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Mark Forster ohne Cap: Diesen Anblick gab es fast nie

20.08.2026, 08:46 Uhr

Kappe auf dem Kopf, Hornbrille auf der Nase, Bart im Gesicht: Über mehr als ein Jahrzehnt war Mark Forster für Millionen Menschen vor allem eines – der Mann mit der Cap. Dann veröffentlichte der Sänger einen Instagram-Post, der seine Fangemeinde in Aufruhr versetzte. Was auf den Bildern zu sehen war, hatten die meisten in dieser Form noch nie erlebt.

Der Mann hinter dem Markenzeichen

Mark Forster wurde am 11. Januar 1983 in Kaiserslautern als Mark Ćwiertnia geboren – seine Mutter kam aus Polen, sein Vater war Deutscher. Den Künstlernamen trägt er seit 2009. Vor der Solokarriere arbeitete er unter anderem als Pianist und Sidekick des Komikers Kurt Krömer, ab 2012 folgte mit „Karton“ das Debütalbum.

Der Durchbruch kam 2014 mit „Au revoir“ gemeinsam mit Sido. Seither zählt der Sänger zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Künstlern – und zu den wenigen, deren Erscheinungsbild so festgelegt war wie ihr Sound.

Jahr Song / Album Erfolg
2012 „Karton“ (Album) Debütalbum
2014 „Au revoir“ (feat. Sido) Platz 2 der deutschen Single-Charts
2015 „Bauch und Kopf“ Sieg beim Bundesvision Song Contest
2016 „Chöre“ Platz 2 der deutschen Single-Charts
2020 „Übermorgen“ Platz 7 der deutschen Single-Charts

Warum die Kappe überhaupt kam

Dass die Cap kein modisches Accessoire, sondern eine bewusste Entscheidung war, hatte Forster früh eingeräumt. In einem Interview mit dem Magazin „GQ“ erklärte er 2017 recht nüchtern, warum er die Kopfbedeckung praktisch nie ablegte.

„Meine Haare werden immer dünner und immer grauer und das sieht einfach besser aus mit Cappy.“

Mark Forster im Interview mit „GQ“ (2017)

2020 formulierte er es dann deutlich knapper: „Die Mütze habe ich an, weil ich mit Mütze cooler aussehe.“ Genau diese Konsequenz sorgte über die Jahre für ein hartnäckiges Gerücht in seiner Fangemeinde – nämlich, dass unter der Kappe kaum noch Haare zu finden seien.

Mark Forster mit Baseballcap bei einem Konzert
Mark Forster mit seinem Markenzeichen Baseballcap bei stars@ndr2 live in Gifhorn, 06.08.2016. Foto: IMAGO / foto2press

Der Post, der alles veränderte

Am 22. September 2025 stellte Mark Forster eine Bilderserie auf Instagram online. Die ersten Aufnahmen zeigten den gewohnten Look. Erst weiter hinten in der Galerie kam die Überraschung: Forster ohne Cap, ohne Brille, beim Schminken für einen Videodreh – mit deutlich sichtbaren, leicht ergrauten Haaren. Kunstblut im Gesicht gehörte zum Filmset, nicht zum neuen Stil.

Seine eigene Bildunterschrift fiel typisch trocken aus: „Hair Reveal plus lachendes Foto, the world is slowly healing.“ Entstanden waren die Bilder in Tokio, wo der Sänger das Musikvideo zu „Rettest du mich“ drehte.

 

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So reagierten die Fans

Die Kommentarspalte füllte sich innerhalb weniger Stunden. Auffällig war: Kritik gab es praktisch keine, dafür sehr viel Erstaunen.

  • „HAIR REVEAL NACH ALL DEN JAHREN????“
  • „Ich hab dich noch nie ohne cap gesehen“
  • „Sieht richtig gut aus ohne Cap und Brille“
  • „So hübsch mit Haaren“
  • „Wie gut du aussiehst! Lass die Cap weg“

Das jahrelange Rätselraten über den Haaransatz des Sängers war damit beendet – und zwar zugunsten von Mark Forster.

Vom Zufall zum Abschied

Dass der Post kein einmaliger Ausrutscher war, machte Forster einige Wochen später im WDR-Talk „Kölner Treff“ deutlich. Auf das Instagram-Foto angesprochen, antwortete er mit einem Satz, der zunächst nach einer Trennungsbeichte klang: „Ja, wir haben uns getrennt.“ Gemeint war die Kappe.

„Ich glaube, das war ein Trugschluss.“

Mark Forster im „Kölner Treff“ über die Annahme, die Cap sei untrennbar mit ihm verbunden

Lange habe er die Kappe als sein Signature-Piece betrachtet – vergleichbar mit dem Hut von Udo Lindenberg. Diese Annahme habe sich als Irrtum erwiesen. Über den neuen Anblick sagte er: „Ich finde, es kann sich eigentlich auch sehen lassen.“ Und er ließ eine Tür offen: „Vielleicht ist das die nächste Evolutionsstufe.“

Mehr zu diesem Auftritt lesen Sie hier: Mark Forster legt schockierendes Geständnis ab: „Ja, wir haben uns getrennt!“

Was daraus geworden ist

Öffentlich bleibt Forster ein Gesicht, das man kaum verpasst. Als Coach bei „The Voice of Germany“ ist er weiterhin im Fernsehen präsent, 2026 war er außerdem bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ zu erleben, wo er für emotionale Momente sorgte: Mark Forster bei „Sing meinen Song“: Überraschende Liebeserklärung rührt Fans zu Tränen.

Parallel läuft die Live-Saison: Seine „Sommer Shows 2026″ startete er am 17. Juni 2026 in der Kulturfabrik Cortendorf in Coburg, am 18. Juli 2026 spielte er in der Zitadelle Spandau in Berlin. Weitere Termine für 2026 und 2027 sind angekündigt.

Auch privat wird über den Sänger viel geschrieben – etwa über seine Vergangenheit im Umfeld anderer Prominenter: Er liebte eine andere Promi-Dame: Mark Forster von bekannter Sängerin gekorbt.

Die Auflösung: Was hinter dem ungewohnten Look steckt

Der Anblick, der die Fangemeinde so aus dem Konzept brachte, ist am Ende weder ein Image-Coup einer Plattenfirma noch ein gesundheitliches Signal. Es ist die Kombination aus einem Videodreh in Japan, einem Moment in der Maske und der Entscheidung eines 43-Jährigen, ein Accessoire nicht länger für unverzichtbar zu halten.

Mark Forster hat unter der Cap keine Kahlheit versteckt, sondern schlicht ergrauendes Haar – und ein Gesicht, das die eigenen Fans erst wiedererkennen mussten. Die Kappe ist damit nicht verschwunden, aber sie ist keine Bedingung mehr. Oder, in seinen eigenen Worten: die nächste Evolutionsstufe.

Von: Julian Weber bearbeitet mit KI

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