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Marijke Amado: Diese Geste gegen Max Kruse sagt alles

17.08.2026, 10:49 Uhr

Fünf Folgen lang funktionierte das Verräter-Trio bei „Die Verräter“ wie ein Uhrwerk – dann zerlegte es sich vor laufender Kamera selbst. Was zwischen Marijke Amado und Max Kruse in der Konklave passiert, hat es in vier Staffeln so noch nicht gegeben.

Auf dem Papier läuft es für die Verräter der vierten Staffel von „Die Verräter – Vertraue niemandem!“ besser als für jede Ausgabe zuvor. Marijke Amado, Max Kruse und Ralph Morgenstern haben inzwischen neun Loyale aus dem belgischen Schloss Château de Mielmont befördert, ohne selbst enttarnt worden zu sein. Schlossherrin Sonja Zietlow zollt dem Trio in Folge fünf ausdrücklich Respekt.

„Verräter, ihr seid grandios und die erfolgreichsten Kuttenträger ever.“

Sonja Zietlow zum Verräter-Trio in Folge 5

Doch genau in dieser Erfolgsphase bricht die Allianz auseinander. Der Auslöser ist eine Entscheidung, die Max Kruse am Runden Tisch trifft – und die Marijke Amado ihm nicht verzeiht.

Max Kruse nominiert seine eigene Mitverräterin

Der Ex-Profifußballer sieht sich nach mehreren Runden zunehmend unter Beobachtung und beschreibt seine Lage als Kampf ums eigene Überleben: Er stehe „mit dem Rücken zur Wand“ und müsse „sehen, dass ich meinen Hintern rette“. Seine Konsequenz: Er bringt am Runden Tisch ausgerechnet Marijke Amado ins Spiel – jene Frau, mit der er nachts unter der Kutte gemeinsame Sache macht.

Max Kruse bei einem Interview am Nürburgring im Mai 2026
Max Kruse beim Fahrer-Interview im Fahrerlager des Nürburgrings, 17.05.2026. Foto: IMAGO / speedshot (Michael Gelhardt)

Die Rechnung geht für ihn zunächst auf: Kruse selbst kassiert bei der Abstimmung keine einzige Stimme. Marijke Amado dagegen landet mit zwei Stimmen im Blickfeld der Gruppe – und reagiert entsprechend. Sie bezeichnet ihren Mitverräter als „hinterfotzigen Nestbeschmutzer“ und pocht auf das, was aus ihrer Sicht die Grundregel jeder Verräter-Allianz ist: „Wir müssen zusammenhalten.“

Die Konklave wird zum Schlagabtausch

In der nächtlichen Konklave, in der die Verräter eigentlich ihr nächstes Opfer bestimmen sollen, geht es nicht mehr ums Spiel, sondern um die beiden. Max Kruse stellt früh klar, dass die Sache für ihn nicht ausgestanden ist: „Egal, was passiert: Es wird keinen Frieden geben.“

Marijke Amado kontert direkt und ohne Umweg. Sie wirft Kruse vor, hinter ihrem Rücken zu agieren, tut seine Erklärungen als „Gelaber“ ab und findet für ihn weitere Bezeichnungen, die in einer Verräter-Runde selten fallen. Der Satz, der die Szene zusammenfasst, ist ein Bekenntnis zur offenen Konfrontation – und eine Abrechnung mit dem Stil ihres Partners.

„Ich liebe offene Kämpfe. Aber nicht so hintenrum wie du.“

Marijke Amado zu Max Kruse in der Konklave

Der Dritte im Bunde bleibt außen vor – und kommentiert. Ralph Morgenstern nennt Kruses Vorgehen „ein bisschen kollegenschweinmäßig“ und findet für den Dauerstreit seiner beiden Mitverräter einen Vergleich, der die Stimmung im Turmzimmer treffend beschreibt.

„Die zwei sind schlimmer als der G7-Gipfel.“

Ralph Morgenstern über Marijke Amado und Max Kruse

„Die Verräter“ Staffel 4 – die Fakten zur Show

Merkmal Angabe
Format „Die Verräter – Vertraue niemandem!“, Staffel 4
Sender RTL (Stream: RTL+)
Moderation Sonja Zietlow als Schlossherrin
Drehort Château de Mielmont, Belgien
Teilnehmer zum Start 18 Prominente
Verräter Marijke Amado, Max Kruse, Ralph Morgenstern
Free-TV-Ausstrahlung ab 17. August 2026, montags bis donnerstags um 20:15 Uhr

Marijke Amado ist dem deutschen Publikum seit Jahrzehnten als Fernsehgesicht vertraut – zuletzt war die gebürtige Niederländerin unter anderem an der Seite von Giovanni Zarrella im TV zu sehen. Die Rolle der Verräterin zeigt eine deutlich kämpferischere Seite von ihr.

Marijke Amado mit Giovanni Zarrella bei der Aufzeichnung der Giovanni Zarrella Show
Marijke Amado mit Neo und Giovanni Zarrella bei der Aufzeichnung der „Die Giovanni Zarrella Show“, Göttingen, 29.04.2026. Foto: IMAGO / Future Image (C. Niehaus)

Diese Geste beendet den Burgfrieden endgültig

Und dann folgt der Moment, der die fünfte Folge prägt: Marijke Amado lässt es nicht bei Worten. Sie hebt die Hand und zeigt Max Kruse den Stinkefinger – mitten in der Konklave, mitten unter Verbündeten. Eine Geste, die in einem Spiel, das vom stillen Zusammenhalt der Verräter lebt, alles auf den Kopf stellt.

Bemerkenswert ist, was daraus folgt: nämlich nichts. Die Loyalen bekommen von der Eskalation im Turmzimmer nichts mit. Am Runden Tisch trifft es Peyman und Marijke Amado mit je zwei Stimmen, Philipp Fleiter und Ann-Kathrin Bendixen mit je drei – ein Gleichstand, der ins Stechen führt.

  • Nacht vor Tag 5: Papis Loveday wird von den Verrätern aus dem Spiel genommen.
  • Runder Tisch: Stechen zwischen Philipp Fleiter und Ann-Kathrin Bendixen.
  • Ergebnis: Philipp Fleiter wird mit fünf Stimmen verbannt – und ist ein Loyaler.
  • Bilanz: neun eliminierte Loyale, kein einziger enttarnter Verräter.

Fleiter verabschiedet sich mit trockenem Humor aus dem Schloss und kommentiert die Reaktion der Runde auf seine Enttarnung: „Ich hab schon Steuerprüfungen gesehen, wo sich die Leute mehr gefreut haben.“ Für Marijke Amado und Max Kruse heißt das: Das Spiel läuft weiter perfekt – nur miteinander können sie nicht mehr.

Weitere Hintergründe zur Staffel gibt es in unseren Berichten über den Ausraster von Nina Meise, über Ann-Kathrin Bendixen und ihre Gefühlslage im Schloss sowie über Cathy Hummels und ihre Mats-Spitze bei RTL.

Quellen: Abendzeitung München, Wetterauer Zeitung, Bunte

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