Zum 30. Todestag von Prinzessin Diana wird es wohl keinen gemeinsamen Film ihrer Söhne geben. Prinz William (44) hat laut britischen Medienberichten mehrere Anfragen für Dokumentarfilme über seine Mutter abgelehnt. Der Grund hat viel mit seinem Bruder Prinz Harry (42) zu tun.
William lehnt Diana-Dokus zum 30. Todestag ab
Am 31. August 2027 jährt sich der Tod von Prinzessin Diana zum 30. Mal. Schon jetzt bemühen sich Sender und Produktionsfirmen um Projekte zu diesem Jahrestag. Wie die „Daily Mail“ unter Berufung auf Insider berichtet, hat Prinz William gleich mehrere Anfragen ausgeschlagen, an einem Dokumentarfilm über seine Mutter mitzuwirken.
Dem Bericht zufolge soll der Thronfolger im Kensington-Palast zwar private Gespräche mit BBC-Generaldirektor Tim Davie geführt haben. An einer Jubiläums-Doku will er sich aber dennoch nicht beteiligen.
Der Grund: Sorge vor neuem Streit mit Harry
Hinter der Absage steckt nach Angaben der „Sunday Times“ vor allem eines: William wolle nicht, dass er und sein Bruder Harry öffentlich „gegeneinander ausgespielt“ werden. Das Verhältnis der beiden Brüder gilt seit Jahren als angespannt.
Genau diese Gefahr droht offenbar, denn Harry verfolgt eigene Pläne. Laut den Berichten soll er Freunde und Familienmitglieder Dianas gefragt haben, ob sie an einem Gedenkfilm teilnehmen würden – darunter auch Dianas Bruder Earl Charles Spencer. Britische Medien berichten zudem, Harry sei im Gespräch, eine Doku über seine Produktionsfirma Archewell zu realisieren. Aus seinem Umfeld heißt es laut „Mirror“:
„Der Herzog hat eine Reihe möglicher Projekte zum 30. Jahrestag des Todes seiner Mutter Diana, Prinzessin von Wales, besprochen und überlegt noch, wie er ihr Vermächtnis am bedeutungsvollsten ehren kann.“
Eine Quelle aus Harrys Umfeld laut „Mirror“ (übersetzt aus dem Englischen)

William und Kate wollen schweigen
Auch Prinzessin Kate steht in dieser Frage fest an Williams Seite. Laut „Daily Mail“ haben sich die beiden darauf geeinigt, sich nicht öffentlich zu Dokumentarfilmprojekten über Diana zu äußern. Auch in die Debatte um das neue Buch von Earl Spencer über seine Schwester wollen sie sich demnach nicht hineinziehen lassen.
2017 standen die Brüder noch gemeinsam vor der Kamera
Ganz anders war es noch vor neun Jahren: Zum 20. Todestag ihrer Mutter wirkten William und Harry gemeinsam an der Dokumentation „Unsere Mutter Diana – Ihr Leben und ihr Vermächtnis“ (Originaltitel: „Diana, Our Mother: Her Life and Legacy“) mit. Darin sprachen die Prinzen offen über ihre Erinnerungen an Diana.
Seitdem hat sich viel verändert:
- Harry und Meghan zogen sich 2020 als arbeitende Royals zurück und leben in Kalifornien.
- Mit Interviews, einer Netflix-Serie und seinen Memoiren „Reserve“ machte Harry den Bruch mit der Familie öffentlich.
- William bereitet sich als Thronfolger auf seine künftige Rolle vor und hält sich mit Äußerungen über seinen Bruder auffällig zurück.

Prinzessin Diana: Die wichtigsten Daten
| Ereignis | Datum |
|---|---|
| Geburt in Sandringham | 1. Juli 1961 |
| Hochzeit mit Prinz Charles | 29. Juli 1981 |
| Geburt von Prinz William | 21. Juni 1982 |
| Geburt von Prinz Harry | 15. September 1984 |
| Scheidung | 28. August 1996 |
| Tod nach einem Autounfall in Paris | 31. August 1997 |
| 30. Todestag | 31. August 2027 |
Zwei Söhne, zwei Wege des Erinnerns
Ob Harry seinen Gedenkfilm tatsächlich umsetzt, ist bislang offen. Fest steht nach den aktuellen Berichten nur: Einen gemeinsamen Auftritt der Brüder wie 2017 wird es zum 30. Todestag ihrer Mutter wohl nicht geben. William setzt lieber auf Zurückhaltung – auch, um den Konflikt mit Harry nicht weiter anzuheizen.
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