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Mette-Marit: Neue Sorge um Marius unter der Fußfessel

10.08.2026, 14:52 Uhr

Für Marius Borg Høiby (29) gibt es weiter keine Entspannung: Der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit bleibt mit elektronischer Fußfessel im Hausarrest auf dem Anwesen Skaugum. Während der 29-Jährige auf sein Berufungsverfahren wartet, rückt zuletzt vor allem eine andere Person in den Fokus – seine schwer kranke Mutter.

Wer ist Marius Borg Høiby?

Marius Borg Høiby ist der 29-jährige älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer Beziehung vor ihrer Ehe mit Kronprinz Haakon. Er steht nicht in der norwegischen Thronfolge und gehört offiziell nicht zum repräsentativen Teil des Königshauses. Seit Monaten steht er wegen eines Strafverfahrens im Fokus der Medien.

Am 15. Juni 2026 verurteilte ihn ein Osloer Gericht in erster Instanz zu vier Jahren Haft. Nach Berichten des ZDF und der norwegischen Zeitung Aftenposten wurde er in zwei Fällen wegen Vergewaltigung sowie wegen Misshandlung in einer Beziehung schuldig gesprochen; in zwei weiteren Vergewaltigungsvorwürfen wurde er freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Høiby hat Berufung eingelegt. Mit einem neuen Verfahren wird nicht vor 2027 gerechnet.

Hausarrest auf Skaugum – mit elektronischer Fußfessel

In Untersuchungshaft befindet sich Høiby seit Anfang Februar 2026. Am 13. Juli 2026 entschied das Bezirksgericht Oslo, dass er seine Haft statt im Gefängnis Ila mit einer elektronischen Fußfessel auf dem Anwesen Skaugum verbringen darf – dort, wo auch die Familie des Kronprinzen lebt. Den Vorsitz führte Richterin Lise Bogen Behrens.

Die Auflagen sind streng. Dazu zählen unter anderem:

  • das kontinuierliche Tragen einer elektronischen Fußfessel
  • unangekündigte Polizeibesuche mit Alkohol- und Drogentests
  • ein Kontaktverbot zu einer früheren Partnerin, dessen wiederholte Verletzung die Haft ausgelöst hatte

Das Anwesen darf Høiby nur in eng begrenzten Fällen verlassen – etwa für Arbeit, Ausbildung, medizinische Behandlungen oder Krankenbesuche in der Familie. Sein Anwalt betonte die Belastung für den 29-Jährigen:

„Marius möchte nicht seiner Freiheit beraubt werden, auch nicht in den eigenen vier Wänden.“

Verteidigung von Marius Borg Høiby

Warum die Staatsanwaltschaft plötzlich umschwenkte

Anfang August hatte vieles auf eine mögliche Freilassung hingedeutet, nachdem die Staatsanwaltschaft signalisiert hatte, Høiby könne auf freien Fuß kommen. Am 7. August 2026 vollzog die Anklagebehörde jedoch eine Kehrtwende und beantragte, die Fußfessel-Haft um vier Wochen zu verlängern. Die Wiederholungsgefahr sei weiterhin zu hoch. Sein Anwalt Petar Sekulic zeigte sich von dieser Kehrtwende überrascht.

Die Entscheidung vom Montag

Am Montag, den 10. August 2026, kam das Bezirksgericht Oslo erneut zusammen. Das Ergebnis: Die Untersuchungshaft mit elektronischer Fußfessel auf Skaugum wird um weitere vier Wochen verlängert. Für Høiby bleibt es damit bei der elektronischen Überwachung – eine Enttäuschung, nachdem er auf eine Freilassung gehofft hatte. Eine erneute Entscheidung wird in rund vier Wochen erwartet, das Berufungsverfahren ist für 2027 angesetzt.

Datum Ereignis
Februar 2026 Untersuchungshaft nach wiederholtem Verstoß gegen ein Kontaktverbot
15. Juni 2026 Vier Jahre Haft in erster Instanz (u. a. Vergewaltigung in zwei Fällen)
13. Juli 2026 Hausarrest auf Skaugum mit Fußfessel statt Gefängnis
7. August 2026 Staatsanwaltschaft beantragt Verlängerung um vier Wochen
10. August 2026 Gericht verlängert die Fußfessel-Haft um weitere vier Wochen
2027 Berufungsverfahren erwartet

Mette-Marit: Zwischen Lungentransplantation und Sorge um den Sohn

Während das Verfahren gegen ihren Sohn läuft, kämpft Kronprinzessin Mette-Marit (52) mit ihrer eigenen Gesundheit. Sie leidet seit Jahren an einer chronischen Lungenerkrankung und erhielt im Juni 2026 eine Spenderlunge. Nach der Operation musste sie zunächst mehrere Wochen unter besonderer Beobachtung bleiben, ehe sie Mitte Juli 2026 nach Medienangaben auf das Anwesen Skaugum zurückkehrte. Vor ihrer Rückkehr zeigte sie sich laut Berichten „zutiefst dankbar“.

Pikant: Als Mette-Marit heimkehrte, war Marius bereits seit dem 13. Juli mit Fußfessel auf Skaugum – Mutter und Sohn trafen dort also unter außergewöhnlichen Umständen wieder aufeinander. Öffentlich haben sich weder Mette-Marit noch Kronprinz Haakon zu dem Verfahren gegen ihren Sohn geäußert.

Schon kurz nach der Transplantation hatte es Berichte über die enge Bindung zwischen Mutter und Sohn gegeben: Dem norwegischen Magazin Se og Hør zufolge soll Marius seine Mutter noch aus der Untersuchungshaft heraus mehrfach im Osloer Rikshospitalet besucht haben – möglich über sogenannte „Vorführungen“, bei denen Häftlinge unter Polizeibegleitung aus wichtigen Gründen kurzzeitig die Haft verlassen dürfen.

Bild-Bericht über eine SMS an die Polizei – noch unbestätigt

Zusätzliche Aufmerksamkeit erregt ein Bericht der Bild-Zeitung, wonach Mette-Marit ihrem Sohn im Zusammenhang mit der elektronischen Fußfessel geholfen haben soll – dabei soll auch eine SMS an die Polizei eine Rolle gespielt haben. Diese Darstellung stammt bislang allein aus dem Bild-Bericht und ließ sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht durch weitere, unabhängige Quellen bestätigen.

SchlagerPlanet gibt diese Angaben daher ausdrücklich nur als unbestätigte Meldung wieder. Ob und in welcher Form die Kronprinzessin tatsächlich in die Abläufe rund um die Fußfessel eingebunden war, ist offiziell nicht bekannt.

Wie es für Marius Borg Høiby weitergeht

Damit bleibt die Lage für die norwegische Königsfamilie angespannt. In etwa vier Wochen steht die nächste Haftentscheidung an, das eigentliche Berufungsverfahren wird erst 2027 erwartet. Bis dahin bleibt Marius Borg Høiby mit Fußfessel auf Skaugum – in unmittelbarer Nähe zu einer Mutter, die sich zeitgleich von einem schweren Eingriff erholt.

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