Kaum hatte Martina Reuter (46) die Bühne verlassen, wartete schon die nächste Prüfung auf sie: Die aus dem „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ bekannte Moderatorin wurde nach ihrem Auftritt bei der Natural-Bodybuilding-Meisterschaft der ANBF in Linz direkt zur Dopingkontrolle gebeten – zum ersten Mal überhaupt.
Erster Dopingtest ihrer Bodybuilding-Laufbahn
Am Samstag, dem 3. Oktober 2026, stand die gebürtige Wienerin in Linz auf der Wettkampfbühne. Was danach passierte, schilderte sie der „Bild“-Zeitung. Ihr Bericht, wie ihn unter anderem oe24 wiedergibt:
„Das hatte ich tatsächlich noch nie. Ich kam von der Bühne und wurde direkt zum Dopingtest gebeten.“
Martina Reuter gegenüber der „Bild“
Beim Natural Bodybuilding dürfen ausschließlich Athletinnen und Athleten antreten, die ohne leistungssteigernde Mittel trainieren. Kontrollen – meist in Form von Urinproben – sollen genau das sicherstellen. Reuter hat damit kein Problem, im Gegenteil:
„Ich finde das richtig und wichtig. Natürlich lasse ich mich jederzeit testen, denn ich habe mich auf natürlichem Weg zur Bodybuilderin trainiert.“
Martina Reuter gegenüber der „Bild“
Mittelfeld gegen 13 Konkurrentinnen
Sportlich landete die Moderatorin laut „Bild“ im Mittelfeld – sie trat gegen 13 Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Zufrieden ist sie trotzdem. Gegenüber dem Blatt sagte sie: „Ich bin stolz auf meinen Körper, auf die Muskeln, die ich aufgebaut habe, und vor allem darauf, dass ich nicht aufgegeben habe.“
Bemerkenswert: Erst zwei Wochen vor dem Wettkampf hatte Reuter das Team gewechselt. Seitdem arbeitet sie mit Trainer Olaf Mann zusammen. Laut oe24 war Linz ihr erster Wettkampf ohne ihren bisherigen Coach Vladi. Lange feiern ist für sie nicht drin – ihr neuer Trainer machte nach dem Auftritt nur ein kleines Zugeständnis: „Vielleicht darf sie heute einmal ein Siegermenü nach Wahl essen – aber ab morgen geht es wieder zurück in den Wettkampfmodus.“
Auf Instagram bedankte sich Reuter nach dem Wettkampf ausdrücklich bei ihrem neuen Trainer und ihrem Team:
So stark hat sich Martina Reuter verändert
Die Rückkehr nach Linz zeigt, wie sehr sich ihr Körper innerhalb eines Jahres gewandelt hat. Bereits ihren allerersten Bodybuilding-Wettkampf hatte Reuter an derselben Stelle bestritten. Die Zahlen im Überblick, wie sie „Bild“ und Promiflash nennen:
| Zeitpunkt | Gewicht |
|---|---|
| Beginn der Abnahme (vor rund zwei Jahren) | 125 Kilogramm |
| Erster Bodybuilding-Wettkampf in Linz | 78 Kilogramm |
| ANBF-Meisterschaft Linz, Oktober 2026 | 65 Kilogramm |
| Abnahme insgesamt | rund 60 Kilogramm |
Wie alles begann, lesen Sie in unserem Artikel über Martina Reuters ersten Bodybuilding-Contest. Ihr Vorher-nachher-Foto hatte schon zuvor für Aufsehen gesorgt – mehr dazu hier.
Nächstes Ziel: Boston
Eine Pause gönnt sich Reuter nicht. Die nächsten Etappen im Überblick:
- 24. Oktober 2026: erster Bodybuilding-Wettkampf in den USA, in Boston – wieder mit dem Anspruch, ganz ohne Hilfsmittel anzutreten.
- 2027: „Wenn alles klappt, bin ich 2027 wieder am Start“, schreibt sie auf Instagram über die ANBF-Meisterschaft.
Der Dopingtest in Linz dürfte also nicht ihr letzter gewesen sein. Martina Reuter selbst sieht ihn vor allem als Bestätigung: Wer sich natürlich vom Übergewicht zur Bodybuilderin trainiert, hat bei der Kontrolle nichts zu befürchten.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI