Kurz vor ihrem 85. Geburtstag musste Volksmusik-Legende Margot Hellwig einen schmerzhaften Rückschlag verkraften: Die Sängerin stürzte schwer in ihrem Garten in München und brach sich dabei den Arm. Eine sofortige Operation war notwendig. Im Gespräch mit der Zeitschrift Neue Post berichtete sie nun erstmals offen über den dramatischen Unfall und ihre Genesung.
Unfall bei der Gartenarbeit: Ein Stolperer mit Folgen
Margot Hellwig ist bekannt dafür, viele Dinge auch im hohen Alter noch selbst anzupacken. Das gilt auch für die Pflege ihres Gartens, den sie seit 1962 liebevoll hegt und pflegt. Doch genau diese Eigenständigkeit wurde ihr zum Verhängnis. Bei der täglichen Gartenarbeit stolperte sie über eine Efeuranke, stürzte unglücklich und brach sich den Arm – ein Unfall, der sofortige medizinische Konsequenzen nach sich zog.
„Ich mache noch alle Gartenarbeiten selber. Ich bin über eine Efeuranke gestolpert, unglücklich gestürzt und habe mir den Arm gebrochen.“
Margot Hellwig gegenüber der Zeitschrift Neue Post
Der Unfall war so schwerwiegend, dass Hellwig unmittelbar danach operiert werden musste. Für die 84-Jährige, die am 5. Juli ihren 85. Geburtstag feiert, war es ein Moment, der ihren Alltag von einem Augenblick auf den anderen veränderte.
Kein Notrufknopf – Freundin Marlene rettet sie
Besonders heikel an der Situation: Margot Hellwig besitzt zwar einen Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes, doch ausgerechnet während der Gartenarbeit trug sie ihn nicht bei sich. Nach dem Sturz war sie also auf sich allein gestellt – trotz erheblicher Schmerzen und der ernsten Verletzung.
Glück im Unglück: Die Sängerin konnte trotzdem eigenständig aufstehen und ihr Telefon erreichen. Sie rief sofort ihre Freundin Marlene an und bat um Hilfe – eine Entscheidung, die sich als entscheidend erweisen sollte.
„Zum Glück konnte ich aufstehen. Dann habe ich meine Freundin Marlene angerufen, ob sie zufällig Zeit hat, mich in die Notaufnahme zu fahren. Die war entsetzt.“
Margot Hellwig gegenüber der Zeitschrift Neue Post
Marlenes schnelles Handeln sorgte dafür, dass Hellwig rasch medizinisch versorgt werden konnte. Ohne diesen Anruf und die spontane Hilfe ihrer Freundin hätte sich die Situation deutlich komplizierter gestalten können.
Operation überstanden – Genesung braucht Zeit
Nach dem Eingriff zeigt sich Margot Hellwig kämpferisch. Auf aktuellen Fotos ist die Volksmusik-Ikone mit einer schwarzen Armmanschette zu sehen – ein sichtbares Zeichen, dass die Genesung noch nicht abgeschlossen ist. Im Arm befindet sich eine Platte, die die Knochen zusammenhält, und die Orthese gibt zusätzlichen Halt im Alltag.
„Ich habe ja noch eine Platte drin, die die Knochen zusammenhält. Ich soll den Arm nicht aufstützen und nichts Schweres tragen. Diese Orthese hilft. Es geht aufwärts.“
Margot Hellwig gegenüber der Zeitschrift Neue Post
Trotz der Einschränkungen behält die 84-Jährige ihren Optimismus – typisch für eine Frau, die im Laufe ihres langen Lebens schon viele Rückschläge überwunden hat.
Steckbrief: Margot Hellwig
| Info | Details |
|---|---|
| Voller Name | Margot Hellwig |
| Geburtsdatum | 5. Juli 1941 |
| Geburtsort | München |
| Genre | Volksmusik, Schlager |
| Bekannt durch | Duo mit Mutter Maria Hellwig (†2010) |
| Bühnenabschied | November 2015 (ARD-Show mit Florian Silbereisen) |
| Ehemann | Arthur Lindermayr (†2016), 55 Jahre verheiratet |
| Kinder | Zwei Söhne (Gregor und Rupert), drei Enkelkinder |
| Wohnort | München (Südosten) |
Viele Rückschläge – ungebrochener Lebensmut
Der Armbruch reiht sich in eine lange Liste gesundheitlicher Herausforderungen ein, die Margot Hellwig im Laufe der Jahre tapfer gemeistert hat:
- Brustkrebsdiagnose vor etwa elf Jahren – erfolgreich überstanden
- Zwei künstliche Knie
- Augen-Operation
- Hüft-Operation
- Sturz beim Gassigehen (Herbst 2025) – gebrochener Wirbel
- Tod ihres geliebten Hundes Gustl im Mai 2026
- Aktuell: Armbruch mit Operation nach Gartenunfall
Trotz allem behält die Sängerin ihren Willen zur Eigenständigkeit und ihren Lebensmut. Den 85. Geburtstag am 5. Juli hatte sie als Gartenparty im kleinen Familienkreis geplant – ob der Unfall diese Pläne beeinflusst, ist nicht bekannt. Was bleibt, ist ihr unverwüstlicher Optimismus: „Es geht aufwärts.“