Sie gewann Deutschland sucht den Superstar mit 16 Jahren, wurde zur jüngsten Siegerin der Castingshow-Geschichte und galt als das Schlager-Mädchen von nebenan. Doch hinter der strahlenden Fassade verbarg sich eine Krise, über die Marie Wegener jetzt erstmals offen spricht.
Schwierige Erfahrungen in der Musikbranche
Neben den finanziellen Problemen belasteten Wegener auch persönliche Erfahrungen im Musikgeschäft. „Ich habe leider mit vielen Menschen gearbeitet, die mir nicht guttaten auf meinem Weg in der Karriere. Musste viel einstecken“, sagt sie. Die Lehre daraus formuliert sie klar: „Man sollte nicht blind jedem vertrauen.“
Die Kombination aus finanzieller Not und schlechten Erfahrungen brachte Wegener an einen Tiefpunkt – sie stand kurz davor, ihre Karriere ganz aufzugeben. Was die Situation besonders schwer machte:
- Fehlinvestitionen und mangelndes Finanzwissen im jungen Alter
- Abhängigkeit von Beratern und Geschäftspartnern, die nicht im Sinne der Sängerin handelten
- Psychische Belastung durch Erfahrungen, die sie nach eigenen Angaben „viel einstecken“ ließen
Die Familie als Rettungsanker – und ein Neustart
In ihrer schwersten Zeit war es die Familie, die Marie Wegener auffing und ihr half, die Krise zu überwinden. Heute studiert Wegener Musikmanagement – und blickt mit anderen Augen auf die Branche. „Die Branche ist nun mal sehr geldgeil und die Leute sind wirklich teilweise nur auf das Geld aus“, urteilt sie nüchtern.
Äußerlich hat sich die Sängerin ebenfalls verändert: Statt blonder trägt sie heute fast schwarze Haare. „Ich bin nicht mehr das kleine Mäuschen von nebenan mit den blonden Haaren auf süß“, erklärt Wegener selbst. Regelmäßiges Training im Fitnessstudio gehört inzwischen zu ihrem Alltag.
Quelle: RTL-Interview mit Marie Wegener, Mai 2026, berichtet von t-online.de (24.05.2026)