Fast drei Jahrzehnte ist es her – und trotzdem sorgt die kurze Ehe von Verona Pooth und Dieter Bohlen noch immer für Gesprächsstoff. Im Podcast „May Way“ hat die 58-Jährige jetzt so ehrlich wie selten über ihre legendäre Blitzhochzeit in Las Vegas gesprochen. Und dabei fiel ein Spitzname für ihren berühmten Ex, der es in sich hat.
Die Blitzhochzeit in Las Vegas
Es war eine der spektakulärsten Promi-Verbindungen der 90er-Jahre: Am 13. Mai 1996 gaben sich Verona – damals noch unter ihrem Mädchennamen Feldbusch – und Pop-Titan Dieter Bohlen im US-Spielerparadies Las Vegas das Jawort. Ein großes Fest gab es allerdings nicht, wie Verona im Podcast verrät.
„Die Hochzeit in Las Vegas hat nicht in der Öffentlichkeit stattgefunden: Wir haben in Las Vegas ohne Trauzeugen und ohne Gäste geheiratet.“
Verona Pooth im Podcast „May Way“
An das genaue Datum konnte sich die Moderatorin im Gespräch zunächst gar nicht mehr erinnern – und nahm das mit einer gehörigen Portion Selbstironie.
„Ich bin ja überdurchschnittlich begabt. Aber ich weiß manchmal nicht einmal, welches Jahr wir haben.“
Verona Pooth
Vier Wochen – dann war alles vorbei
So schnell die Ehe geschlossen war, so schnell zerbrach sie auch wieder. Schon nach rund vier Wochen trennte sich das Paar; 1997 wurde die Verbindung offiziell geschieden. Die gemeinsame Zeit beschreibt Verona heute als „sehr, sehr crazy“ und trotz allem als witzige Episode. Besonders überraschend findet sie rückblickend, dass Bohlen sie nach einem Jahr voller Diskussionen ganz ohne Ehevertrag heiratete.
| Die Blitz-Ehe im Überblick | Fakten |
|---|---|
| Hochzeit | 13. Mai 1996, Las Vegas |
| Trauzeugen & Gäste | keine |
| Trennung | nach rund vier Wochen |
| Scheidung | 1997 |
| Verona Pooth (heute) | 58 Jahre |
| Dieter Bohlen (heute) | 72 Jahre |
„Der Yeti“ – Veronas ehrliche Abrechnung
Für den größten Lacher sorgt Verona mit dem Spitznamen, den sie ihrem Ex-Mann verpasst. Die Beziehung vergleicht sie augenzwinkernd mit „Die Schöne und das Biest“ – und aus dem Biest wird bei ihr kurzerhand der „Yeti“. Auf die Frage nach ihren Beweggründen für die Ehe antwortet sie provokant.
„Ich war jung und brauchte das Geld. Warum heiratet man sonst den Yeti?“
Verona Pooth
Ganz bierernst ist das nicht gemeint – Verona räumt selbst ein, dass an der Aussage „bestimmt auch ein bisschen Wahrheit dran“ sei, und überlässt die Deutung ihren Zuhörern. Was von der wilden Zeit bleibt, lässt sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
- Geheiratet wurde spontan in Las Vegas – ohne Trauzeugen, ohne Gäste.
- Einen Ehevertrag gab es nicht, obwohl dem Ja-Wort ein Jahr voller Diskussionen vorausging.
- Seit der Trennung haben sich die beiden weder getroffen noch miteinander telefoniert.
Heute glücklich – das Leben nach Bohlen
Mit der turbulenten Vergangenheit hat Verona längst abgeschlossen. Seit über zwei Jahrzehnten ist sie mit Unternehmer Franjo Pooth verheiratet, mit dem sie zwei Söhne, San Diego und Rocco, großzieht. Beruflich hat sich die einstige „Blitz-Braut“ zu einer festen Größe im deutschen Fernsehen entwickelt.

Und wie blickt Verona heute auf das wohl kürzeste Kapitel ihres Liebeslebens? Ihre Antwort dürfte manchen überraschen.
„Das war damals eine unglaubliche Geschichte mit einer wahnsinnigen Medienpräsenz – aber ehrlich gesagt, könnte ich die Zeit zurückdrehen, hätte ich alles genau so gemacht.“
Verona Pooth
Kein böses Wort, kein spätes Bedauern – nur ein Augenzwinkern und die Gewissheit, dass aus der Blitz-Ehe mit dem „Yeti“ eine der besten Anekdoten ihres Lebens geworden ist.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI