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Wacken 2026: Dieses Bier sorgt für dicke Luft bei Fans

31.07.2026, 10:49 Uhr

Beim Wacken Open Air 2026 sorgt in diesem Jahr nicht die Bühnenshow für die größten Diskussionen, sondern das Bier. Ein neuer Ausschankpartner ersetzt eine langjährige deutsche Marke – und das kommt bei vielen Metal-Fans gar nicht gut an.

Neuer Bierpartner bei Wacken 2026: Das steckt hinter dem Wechsel

Das Wacken Open Air feiert 2026 sein 35. Jubiläum – und startet gleichzeitig mit einem neuen Getränkepartner in die Saison. Nach vier Jahren mit der Krombacher Brauerei übernimmt nun Anheuser-Busch mit seiner Marke Bud den Ausschank auf dem Festivalgelände. Die Partnerschaft ist zunächst auf fünf Jahre angelegt und soll bis einschließlich 2030 laufen.

Bud wird dabei zentraler Ausschankpartner auf dem sogenannten „Holy Ground“, dem Herzstück des Festivalgeländes. Eine rund zehn Kilometer lange Bier-Pipeline versorgt die Stände mit bis zu 10.000 Litern pro Stunde. Rund 85.000 Metal-Fans aus mehr als 80 Nationen werden zum Festival vom 30. Juli bis 1. August 2026 erwartet.

Fakt Details
Neuer Bierpartner Anheuser-Busch (Marke Bud)
Vorheriger Partner Krombacher (seit 2022)
Vertragslaufzeit 5 Jahre, bis 2030
Preis pro 0,5 Liter 6,90 Euro
Kapazität der Bier-Pipeline bis zu 10.000 Liter/Stunde

Fans sind alles andere als begeistert

Eine Preisliste eines Getränkestands auf dem Festivalgelände sorgte bereits vor dem offiziellen Festivalstart für Gesprächsstoff. Nutzer:innen des Subreddits r/wacken teilten ein Foto der Liste, ganz oben: „Anheuser-Busch Bud“ für 6,90 Euro pro halben Liter. In Deutschland wird das Bier umgangssprachlich auch „Amerikanisches Budweiser“ genannt – zur Abgrenzung vom tschechischen Original gleichen Namens.

In den Kommentaren machte sich vor allem Spott über die Wahl eines amerikanischen Bieres beim größten Heavy-Metal-Festival der Welt breit. Ein Nutzer kommentierte sinngemäß, Deutschland sei das Land der 1.000 Biersorten – und ausgerechnet auf ein amerikanisches Produkt zu setzen, sorge für Unverständnis. Auch international sorgte der Wechsel für Reaktionen:

„Es sind nicht nur die Europäer:innen, die Bud hassen. Ich komme aus Neuseeland und würde lieber meine eigene Pisse trinken als Bud.“

Reddit-Nutzer im Subreddit r/wacken

Der Unmut beschränkte sich nicht nur auf Kommentare im Netz: Laut Berichten verschenkten oder tauschten einzelne Camper:innen vor Ort ihre bereits gekauften Bud-Vorräte, statt sie selbst zu trinken.

Die Kritikpunkte im Überblick

  • Geschmackliche Vorbehalte gegenüber amerikanischem Bier bei deutschen Fans
  • Der Preis von 6,90 Euro pro 0,5 Liter, der von manchen als zu hoch empfunden wird
  • Das Gefühl, eine deutsche Traditionsmarke werde bei einem deutschen Festival durch ein US-Produkt ersetzt

Wacken reagiert auf die Kritik

Auf Anfrage stellte das Presseteam des Wacken Open Air klar, dass es bei der Wahl des Partners nicht um Nationalitäten gehe – schließlich bringe das Festival Menschen aus der ganzen Welt zusammen. Zudem wird betont, dass Anheuser-Busch neben amerikanischem auch deutsches Bier im Sortiment führe.

Festivalpublikum vor der Bühne beim Wacken Open Air (Symbolbild)
Symbolbild: Festivalpublikum bei einem Metal-Open-Air. Foto: KI-generiert / Schlagerplanet

Wer kein Bud will, hat Alternativen

Wer sich partout nicht mit dem neuen Ausschankpartner anfreunden kann, muss beim Wacken Open Air nicht auf Bier verzichten. Auf dem Gelände gibt es weitere Auswahl:

  • Im Wackinger Beergarden: Spaten Hell und Franziskaner Weißbier
  • An weiteren Ständen: Beck’s
  • Im Bereich Wacken United: Corona

Für die rund 85.000 Besucher:innen dürfte damit trotz der Diskussionen um den neuen Hauptpartner klar sein: Durstig muss beim größten Heavy-Metal-Festival der Welt niemand nach Hause fahren.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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