Im Streit um ihre fristlose Kündigung bekommt Edda Pilz jetzt Gegenwind von offizieller Seite: John Reed äußert sich erstmals selbst zu dem Fall – und schildert die Vorgeschichte völlig anders als die Influencerin. Erst vor wenigen Tagen hatte die 25-Jährige in einem emotionalen Instagram-Video berichtet, sie sei ohne Vorwarnung aus ihrem Stammstudio geflogen. Nun hat sich die Fitnesskette gegenüber RTL zu Wort gemeldet.
John Reed bestätigt die Kündigung – mit deutlichen Worten
Auf Anfrage von RTL bestätigt John Reed, dass der Vertrag mit Edda Pilz tatsächlich mit sofortiger Wirkung aufgelöst wurde. Von „Neid“, wie Edda es in ihrem Video dargestellt hatte, ist in der Stellungnahme allerdings keine Rede.
„Wir können bestätigen, dass Edda Pilz fristlos gekündigt wurde. Sie hat mehrfach gegen unsere Hausordnung verstoßen und wurde im Vorfeld bereits abgemahnt.“
John Reed gegenüber RTL
Welche konkreten Regelverstöße am Ende ausschlaggebend waren, lässt die Kette in ihrem Statement offen.
Eddas Version: Ein Streit ums Filmen im Studio
Edda Pilz selbst hatte ihre fristlose Kündigung zuvor öffentlich stark kritisiert und behauptet, benachteiligt worden zu sein:
„Ich wurde fristlos gekündigt – einfach nur aus dem Grund, weil eine andere Frau neidisch auf mich war.“
Edda Pilz auf Instagram
Im RTL-Interview betont die Influencerin zudem, sie habe sich stets bemüht, andere Trainierende nicht ungefragt zu filmen, und Aufnahmen auf Wunsch gelöscht. Eine frühere Abmahnung räumt sie zwar ein – die habe sie jedoch nur bekommen, weil sie in Socken über den Flur zu einem Pilateskurs einer Freundin gelaufen sei, ohne diese Regel vorher gekannt zu haben.

Die beiden Versionen im Überblick
| Aspekt | Edda Pilz | John Reed |
|---|---|---|
| Grund der Kündigung | Neid einer anderen Frau | Mehrfache Verstöße gegen die Hausordnung |
| Frühere Abmahnung | Wegen Socken auf dem Flur | Bestätigt, Details bleiben offen |
| Filmen im Studio | Nie ohne Rücksicht, Löschung auf Wunsch | Keine explizite Stellungnahme |
Community reagiert gespalten
Unter Eddas Video hagelt es Kommentare – viele stellen sich auf die Seite des Studios, weil sich andere Besucherinnen und Besucher beim Training unbeobachtet fühlen möchten. Eine Userin schreibt unverblümt:
„Die Wahrheit gehört auch dazu, dass du ohne Rücksicht auf andere filmst, weil dir Inspiration und Content auf dem wichtigsten Medium wichtiger ist als deine Mitmenschen.“
Kommentar unter Eddas Instagram-Video
Andere Fans nehmen Edda dagegen in Schutz und finden die Kündigung überzogen. In den sozialen Medien bleibt der Fall damit vorerst Ansichtssache.
Nicht der erste Wirbel um Eddas Alltag
Für Edda Pilz ist es nicht das erste Mal, dass ihr Alltag zum Aufregerthema wird. Die Influencerin teilt seit Längerem große Teile ihres Lebens mit ihrer Community – von Workouts über Ernährung bis hin zu Beauty-Eingriffen. Erst kürzlich hatte sie für Gesprächsstoff rund um RTL gesorgt, zudem sorgte ein Vorfall um einen Lufthansa-Flug für Aufsehen, bei dem sie nach eigener Darstellung wegen ihres Outfits fast nicht mitfliegen durfte. Genau diese Mischung aus Offenheit, Content-Produktion und Alltagssituationen steht nun erneut im Fokus – diesmal im Streit mit ihrem bisherigen Fitnessstudio.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI