Sie ist Model, Schauspielerin und die Tochter eines der bekanntesten Politiker Deutschlands. In der neuen ProSieben-Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“ gewährt Gloria-Sophie Burkandt seltene Einblicke in ihr Familienleben – und spricht dabei über ein Gefühl, das sie bis heute begleitet.
Nicht nur CSU-Chef Markus Söder steht im Rampenlicht: Auch seine 27 Jahre alte Tochter Gloria-Sophie Burkandt hat sich mittlerweile ihren eigenen Platz in der Öffentlichkeit erarbeitet. Als Model und Schauspielerin war sie zuletzt bei mehreren TV-Shows und Events dabei, unter anderem beim Deutschen Schauspielpreis und bei den Bayreuther Festspielen an der Seite ihres Vaters. Aktuell ist sie in der ProSieben-Doku-Serie „Born Famous – Fluch oder Segen?“ zu sehen, in der sie gemeinsam mit Josefine Scholl, Summer Terenzi und Diego Pooth über das Aufwachsen als Kind prominenter Eltern spricht.
Wer ist Gloria-Sophie Burkandt?
Burkandt stammt aus einer früheren Beziehung des bayerischen Ministerpräsidenten mit Ulrike Burkandt. Die beiden waren nach Angaben aus ihrem Umfeld mehrere Jahre ein Paar und trennten sich kurz nach der Geburt ihrer Tochter. Ein Überblick über die wichtigsten Fakten:
| Steckbrief | Gloria-Sophie Burkandt |
|---|---|
| Geboren | Dezember 1998 in Nürnberg |
| Alter | 27 Jahre |
| Beruf | Model, Schauspielerin |
| Vater | Markus Söder (CSU, Bayerischer Ministerpräsident) |
| Mutter | Ulrike Burkandt |
| Aktuell zu sehen in | „Born Famous – Fluch oder Segen?“ (ProSieben) |
Söder im „Frage-Verhör-Spiel“
Auch Markus Söder ist in der Doku immer wieder zu sehen – etwa bei gemeinsamen Treffen mit seiner Tochter, die sie selbst scherzhaft als „Frage-Verhör-Spiel“ bezeichnet. Der CSU-Politiker will darin nicht nur wissen, ob es inzwischen „den“ festen Freund in ihrem Leben gibt. Er lässt seine Tochter auch spüren, dass er ihren beruflichen Weg nicht uneingeschränkt gutheißt: Dass sie ihre Doktorarbeit für Model-Jobs und TV-Auftritte auf Eis gelegt hat, gefällt ihm sichtlich nicht.
Wie kompliziert das Verhältnis zwischen Vater und Tochter zeitweise ist, wird in der Serie deutlich. Burkandt wünscht sich vor der Kamera immer wieder mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Vater. Sie beschreibt sich selbst als:
- ein „Papa-Kind“, das um die Anerkennung ihres Vaters kämpft
- jemand, dem bewusst ist, dass Söder „auch mit kritischen Augen“ auf sie blickt
- eine junge Frau, der es besonders wichtig ist, dass ihr Vater „stolz“ auf sie ist
Der große Auftritt vor Söders Augen
Wie sehr die Meinung ihres Vaters für sie zählt, zeigt eine Szene vor einer Preisverleihung in München, bei der Söder in der ersten Reihe sitzt. Dass ihr Vater dort nicht nur als Papa, sondern auch als Politiker im Publikum sitzt, macht die Sache für Burkandt nicht leichter: „Dass mein Vater da ist, macht’s jetzt nicht einfacher, auf der Bühne zu stehen. Da werde ich definitiv nicht hinschauen, wenn ich meine Rede halte.“ Söder sehe in solchen Momenten „die kleine Gloria“, erklärt sie. „Und dann kann ich nicht die toughe Gloria sein, die auf der Bühne steht und strahlt.“
„Am meisten Angst und Respekt habe ich vor meinem Vater“
Kurz vor ihrem Auftritt bringt Gloria-Sophie Burkandt in der Doku schließlich auf den Punkt, wer ihr trotz aller Liebe am meisten Respekt einflößt:
„Natürlich guckt er auch mit kritischen Augen. Am meisten Angst und Respekt habe ich dann doch vor meinem Vater. Mir ist es sehr wichtig, dass mein Papa stolz auf mich ist und dass er happy ist, was ich alles mach.“
Gloria-Sophie Burkandt in der ProSieben-Doku „Born Famous – Fluch oder Segen?“
Es ist ausgerechnet der eigene Vater, vor dem die 27-Jährige die größte Ehrfurcht hat – nicht wegen fehlender Nähe, sondern weil ihr seine Meinung über alles wichtig ist. Trotz der öffentlichen Rolle beider bleibt es für Gloria-Sophie Burkandt am Ende eine ganz private Suche: die nach der Anerkennung ihres Vaters.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI