissen sollten

Am Ende richtet sich der Ärger des Sängers weniger gegen die anonymen Urheber als gegen die Plattform selbst. Er könne nicht verstehen, warum sich solche Inhalte nicht längst automatisch aussortieren lassen:

„Bei all den krassen KI-Möglichkeiten sollte es doch für eine große Plattform wie für YouTube möglich sein, so Fake News-Videos automatisch wegzuselektieren. Genau wie Fake Accounts. Ich frage mich immer: Das kann doch nicht so schwer sein. Leute, wann machen die mal was dagegen?“

Vincent Gross

Die beruhigende Auflösung für alle, die über die Schlagzeile gestolpert sind: Vincent Gross geht es gut. Der Sänger, der im Juli 2025 noch in der ARD-Show „Immer wieder sonntags“ auf der Bühne stand, ist weder erkrankt noch gestorben – die einzige echte Nachricht in dieser Geschichte ist seine Warnung. Wer künftig auf eine solche Meldung stößt, sollte zuerst prüfen, ob sie auch bei etablierten Medien oder auf den offiziellen Kanälen des Künstlers auftaucht. Bleibt sie dort aus, spricht alles für einen Klickfänger.

Quelle: t-online

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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