Einen Monat nach einem einschneidenden medizinischen Eingriff meldet sich das norwegische Königshaus mit Neuigkeiten zu Kronprinzessin Mette-Marit – und die Erleichterung bei den Fans ist groß.
Wochenlang hatten Fans und Beobachter in Norwegen um die Gesundheit der 52-Jährigen gebangt. Ende Mai 2026 wurde bekannt, dass sich ihr Zustand deutlich verschlechtert hatte: Mette-Marit leidet an Lungenfibrose, einer fortschreitenden Vernarbung des Lungengewebes. Am 5. Juni 2026 gab der Palast bekannt, dass die Kronprinzessin offiziell auf der Warteliste für eine Spenderlunge stand. Nur zwölf Tage später, am 17. Juni, folgte die nächste Nachricht: Die Transplantation hatte stattgefunden.

Erstes Lebenszeichen beim WM-Achtelfinale
Seither war es lange still um die Ehefrau von Kronprinz Haakon. Erst am 6. Juli 2026 meldete sich das Königshaus mit einem ersten Bild zurück: Auf einem Instagram-Foto war zu sehen, wie das Kronprinzenpaar – beide in Norwegen-Schals gehüllt – gemeinsam das WM-Achtelfinale gegen Brasilien im Schloss verfolgte. Es war die erste Aufnahme von Mette-Marit seit ihrer Operation. Ob sie zu diesem Zeitpunkt bereits entlassen worden war oder nur vorübergehend Ausgang hatte, blieb zunächst offen – der Palast bestätigte gegenüber der norwegischen Zeitung „VG“ sogar ausdrücklich, dass die Kronprinzessin zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen war.
Nun ist es offiziell: Mette-Marit ist zu Hause
Am Dienstag, den 14. Juli 2026, verkündete das norwegische Königshaus schließlich die ersehnte Nachricht: Mette-Marit hat das Rikshospitalet in Oslo verlassen. Einen Monat nach dem Eingriff darf die Kronprinzessin nun wieder zu Hause sein.
„Ich bin zutiefst dankbar“
Mette-Marit selbst meldete sich mit einer persönlichen Erklärung zu Wort, die unter anderem „VG“ vorliegt:
„Ich bin zutiefst dankbar. Zunächst möchte ich allen danken, die sich für Organspenden entscheiden. Es hat mir das Leben geschenkt, und mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, wie dankbar und demütig ich dafür bin.“
Kronprinzessin Mette-Marit in ihrer Erklärung
Auch dem medizinischen Personal und ihrer Familie richtete die Kronprinzessin ausdrücklichen Dank aus: „Ich möchte auch die Gelegenheit nutzen, um allen zu danken, die mich auf diesem langen Weg begleitet haben – meiner Familie, den Ärzten, Chirurgen, Pflegekräften, Physiotherapeuten und anderem Gesundheitspersonal sowie allen, die jeden Tag einen unersetzlichen Beitrag im norwegischen Gesundheitswesen leisten.“
Der lange Weg zur neuen Lunge im Überblick
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 29.05.2026 | Königshaus bestätigt deutliche Verschlechterung des Gesundheitszustands |
| 05.06.2026 | Mette-Marit wird auf die Warteliste für eine Spenderlunge gesetzt |
| 17.06.2026 | Lungentransplantation im Rikshospitalet, Oslo |
| 06.07.2026 | Erstes Foto seit der OP beim WM-Achtelfinale gegen Brasilien |
| 14.07.2026 | Königshaus bestätigt: Mette-Marit hat das Krankenhaus verlassen |

Sohn Marius bleibt vorerst unter Hausarrest
Die guten Nachrichten um die Kronprinzessin fallen in eine für die Familie ohnehin turbulente Zeit. Erst am Montag wurde bekannt, dass ihr Sohn Marius Borg Høiby für weitere vier Wochen in Untersuchungshaft bleiben muss. Der 29-Jährige darf diese Zeit jedoch mit einer elektronischen Fußfessel auf Skaugum verbringen, der Residenz des Kronprinzenpaares.
Was jetzt für Mette-Marit ansteht
Trotz der erfreulichen Nachricht ist der Weg zurück in den Alltag für die Kronprinzessin noch lang. Das Königshaus hatte bereits nach der Transplantation deutlich gemacht, dass die Genesung Zeit braucht. Zu den nächsten Schritten dürften unter anderem zählen:
- regelmäßige Kontrolluntersuchungen im Rikshospitalet
- eine mehrwöchige Reha-Phase mit Physiotherapie
- ein schrittweiser, noch nicht terminierter Rückkehrplan zu offiziellen Terminen
Vorerst genießt Mette-Marit die Rückkehr in ihr Zuhause – begleitet von den guten Wünschen zahlreicher Fans, die ihr seit Wochen auf Social Media Kraft zusprechen.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI