Neun Jahre lang gehörte Maria Wedig zum festen Kern von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Am Donnerstagabend war damit Schluss: Die Schauspielerin verabschiedete sich aus dem Kolle-Kiez – und meldete sich anschließend mit einer sehr persönlichen Botschaft bei ihren Fans. Ein einzelner Satz daraus lässt die Zuschauer aufhorchen.
Es war ein Abschied, mit dem viele GZSZ-Fans nicht gerechnet hatten. Seit 2017 stand Maria Wedig für die RTL-Daily vor der Kamera, ihre Figur Nina wuchs in dieser Zeit zu einer der zentralen Frauen der Serie heran. Am Donnerstag, dem 13. August 2026, lief die letzte Folge mit ihr. Wenige Stunden später wandte sich die 42-Jährige selbst an ihr Publikum – auf Instagram, mit einem Video und einem langen, ungewöhnlich offenen Text.
Neun Jahre Kolle-Kiez enden am Donnerstagabend
Angekündigt worden war der Ausstieg bereits Ende Juni. Seitdem, so schreibt Wedig, habe sie unzählige Nachrichten von Fans erhalten – so viele, dass sie unmöglich jede einzelne beantworten konnte. Der Dank an diese Menschen steht deshalb ganz am Anfang ihres Beitrags.
| Stationen im Überblick | Angabe |
|---|---|
| Schauspielerin | Maria Wedig, 42 |
| Serie | „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL) |
| Rolle | Nina |
| Erster Auftritt | 2017 |
| Dauer | neun Jahre |
| Ausstieg bekannt gegeben | Ende Juni 2026 |
| Letzte Folge | Donnerstag, 13. August 2026 |

„Es ist Zeit, Tschüss zu sagen“
Mit diesen Worten eröffnet Maria Wedig ihre Video-Botschaft. Im begleitenden Text wird deutlich, wie schwer ihr der Schritt fällt. Sie beschreibt die vergangenen Wochen als extreme Belastungsprobe – und findet dafür ein Bild, das viele Fans in den Kommentaren aufgriffen.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht einfach mit: Danke. Die letzten Monate waren ein Rollercoaster der Gefühle.“
Maria Wedig auf Instagram
Neben der Traurigkeit sei aber „auch unglaublich viel Dankbarkeit. Und Stolz“ dabei, schreibt die Schauspielerin. Ihr Rückblick ist damit kein reiner Abgesang, sondern eine Mischung aus Wehmut und Anerkennung für das, was in neun Jahren entstanden ist.
Der Abschied vom Ensemble trifft sie besonders
Am emotionalsten wird Wedig dort, wo es um ihre Kolleginnen und Kollegen geht. Über die Jahre war ihre Figur in der Serie Mutter und Schwester – Rollenbeziehungen, die sich am Set offenbar auch privat gefestigt haben. Diese Punkte hebt sie in ihrem Text besonders hervor:
- der Dank an die Fans, die sie seit der Ausstiegs-Ankündigung mit Nachrichten begleitet haben
- der Schmerz über den Verlust des Serien-Familienverbunds: „Es tut weh, nicht mehr eure Mama und Schwester sein zu dürfen.“
- der Stolz auf die gemeinsame Arbeit bis zur letzten Klappe
- der Abschied von ihrer Figur, den sie direkt an Nina richtet

So reagieren die GZSZ-Kolleginnen
Unter dem Beitrag melden sich prompt bekannte Gesichter aus dem Kolle-Kiez. Anne Menden und Chryssanthi Kavazi schickten Herzen, Ulrike Frank fasste ihre Reaktion in zwei Worte: „Große Vermissung“. In den Fan-Kommentaren dominiert dagegen Unverständnis darüber, dass eine langjährige Publikumsfigur die Serie verlassen muss.
Der Satz, der alles erklärt
Denn genau darum geht es in der Passage, die aus dem Text heraussticht. Maria Wedig macht deutlich, dass der Ausstieg nicht auf ihren eigenen Wunsch zurückgeht:
„Nach all den Jahren GZSZ zu verlassen, war nicht meine Entscheidung. Und ja – das macht mich sehr traurig. Sehr sogar.“
Maria Wedig auf Instagram
Damit ist das unfreiwillige Aus erstmals von ihr selbst bestätigt. Bitterkeit lässt Wedig dennoch nicht stehen. Sie beendet ihren Beitrag mit einer Haltung, die viele Fans anerkennend kommentierten: „Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Tag anders kommt. Aber ich gehe mit erhobenem Kopf, einem Herzen voller Erinnerungen und dem Wissen, dass wir bis zur letzten Szene alles gegeben haben.“
Der letzte Satz gehört dann nicht mehr den Kollegen oder den Zuschauern, sondern der Figur, die sie neun Jahre lang gespielt hat: „Mach’s gut, Nina. Ich werde dich vermissen. Sehr.“
Ein Abschied, der Fragen offenlässt
Eine Begründung für die Entscheidung nennt Wedig nicht, und auch von RTL gibt es dazu bislang keine öffentliche Erklärung. Für die Zuschauer bleibt damit vor allem eines: eine Figur weniger im Kolle-Kiez – und eine Schauspielerin, die sich trotz eines Abschieds, den sie so nicht gewollt hat, betont versöhnlich verabschiedet.
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Quelle: t-online, Instagram-Beitrag von Maria Wedig (@mariawedig)