Beim zweiten „HeidiFest“ von Heidi Klum in München ist NDW-Star Markus Mörl (67) mit seinem größten Hit „Ich will Spaß“ ordentlich ins Fettnäpfchen getreten. Bei der RTL-Show am Münchner Hofbräuhaus verpasste der Sänger mehrfach seinen Playback-Einsatz – die Community auf X reagierte gnadenlos.
Playback-Panne bei „Ich will Spaß“
Markus Mörl trat beim „HeidiFest“ gemeinsam mit seiner Ehefrau Yvonne König in einem Medley mit seinem Klassiker „Ich will Spaß“ auf. Während die Playback-Spur bereits eingesetzt hatte, klatschte der 67-Jährige noch in die Hände, statt die Lippen zum Text zu bewegen. Laut Zuschauerberichten verpasste er seinen Gesangseinsatz gleich zweimal – das Mikrofon führte er dabei erst mit Verzögerung an den Mund.

Zuschauer lästern auf X: „Ultrabeschämend“
Die Panne blieb dem Publikum nicht verborgen. Auf X (ehemals Twitter) hagelte es Spott:
„Wenn’s nicht das ‚HeidiFest‘ wäre, wär es ultrabeschämend, wie Markus jeden Playbackeinsatz versemmelt.“
Nutzerkommentar auf X
Weitere Nutzer legten nach:
- „Markus hat das Konzept von ‚Man sollte die Lippen zum Text bewegen‘ nicht verstanden.“
- „Zweimal Einsatz verpasst, das Lied müsste Markus mittlerweile kennen.“
- „Markus muss Playback singen noch üben!“
- „Wie viele Sekunden kann ich mein Playback versemmeln? Markus: JA!“
Trotz des Spotts nahmen es viele auch mit Humor – schließlich sollte das „HeidiFest“ laut Heidi Klum selbst bewusst „wild, bunt und unorganisiert“ sein, mit nur minimalen Proben im Vorfeld.
Wer ist Markus Mörl?
Markus Johannes Mörl, geboren am 27. August 1959 in Camberg, gehört zu den prägenden Gesichtern der Neuen Deutschen Welle. 1982 gelang ihm mit „Ich will Spaß“ der Sprung an die Spitze der deutschen Charts, das Debütalbum „Kugelblitze und Raketen“ folgte im selben Jahr. Ein Jahr später sang er mit Nena das Duett „Kleine Taschenlampe brenn'“ für den Kinofilm „Gib Gas – Ich will Spaß“.
| Kategorie | Angabe |
|---|---|
| Bürgerlicher Name | Markus Johannes Mörl |
| Geburtstag | 27. August 1959 |
| Geburtsort | Camberg |
| Größter Hit | „Ich will Spaß“ (1982, Chartspitze) |
| Weitere Hits | „Schön sind wir sowieso“, „Ich bin heut böse“, „Kleine Taschenlampe brenn'“ (mit Nena) |
| Band-Projekt | T.X.T. (ab 1985, Hit „Girl’s Got a Brand New Toy“) |
| TV-Auftritte | „Comeback – Die große Chance“ (2004), „Das Sommerhaus der Stars“ (2017), „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (2023) |
| Privat | Verheiratet mit Yvonne König (seit 2020) |
Nach mehreren Solo-Singles Ende der 1980er-Jahre und einem Zwischenspiel als Bandmitglied blieb Markus Mörl der Bühne treu: 2021 veröffentlichte er die Single „Helden“, 2022 folgte das Album „Das Leben liebt mich … und ich liebe das Leben“. Auch als TV-Kandidat ist er regelmäßig zu sehen – zuletzt 2025 in der Doku-Show „Duell der Gartenprofis“.
Das war das „HeidiFest“ 2026
Heidi Klum lud am 17. September 2026 zum zweiten „HeidiFest“ – nach einem verlustreichen Debüt bei ProSieben zog die Show in diesem Jahr zu RTL um und fand direkt vor dem Hofbräuhaus in München statt, zwei Tage vor dem offiziellen Oktoberfest-Start. Rund 24 Musik-Acts standen auf der Bühne, darunter 2 Unlimited, Katja Ebstein, Rednex, Vicky Leandros, Ireen Sheer und der 83-jährige Tony Christie. Auch Bruce Darnell, Barbara Meier, Natascha und Cheyenne Ochsenknecht sowie Frank Thelen gehörten zu den Gästen.

Markus Mörl war mit seinem Playback-Patzer nicht der einzige, der für Gesprächsstoff sorgte: Auch bei anderen Acts hakte es mit der Technik, und Schlagerlegende Katja Ebstein sang als eine der wenigen Künstlerinnen live. Für Markus Mörl selbst dürfte der kleine Fauxpas schnell verziehen sein – Häme im Netz gehört inzwischen fast zum Standardrepertoire bei Live-Playback-Shows.
Von: Julian Weber bearbeitet mit KI